Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Bei einer Tretlagerhöhe von 28.0 [cm] , einer Kurbellänge von 17.0 [cm] plus 15 [mm] "Fleisch" bleiben im ungünstigsten Fall 95 [mm] bis zum Boden, so daß man mit diesem Wert einen "ordentlichen" Abstand des Ständers zum Boden definieren kann, da der Ständer in der Breite nicht über die Kurbelbreite ( hier = 160 [mm]; Quermaß außen über beide Kurbeln) hinausragt.
Der gebogene, nun am 24" Falter montierte Ständer, hat Bodenabstand 90 [mm]. Da ist durch die untergelegte Gummiplatte schon etwas Höhe verlorengegangen.
Bei beiden Ständern werde ich durch Ausfeilen (Manuell :x ) des "Klappfensters" für größere Höhe sorgen. Die vorhandene Feder braucht dann sicher einen Federteller (Kunststoff-Scheibe ?) um die bisherige (eher schlappe) Vorspannkraft (Einklappkraft) zu ermöglichen. Diese schlappe Einklappkraft ist eh schon grenzwertig (Äußert sich in angeregtem Klappern mit Geräuschen beim Befahren bestimmter Bodenunebenheiten, ist aber selten). Typisch Dahon, daß diesen People'n sowas nicht auffällt und im Rahmen einer Modellpflege abgestellt wird. Lieber baut man ein weiteres lieblos dahingerotztes Radl-Modell, damit der Kunde Probleme bei der Ersatzteil-Versorgung hat.
Danke an @Motte für die Hinweise. Ich selber bin mit dem gebogenen Ständer schon an einen Stein gestoßen und habe dabei einen Kunststoffuß abgestreift und verloren. Daher nun die Sicherung durch M3 Senkschrauben. Es ist sinnlos für ein Kunststoffteil von 1,5 [€] Wert eine Stunde lang eine Besorgung machen zu müssen.

MfG EmilEmil
 
Danke @Motte für den hilfreichen Link.
Aber ob das die Nabenproduktion von Sram in Fernost noch rettet, da hab ich meine Zweifel. Über die G8 haben wir uns schon unterhalten, die G9 scheint offenbar nur eine G8 mit einem zusätzlichen kleineren Gang zu sein. Übersetzungsbreite knapp unter 300 %. Gewicht über 2 To, pardon [kg].
Tatsache ist, daß die vor ca 2 Jahren angekündigte G8 wohl nicht richtig aus den Startlöchern gekommen ist.
Dinge, die angekündigt sind und dann überlange auf sich warten lassen, sind zunächst ein schlechtes Zeichen (Wie beim Gemüse, da werden durch zu langes Kochen die Vitamine vernichtet :lol: ).
Aus den Daten für die Übersetzungen sieht man, daß es bei der G9 keinen 1:1-Gang gibt. Mit einem 1:1-Gang hat eine Getriebe-Nabe den besten Wirkungsgrad. Normalerqweise liegt der 1:1-Gang dann in der Mitte des Gangspektrums.
Mir liegen aber Nachrichten vor, daß Sram die Ersatzteil-Versorgung von Getriebenaben (allen ?) völlig eingestellt hat.
Da droht dann wohl das GAU (Größtes anzunehmendes Unheil). Der Angelhakenbieger neben Rohloff (Gut und teuer) und SR Suntour (Sturmey Archer), weniger gut und weniger teuer, als alleiniger "Pate" (Anbieter) von Getriebe-Naben ?
NuVinci habe ich nicht auf der Rechnung ! (Stichworte Gewicht; Wirkungsgrad; generelle Zweifel an einer stufenlosen Schaltung für das Fahrrad !).
Das klappt ja heute schon nicht richtig, wo Sram zumindest noch papiermäßig (Kartei-Leiche ?) vorhanden ist. Die Shimano Nexus soll in Punkte Qualität in der letzten Zeit (2 Jahre ?) eine signifikante Talfahrt angetreten haben.
Ich hoffe, daß alles nicht so schlimm kommt, wie es zu befürchten ist. Auf der Eurobike Ende des Monats werden dazu bestimmt genauere Informationen herausgegeben werden.
Ich fang ich schon mal an, auf eine Rohloff-Nabe zu sparen.

MfG EmilEmil

Edit: 21.02.2015
RadMarkt Heft 2 2015

Sram verkündet das Aus seiner 8- und 9-Gang Getriebenaben
05.02.2015
Schon länger pfiffen es die Spatzen vom Dach, jetzt ist es auch offiziell heraus: US-Komponentenanbieter Sram stellt die 2013 von Schweinfurt nach Taiwan verlegte Produktion seiner 8- und 9-Gang-Nabenschaltung ein...

Das kommt dabei raus, wenn sich "MtB Junkies" eine Getriebenaben-Produktion kaufen...
 
Nachdem ich endlich ein bezahlbares Rohr in 22,0 [mm] Durchmesser (Einrad-Sattelstütze) mit gewünschter Länge (400 [mm] und ordentlicher Wanddicke (> 3,0 [mm], aktuell dann 4,0 [mm]) gefunden hatte, konnte ich die schon vor Jahren angedachte Idee eines "gebauten" Vorbauschaftes aus Aluminium (Schaftrohr plus Ausladung) und einem Versatz-Lenker (70 [mm] Höhenversatz) ebenfalls aus Aluminium verwirklichen. Ohne Einbußen an Festigkeit und Deformation (Flex) sollte neben höherem Lenkerauszug noch etwas Gewicht gespart werden. Von den geschätzten 300 [g] blieben am Ende nur 80 [g] übrig, da ich den auf ~700 [g] geschätzten Lenker mit 200 [g] überschätzt hatte (Eine Messung hatte ich damals nicht gemacht, sondern mich an BMX-Lenkergewichten orientiert. Der neue Lenker hat 300 [g].
Trotzdem ein Erfolg, da die neue Version eine Hochstellung des Lenkers auf 115 [cm] (alt: 105[cm]) über Fahrbahn erlaubt. Das erste Bild zeigt den neuen Lenker, einen Ahead Klemm-Vorbau, die Einrad Sattelstütze und den alten 300 [mm) hohen Vorbau mit dem Stahlschaft (Wanddicke 1,7 [mm]).
Da ist natürlich noch Potential, weiteres Gewicht zu sparen: Der Vorbau könnte mit dem Vorbauschaftrohr verschweißt werden, und der Vorbauschaft könnte eine Konifizierung erhalten.




Ach ja, die ersten Ausritte waren erfolgreich. Das Gesamtgewicht von Lenker plus Vorbau ist 910 [g]. Natürlich ohne Griffe, Hebel und sonstigem Geraffel.

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
Der neue Lenker hat 300 [g].

Da geht potentiell noch was, je nachdem wie breit der sein soll und wie wichtig die Konifizierung ist für Dich. Die Brompton-S-Bar ist seit 2009 ca. 54 cm breit (vorher 47,5 cm) und wiegt maximal 116g, Maximal deswegen, weil die Neue leichter ist als die Alte und ich den Gewichts-Wert aus dem Bromptontalk-Wiki habe und nicht weiss, auf welche Version er sich bezieht. Wenn Du Dich also damit abfinden kannst britisches Grattlerzeug an Deinem Rad zu haben wäre das eventuell eine Option. :D Die alte Version ist schon echt schmal, von daher würde ich auch abseits von Gewichtsgründen die neue anraten.

Referenzen:
http://bromptontalk.wikispaces.com/Brompton+Weights
http://www.foldabikes.com/Talk/Docs/NewProductsAnnouncement2009.pdf
 
Danke für die freundlichen Hinweise. Der Lenker muß bei mir ca 600 [mm] breit sein (wegen der besseren Kontrolle bei Bergauffahrt; das beruht auf persönlicher Erfahrung, denn der 200 [mm] Versatz-Lenker war ursprünglich 550 [mm] breit und wurde von mir auf 610 [mm] verbreitert.
Dann muß er auch einen Höhenversatz haben (der neue hat jetzt 70 [mm]), weil das komfortabler ist und zudem die Länge des Vorbauschafts verkürzt . Längere Vorbauschäfte sind auf dem Markt nur selten zu finden! Der neue Lenker ist übrigens konifiziert.
Ein Besenstiel-Lenker, der zudem noch sehr schmal ist, kommt für mich nicht in Frage. Wenn schmal, dann Rennrad-Lenker mit 440-480 [mm], denn da ist die kleine Breite angemessen, weil der anders gefasst wird. Aber auch da gibt es die Tendenz zum breiteren Lenker, wenn es in die Berge geht.
Für mich kommt die Funktion vor der Gewichtsersparnis. Und gutes Engineering aus dem UK ist mir stets willkommen.

MfG EmilEmil
 
Knapp vor Ende der Saison 2014 (Zwei-stellige Temperaturen für längere Fahrten) gab es noch einen Test des Rades und meiner eigenen Leistungsfähigkeit.
Prüfungen sind da : Einmal eine Tour im 3-stelligen KM-Bereich und 19 % Steigung auf einer Rampe von 300 [m]. Beides war erfolgreich.
Leider merke ich schon, daß ich nicht jünger werde. Die 19 % gehen nur mit einer Entfaltung von ca. 1,60 [m].
Und richtig beißen muß man auch.

Man sieht auf dem Bild den "Folding*Star mit neuem Lenker und Vorbau. Aus ästhetischen Gründen wurde auch die Sattelstütze gegen eine gleiche in Schwarz umgetauscht. Beim Einbau wurde bei beiden Änderungen mit der Montagepaste Dynamic Carbon gearbeitet (Es geht in erster Linie um die Verhinderung der Kontakt-Korrosion, die Verbesserung des Reibwertes ist ein Nebeneffekt).

Mfg EmilEmil
 
Halteverbot und 19% Steigung ist aber nicht besonders radfahrerfreundlich :mrgreen:
Oder heißt der Chef des Ordnungsamtes dort mit Nachnamen Pantani ?
 
Also, ich finde es ganz in Ordnung, daß der Radler, falls er dort absteigt und anhält, ein Bußgeld zahlen muß.
Ein bißchen trainiert und mit einer geeigneten Entfaltung kommt da jeder hoch (Wenn ich das in meinem abgestandenem Alter schaffe...).
Mit einem Faltrad (Rad) von der "Stange" muß man vorsichtig sein (d.h. die Bußgeld-Zahlung einplanen :lol: ), da in den meisten Fällen die verbaute Schaltung die entsprechende (niedrige) Entfaltung nicht anbietet, obwohl von der Sache her bei kleinen Laufrädern eigentlich die großen Entfaltungen das Problem* darstellen.
Wenn die Hersteller beim Letzteren versagen, schaffen sie es bei kleinen Entfaltungen auch nicht.
Alles Grattler oder was ?
*) Generell gilt: Je kleiner das Laufrad, desto größer muß das Kettenblatt sein. Ob sich das auch mal zu den Grattlern rumspricht ?

MfG EmilEmil
 
Also, ich kenn auch solche Rampen, die 1000 [m] oder mehr lang sind. Mit 6 [km/h] brauchst Du dann 10 [Min] für 1000 [m]. Aber bei 4 [km/h], Fußgänger mit Fahrrad schiebenderweise, brauchst Du 15 [Min]. Das sind schon [5 Min] mehr. Liegt eine solche Rampe auf Deinem täglichen Arbeitsweg, ist der Zeitverlust ebenso unangenehm und etwa gleichgroß wie bei der Überquerung einer mehrspurigen Ringstraße, wo Dich die Straußenbaubehörde (und der Verkehr !) zwingen, die Ampel Fahrbahnstreifen-weise mit jeweils > 1 [Min] Wartezeit zu überwinden. Insgesamt etwa 5 [Min] Verlust. Zwei Richtungen geradeaus, 1xmal Linksabbieger, 1xmal Rechtsabbieger der kreuzenden Straße. Das alles, wo Du eigentlich auf der bevorrechtigten Straße bist und nur Links abbiegst. Bei 3 solcher Kreuzungen ergeben sich dann mit Hin- und Rückfahrt 6 x 5 = 30 [Min] Wartezeit. Eine ähnliche Rechnung kann man für 19 % Rampen aufstellen. Anders als die Ampeln zählen die nur einfach.
IMHO habe ich keine Zeit zu vergeuden (Je älter Du wirst, desto schneller rennt die Zeit :roll: :D :roll:) , und bei meinen Rädern gehört es immer dazu, diese unter extremeren Bedingungen zu testen als es vielleicht normalerweise vorkommt. Besonders dann, wenn, wie in diesem Fall, der Lenker und der Vorbau aus neuen Teilen und der Vorbauschaft sowie dessen Klemmung aus einer Neukonstruktion besteht.
Aber für Dich @PeterPibach hole ich gern den 19 % Schiebetest nach und übermittele die relevanten Daten.

MfG EmilEmil
 
Die Rechnung kann gut hinkommen. Täglich 1000m mit 19% wäre allerdings bitter - oder man nimmt es sportlich. Oder den Bus.
 
Bruch des Sitzrohrs

Da hatte ich endlich die lange verschobene Modifikation des hinteren Gepäckträgers durchgeführt und freute mich darauf, mit den MowJoe-Reifen ein paar unbeschwerte Ausritte in diesem Herbst zu genießen, da bricht das Sitzrohr bei Kilometerstand 4676 (eigene Kilometer-Fahrt).
Die von den Vorgängern mit dem Rahmen abgespulten Strecken kann ich nur schätzen: Die setze ich mal hochgeschätzt mit derselben Zahl an. Es (das Sitzrohr) tanzte dann insgesamt knapp 10 000 [km] :shock:
Dieser Schlitz ist technisch gesehen ein übler Riß, der ordentlich abgebohrt sein sollte (In diesem Fall ist er nur ausgerundet !).
Zusammen mit der Belastung durch Fahrergewicht ( ca 10 % über Standard) sorgen die Klemmkräfte, unterstützt durch die Kerbwirkung, für einen Dauerbruch (sicher innerhalb der Zeitfestigkeit).
Verboten an der Konstruktion ist dazu noch, daß die Sitzstreben, die durch Lastaufnahme oberhalb dieses kritischen Bereichs, diese Stelle entlasten könnten, kampflos diese Stelle der Belastung zur Verfügung stellen.
Die Klemmung wurde schon vor langer Zeit im Hinblick auf einen Sattelstützendurchmesser von 25,4 [mm] vermessen und und zeigte übliche Werte von 25,4 plus 0,2 [mm] Spiel (Leicht saugend wie für einen Lötspalt). Die Sattelstütze ist 400 [mm] lang und der max. Auszug mit 330 [mm] Länge ist mit einem Körnerschlag markiert.
Die Klemmung der Sattelstütze mit nur einer Schelle (einem Schnellspanner oder einer Klemmschraube) war mir schon immer suspekt. Das habe ich schonmal irgendwo als genialen Pfusch bezeichnet (Solange es hält; wenn es bricht,ist es nur Pfusch).
Eine ordentliche Lösung war (ist?) bei normalen Rädern mit Sattelstützen < 200 [mm] anscheinend nicht besonders dringlich. An meinen anderen Rädern ging schon mal die Sattelstütze aus Stahl :roll: in eine Bananenform über. Seitdem ich Aluminium-Stützen einsetze, gab es damit keine Probleme.
Da blieb (bleibt) es den Faltrad-Konstrukteuren vorbehalten, für kleine Laufradgrößen von ca 20" und kleiner sich eine hinreichend standfeste Lösung auszudenken. 20" macht längere Sattelstützen erforderlich, was zu größeren Biegemomenten führt.
Daß "fast alle" (das sind alle bis auf endlich viele) daran scheitern, ist angesichts der Tatsache, daß die meisten schon mit der Übersetzungs-Auslegung der "Kleinrädler" nicht zu Rande kommen, kein Wunder.
Eine ordentlich Lagerung der Sattelstütze hat im Sinne des Maschinenbaus eine Zwei-Punkt-Lagerung.
Vor Winter/Frühjahr 2015/16 werde ich nicht dazu kommen, eine solche Lösung zu verwirklichen.

MfG EmilEmil
 
Oh, sehr schade. Mein Beileid.
EmilEmil schrieb:
.
Verboten an der Konstruktion ist dazu noch, daß die Sitzstreben, die durch Lastaufnahme oberhalb dieses kritischen Bereichs, diese Stelle entlasten könnten, kampflos diese Stelle der Belastung zur Verfügung stellen.

Ja.
Wobei das auf dem Bild so aussieht, dass das Hauptproblem eine leichte Aufweitung des Rahmens ist. Also ab der Stelle, wo die Streben sitzen das Sattelrohr nicht abgestützt wird. D.h. auch eine etwas längeres Sattelstütze kann den Klemmbereich nicht entlasten. Scheint auch keine Hülse zu geben, die den Klemmdruck etwas verteilt. Im Grunde ist ein Bruch bei dieser Konstruktion vorprogrammiert.
 
Vor ein paar Tagen ist mir ein möglicher Verwandter (mindestens namenstechnisch) Deines Folding Star über den Weg gelaufen - mit (schwer erkennbarem) Falt- bzw. Zerlegegelenk am Hauptrahmen und reifentechnisch bestens für üble Berliner Strassenverhältnisse gerüstet:

28604894tr.jpeg
 
Schönen Dank für dieses Modell. Ich kann es auf dem Bild nur erahnen: Da scheint eine Zerlege-Kupplung verbaut zu sein. An der Unterseite eine Lasche mit Schlitz, in den das Gegenstück eingeschoben wird, und an der Oberseite wird nur ein Schraubbolzen mit einer Griffmutter festgedreht.
Leider kann ich nicht erkennnen, wie am Tretlager der Rahmen-Knoten und sinnvollerweise zusätzlich oberhalb eine Versteifungsstrebe ausgeführt sind (In dem Bereich treten die größten Biegemomente auf !).
Es gab wohl auch Konstruktionen, da hat man das Oberrohr weggelassen und das verbleibende Unterrohr wahnsinnig verstärkt. Einige Händler wußten das und sprachen von "Wasserrohr". Leichtbau ist allerdings etwas Anderes !

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
Schönen Dank für dieses Modell. Ich kann es auf dem Bild nur erahnen: Da scheint eine Zerlege-Kupplung verbaut zu sein. An der Unterseite eine Lasche mit Schlitz, in den das Gegenstück eingeschoben wird, und an der Oberseite wird nur ein Schraubbolzen mit einer Griffmutter festgedreht.
Leider kann ich nicht erkennnen, wie am Tretlager der Rahmen-Knoten und sinnvollerweise zusätzlich oberhalb eine Versteifungsstrebe ausgeführt sind

Ich war leider etwas in Eile und hab daher nur fluchs im Vorübergehen dieses eine Foto gemacht. An der Stelle komme ich aber gelegentlich vorbei - vielleicht finde ich die blaue Elise noch mal. Einstweilen habe ich mal per Bildausschnitt versucht, Dir ein besseres Detailbild zu basteln:

28606797ym.jpg


28606780uf.jpeg


Ab davon finden sich in Berlin dank Retrotrend und Hipsterisierung mittlerweile regelmässig Vertreter des klassischen Klapperatismus ;) :

Einer gegen alle:
28606788wv.jpg


after Sunset:
28606790zp.jpg


folding love:
28606793lj.jpg


two small blue vehicles
28606796wb.jpg


ich glaube dies war nicht Berlin sondern in Spanien, aber trotzdem nett:

28606795zz.jpg
 
Macht nix, denn das Grüne müsste ein altes Sachs Rad sein.

Ich hab letztes Jahr eine Unmenge alter MIFA Räder (mit 24 Zoll) draußen in den Abstellanlagen gesehen (in der Gegend um das BW - Krankenhaus). Die werden wohl nicht gefaltet - scheinen aber mächtig in zu sein.
 
@berlinonaut, so interessant die Bilder der alten Klappräder sein mögen, die letzten 5 Bilder haben aber mit dem Thema "Folding'Star" nichts zu tun. Die wären sicher im "Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre" besser aufgehoben. Wenn Du kannst, verschieb sie bitte dorthin.
http://www.faltradforum.de/weitere-f77/katastrophen-faltrad-der-1970-er-jahre-t569.html#p5562
Nachdem Du von der "Blauen Elise" den Tretlager-Bereich vergrößert und sichtbar gemacht hast (meine Vermutung der schwachen Konstruktion wurde bestätigt :roll:) , kurz noch eine Anmerkung im Vergleich zum "Folding*Star":
Der Anschluß des Hauptrohrs im "Feld" der Sitzstrebe (ca 150 [mm] oberhalb des Tretlagers) sorgt für eine ausgewogenere Spannungs-Verteilung und zu weniger extremen elastischen Deformationen (Flex) des Faltrad-Rahmens (zB macht im Fahrbetrieb der Sitzknoten beim Folding-Star-Rahmen weniger Deformation in Richtung Lenker als bei der "Blauen Elise" ). Das aufgeschweißte U-förmige Verstärkungsblech (Knoten Hauptrohr/Sitzstrebe) ist eine weitere Verbesserung.
Es ist von mir hier im Forum schon einige Male darauf hingewiesen worden, daß IMHO der Tau-Doppel-Delta-Rahmen das meiste Leichtbau-Potential hat (Leicht, Steif und Haltbar). Gerne hätte ich einen solchen Rahmen gebaut. Mir fehlen dafür aber die finanziellen Mittel für Material und Einrichtungen und das praktische KnowHow eines Rahmenbauers.
Die Warscheinlichkeit, daß ich in dieser Hinsicht noch große Fortschritte mache, ist bei meinen Lebensalter realistischerweise sehr gering anzusetzen.
Der Sitzrohrbruch vom Folding*Star ist derzeit in Bearbeitung, Bilder gibt es nach erfolgreicher Reparatur.

MfG EmilEmil
 
Sollte kein neuer Beitrag werden ! Aber Bilder sind immer gut !
Letzter Stand vor dem Sitzrohrbruch:

Faltmaß von 77 x 66 x 33 [cm³]:

Dito im Schnellfalt-Modus (Lenker wird nur eingeschoben !)


MfG EmilEmil
 
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