Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Hallo EmilEmil,
habe jetzt den Faden nicht nach dem Innendurchmesser des Folding-Star-Rahmens durchsucht.
Wenn Gewicht nicht die größte Rolle spielt, ist ja vielleicht diese Teleskop-Lösung was:
Mein Top-Pedo-Sitzrohr hat innen ca. 35 mm. Da passt folgende tonnenschwere, aber wie ich hoffe unkaputtbare Konstruktion: VA-Geländerrohr 33,7x2, als Hülse 0,5 mm Alublech. Da hinein passt mit gängiger Hülse 29,6->27,2 eine normale Sattelstütze.
Hoffe, dass bald die Bilder nach Reparatur erscheinen,
Stefan
 

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Danke, @Top-Pedalist, für den (die) freundlichen Vorschläge. :) Das Material für die Reparatur ist längst vorhanden.
Erst werden die Sitzstreben vom Sitzrohr gelöst (Trennen der Schweißung) , dann wird der reduzierte (gebrochene) Bereich ganz abgesägt und eine geschlitzte Stahl-Hülse von außen (Innendurchmesser 32 [mm] , außen 35 [mm], Länge ca 110 [mm]) draufgesteckt, dann verschweißt und verlötet. Das Sitzrohr hat außen 32,3 [mm], innen ca 29,1 [mm]; also muß außen leicht gechliffen werden.
Die Stahl-Hülse bekommt auf 70 [mm] Länge eine Aluminium-Reduzierhülse, so daß eine Sattelstütze von 27,2 [mm] eingebaut werden kann (Die ist nämlich auch leichter als die bisher eingesetzte mit 25,4 [mm] Durchmesser ).
Wäre alles längst fertig, wenn mich nicht die furchtbare Firma SRAM so geärgert und meine kostbare Zeit gestohlen hätte (Es geht um 11-fach Gripshifter !). Und ewig grölen die Grattler, "Ein Emil auf der Waltz, der verbaut wohl unsern Grattler-Dreck und bekommt 'nen dicken Hals" :shock: :evil: :shock:

MfG EmilEmil
 
Zwei Nachrichten:
1) Die gute zuerst; der Folding*Star fährt wieder. Die Reparatur wurde, wie angedacht so ausgeführt, daß der obere Teil des Sitzrohres von den Sitzstreben getrennt und dann etwas unter dem Sitzstreben-Anschluß das Sitzrohr durchgesägt wurde. Das ganze geschlitzte Elend wurde entfernt und durch eine Hülse (Rohrstück) ohne Schlitzung ersetzt. Die Hülse wurde per Messinglot mit dem Sitzrohr (Quasi Muffen-Lötung) und durch eine geformte Meniskus-Lötung (Ellipsenform) wieder mit den leicht aufgebogenen Sitzstreben verbunden. Der neue Durchmesser des oberen Sitzrohr-Teils ist dann größer als das übrige Sitzrohr (Die alte Konstruktion hatte da einen kleineren Durchmesser !).
Die Klemmung besteht nun in einer doppelten: Die untere mit 34,9 [mm] klemmt das Sitzrohr, die obere klemmt die Sattelstütze (25,4 {mm} oder 27,2 [mm]). Da es keine passenden Doppelklemmen für die genannten Durchmesser zu kaufen gab, muß vorläufig mit Adapterhülsen gearbeitet werden. Die verbaute Klemme hat die Maße 34,9 zu 30,9. Bei der Probefahrt am Montag, den 6.11.2017 (30 [km]) wurde die vorhandene Sattelstütze mit 25,4 [mm] Durchmesser benutzt. Es gab keine Probleme, obwohl ich die gekaufte Klemme für mindestens grenzwertig dimensioniert halte. Gewaltbruch gab es nicht, ob es einen Dauerbruch geben wird, wird sich zeigen.
Es wird zukünftig einen neuen Sattelstützendurchmesser mit 27,2 [mm] geben, da dieser sowohl leichter als auch steifer ist als der °25,4-er".
Die Klemme muß ich so oder so neu konstruieren, da die Klemmung des Sattelkstützenrohrs einen Schnellspanner (Bisher ohne !) haben muß.
2) Die schlechte Nachricht: Eine Dokumentation mit Bildern ist mir derzeit nicht möglich, da das Motherboard meines Computers abgeraucht ist. Aber der Winter ist lang und hat noch nicht begonnen.....

MfG EmilEmil
 
Edit: 12.07.2018
Das Bild vom Sitzrohrbruch aus meinem Beitrag vom 03.09.2015, 15:06
wurde nun zur besseren Erläuterung hier nochmal vorangestellt:
Bruch des Sitzrohrs

16.05.18:
Nach einigen Ämderungen und der Reparatur des Sitzrohr-Bruches nun einige Bilder:

Der defekte Zustand mit dem Riß im Sitzrohr. Nach Abtrennung der Sitzstreben wurde der geschlitzte Teil des Sitzrohrs abgesägt und durch ein übergestülptes Rohrstück ersetzt.

Das Rohrstück wurde mit einer Überlappung hart gelötet und die Sitzstreben worden in der Fillet- Bracing-Technik wieder angeschlossen.

Der wieder fahrbare und etwas leichter gewordene Folding*Star im März 2018. Das Gewicht ist in der Komplett-Ausstattung (incl. Schloß, 2 Gepäckträger, Werkzeugtasche mit Ersatzschlauch, Luftpumpe, Spiegel, Tachometer, Pedalhaken, Trinkflaschenkäfig u.a.) 17,8 ]kg}. Gemessen an den auf dem Markt angebotenen Trekkingrädern lieg ich mit dem Gewicht mitten drin. Und diese Räder können nicht mithalten, wenn es um die Entfaltung und sonstige Ausstattung geht. Z B. ist es ist nicht üblich, daß Räder mit einem brauchbaren Schloß ausgestattet sind.
Getauscht wurde der Kurbeltrieb plus Innenlager (Von Touro plus Spezialspline-Tretlager auf Sugino Vierkant plus Token-Tretlager) im Hinblick auf geringeres Gewicht.
Einsparpotentiale sind ein anderer Nabendynamo (ca. 200 [g]), Faltreifen (200 [g]) und beim Rahmen *) der Ersatz des St 37 durch Al 7005 (mit 2 300 [g]), leichtere Scheibenbremsen (Trp Spyke), so daß man am Ende ca. 15,0 [kg] für ein vollausgestattetes Rad erreicht.

Am Lenkerrohr, Vorbau und Vorbau-Stütze wurden 240 [g] eingespart (Siehe auch weiter unten).

Der Scheinwerfer Vorn ist nun ein B&M Cyo Premium mit 80 Lux. Der nicht vorhandene weiße Strahler wurde mit einem quer angebrachten Stab-Reflektor substituiert. Angenehmer Neben-Effekt: Die Kontrolle des Funktions-tüchtigen Lichts ist nun ganz einfach zu erkennen.

Der Gepäckträger in der Draufsicht

Leichter Frontgepäckträger-Anschluß

Kabelschloß: Verstauen und Sichern mit einem 3-Punkt-Wickel. Der mitgelieferte Halte-Clip ist einer der 3 Punkte.

Unterer Köcher für Lenker-Aufname (Transport).

Leichter und steifer Gepäckträger-Anschluß an der Pletscher-Platte.

Neue Doppel-Klemme für die Sattelstütze/das Sitzrohr als mechanischer Prototyp.

Neue Doppel-Klemme für die Sattelstütze/das Sitzrohr als mechanischer Prototyp.

Neue Führung und neuer Anschlag für das Umwerfer-Kabel des Doppel-Kettenblatts.

Weniger seitlich raus ragender Kettenspanner von Sturmey-Archer.

Weniger seitlich raus ragender Kettenspanner von Sturmey-Archer.

Ausprobieren eines Bremsscheibenschlosses (ca 70 [g] und 4 € incl. Versand vom Chinamann).

Reduktion der Wandstärke durch Ausbohren des Vorbauschafts (Lenkerschafts). Der Bohrer wurde durch ein angeklebtes Rohr verlängert.

Reduktion der Wandstärke durch Ausbohren des Vorbauschafts (Lenkerschafts).

Eigentlich sauber gemachte, aber völlig Funktions-untaugliche Doppel-Klemme vom Chinamann.
Mit einem geeigneten Schnellspanner bildet diese nun den mechanischen Prototypen. Säge und Feile waren auch am Werk.

Eine weitere Katastrophe einer Doppel-Klemme (Fall 1) : Bruch der Sitzrohr-Klemmung (die untere) infolge "Magermilch-Konstruktion". Passierte Gottseidank beim Montieren: Versprochen waren 7,5 {Nm], kaputt war es schon bei 4 [Nm].

Eine weitere Katastrophe einer Doppel-Klemme **) (Fall 2) Modell KCNC für 30 € : Bruch der Sitzrohr-Klemmung (Anfang April 2019) durch Biegebelastung (Oberer Klemmring ist vom unteren Klemmring demontiert). Das passierte noch nicht einmal nach 20 [km] (= Merkzeitpunkt während einer Trinkpause). Der Gewaltbruch erfolgte wahrscheinlich schon früher. Glück im Unglück: Der Klemmring widerstand den Kräften, die die Sattelstütze ins Sitzrohr schieben wollten. Die Biegemomente wurden durch Kontaktkräfte (Kräftepaar) der Sattelstütze im Sitzrohr aufgenommen (Die Sattelstütze kippt leicht nach hinten und stüzt sich oben hinten und unten vorn im Sitzrohr ab). Gottseidank konnte ich ohne Einschränkung nach Hause fahren. Die Konstruktion von KCNC habe ich von Anfang an für eine Fehlkonstruktion gehalten. Es ist kein Trost, daß ich mal wieder Recht behalten habe. Diese Doppelklemme wurde nur deshalb verbaut, weil sie sonst ewig und drei Tage bei mir im Regal gelegen hätte. Sie wird nun in die Tonne wandern...………….
Damit sind alle Konstruktionen zu einem vorläufigen Abschluß gekommen. Für eine Neu-Konstruktion eines eigenen Rahmens, die in diesem Stadium geboten wäre, fehlen mir die finanziellen Mittel.
*) Edit: 19.11.2018 "beim Rahmen" hinzugefügt
**) Edit: 19.04.2019 "kaputte Doppelklemme" hinzugefügt.

MfG EmilEmil
 
Moin,
bei dem Foto - https://fotos.mtb-news.de/p/2270446 ist unten eine Linie im Lack der Ständerplatte zu sehen, die auf die Sechskantmutter zuläuft. Ist das ein Riss oder eine Spiegelung?
 
Ist ein Riß im Lack, besser gesagt im Karosseriespachtel. Offenbar durch Wärme bei den Löt- und/oder Schweiß-Arbeiten entstanden. Ich hatte die Spalte zwischen Kettenstreben und der Ständerplatte vor dem Lackieren mit Karosseriesspachtel geschlossen (Zur Verhinderung der Schmutz- und Nässe-Nester !) und eine Hohlkehle angeformt. Der Riß läuft hinter der Sechskantmutter her.

MfG EmilEmil
 
Moinmoin

na, wenn Du den Riss kennst und er lediglich im Lack verläuft, isses ja gut. :)

Manchmal übersieht man ja Dinge, die einem förmlich ins Auge springen müssten - daher hatte ich gefragt.
 
Nach genau 1000 [km] Erprobung gab es bisher keine Ausfälle (Immerhin wurden der Sitzrohr/Sattelstütz-Klemmbereich und auch der gesteckte Lenker-Zus. von größeren Änderungen betroffen !).
Für mich selbst positiv überraschend, daß der mechanische Prototyp einer Doppel-Klemmung der Sattelstütze ohne irgendwelche Beanstandungen durchgehalten hat (Immerhin wurde eine Funktions-untaugliche Doppelklemme vom Chinamann durch Säge, Feile und Zufügung eines Schnellspanners kannibalisiert und verwertet !). Das beigefügte Bild von der 19 % Prüf-Steigung ist ja schon bekannt. Wenn ich das im Jahr einmal fahren kann (darf ?) , habe ich bezüglich Steigungen mein Soll erfüllt. Das geht aber nur, wenn ich einigermaßen gut konditioniert bin. Z B nicht am Anfang der Saison im März oder April. Nun bin ich derzeit schon 2x 100 [km] am Stück gefahren (Pinkelpause(n) nicht als Unterbrechung gezählt).



MfG EmilEmil
 
Der von mir erdachte Zusammenbau des Lenkers aus 22,2 [mm] Rohr, 28,6 [mm ] Klemmung der Vorbau-Ausladung mittels Adapter von 22, 2 [mm] auf 28,6 [mm] sowie der Klemmung im Gabelschaftrohr mittels eines klassischen Zylinder-Keils wurde zur Jahreswende einer Verdrehfestigkeit-Prüfung unterzogen. Statt der geforderten Momente von 40 [Nm] (Trekkingrad) oder 50 [Nm] (Mtb-Rad) ergaben sich nur 20 [Nm]. Fahrbar zwar, aber grenzwertig.
Der Schwachpunkt ist nicht wie von mir zuerst gedacht, die Zylinder-Keil-Klemmung, sondern die Klemmung der Vorbau-Ausladung auf dem Vorbauschaftrohr ( 22,2 [mm]) mittels der Adapter-Hülsen von 22,2 [mm] zu 28,6 [mm]. Eine Untersuchung (Verbesserung durch geklebte Adapter ?) dieser Klemmung scheint dringend geboten zu sein (Und ich dachte, daß diese Art der Klemmung (Aus dem MtB-Umfeld) über jeden Zweifel erhaben sei). Die beste Lösung wäre natürlich ein Vorbaustützrohr, das im Klemmbereich auf 28,6 [mm] aufgeweitet ist. Das einzige Teil dieser Art (akzeptabel bzgl. der Länge) auf dem Markt ist von der Amerikanischen Fa. SOMA, kostet ca. 30 € und ebenso viel Porto und ist nur 300 [mm] lang. Geht also nicht (Kosten und Geometrie). Das vorhandene Vorbauschaftrohr ist eine 400 [mm] Sattelstütze aus dem Einradbereich.
Gleichfalls aus diesem Bereich ist die nun verbaute Doppelklemmung. Diese erfüllt zwei Aufgaben:
1) Verdreh-Sicherung (Festlegung) für das Lenkungslagerspiel
2) Oberes Auflager für die Lastabtragung Lenker zu Gabelschaft
Zu 1): Die Lösung einer konstanten Spieleinstellung wurde beim klassischen Lenkungslagersatz mittels zweier gekonterter Muttern, zwischengelegtem Nasenring, dessen Nase durch einen Schlitz oder eine Nut geführt wird, durchgeführt. Sowohl Schlitz als auch Nut sind Festigkeit-mäßig eigentlich absolutes Nogo. Da traut man sich viel zu, wenn man ein dünnwandiges Rohr mit diesen Schwächungen versieht.
Meine Lösung sieht nun eine Doppel-Klemmung vor. Die (erste) Klemmung auf dem Gabelschaft ersetzt die Kopfmutter und den Nasenring.
Zu 2): Beim klassischen Tauch-Vorbau wird das Drehmoment des Lenkers durch die Zylinder-Keil-Klemmung übertragen (unteres Auflager). Für die im Maschinenbau geforderte "Zwei-Punkt-Lagerung" steht neben diesem unteren Lager mit der Kopfmutter am oberen Ende des Gabelschaftes ein zweites Auflager zur Verfügung. Da muß diese Kopfmutter aber auch als Auflager gestaltet sein. Viele von den älteren Kopfmuttern waren mit enger Durchgangs-Öffnung ausgerüstet, die zudem durch eine enge Passung mittels eines Kunststoffrings die Anforderungen an ein Auflager (Hier Loslager) erfüllen konnten. Die neueren Kopfmuttern werden von den Herstellern offenbar nur als Träger eines relativ weichen Dichtungsrings angesehen.
Nun kommt die zweite Klemmung (der Doppelklemme) zum Einsatz. Eine weitere Festlegung des Vorbauschaftes gegen den Gabelschaft erfolgt mit dieser. Fertige Doppelklemmungen mit den erforderlichen Geometrien gibt s nicht zu kaufen. Nachdem ich lange gesucht habe, fand ich diese Doppelklemme von Ajata im Einrad-Bereich. Die Klemmen wurden durch einen feinen Schlitz (ca. 300 [Grd]) von mir getrennt, um die Klemmkräfte unabhängig voneinander anzupassen. Die obere Klemmung erhielt einen Adapter von 22,2 [mm] Durchmesser auf 25,4 [mm]; 25,4 [mm] ist Gabelschaft außen, 22,2 [mm] ist Gabelschaft innen.
Alles ist auf folgendem Bild zu besichtigen. Obwohl diese Arbeiten schon in 2018 beendet wurden, wollte ich erst ein paar (200) Kilometer Erprobung sammeln. Bei dieser Doppelklemme könnten an dieser Stelle Biegemomente (Deren Betrag ist wegen der Zwei-Punkt-Lagerung mit einiger Sicherheit gering) zum Bruch führen. Ein wird schon, macht schon, passt schon ist nicht mein Ding. Auf Deutsch: Grattler gibt es genug.

Rechts auf dem Bild sieht man am Lenkergriff hängend einen mechanischen Kraftmesser mit Schleppzeiger (Kofferwaage) den ich benutzt habe, um einen Eindruck zu bekommen, mit welcher Verdrehfestigkeit zu rechnen ist.
Eigentlich alles in Ordnung außer da, wo ich es nicht erwartet habe (Klemmung Vorbau-Ausladung/Vorbauschaft). Das ist ab jetzt eine Baustelle. Falls es da eine wesentliche Verbesserung gibt, wede ich berichten.
Hinweis: Der Folding*Star hat nun 2 Doppel-Klemmen im Einsatz:
1) An der Verbindung Sattelstütze/Sitzrohr (Mechanischer Prototyp s.o.)
2) An der Verbindung Vorbauschaft/Gabelschaft (Modifizierte Ajata Klemme)

MfG EmilEmil
 
Der Folding''Star hat nun Kilometer 7013 erreicht. Die Reparatur des Sitzrohrbruchs (Einschließlich der modifizierten Doppel-Klemme) läuft damit > 2 000 [km] zur völligen Zufriedenheit.
Der letzte Ausritt war eine Tagestour mit 130 [km].
Bewährt hat sich wieder einmal der Entfaltungs-Umfang von 1,62 [m] bis 8,75 [m] (540 %). Denn die Tour ging auch in das Nordlippische Bergland mit Steigungen über 2,0 [km] Länge bei Rampen mit >15 % Steigung. Auch die Ausstattung mit dem Cyo Premium 80 machte sich bezahlt, da fast der gesamte Rückweg in völliger Dunkelheit verlief. Bei langsamen Geschwindigkeiten (< 10 [km/h]) auf den Steigungen habe ich mich auch über das super-leicht-laufende Token-Tretlager gefreut. Und die BB7 Avid Mechanischen Scheibenbremsen haben ausgezeichnete Dienste geleistet.
Daumen hoch für den Folding'Star :D :D :D
28.09.2019 Edit: Der Folding''Star hat nun Kilometer 8006 erreicht. Das Problem der sich lösenden linken Kurbelschraube scheint durch das richtige Andrehmoment erledigt (Hält jetzt > 500 [km]) zu sein. Auch der Sitzrohbruch ist seit über 3300 [km] Vergangenheit. Der aufgetretene Knick in der Sattelstütze (4 [Grd]) könnte durch den Bruch einer von Anfang an suspekten Sattelklemme verursacht sein.

MfG EmilEmil
 
Der Folding''Star bekam vom Fitness-Rad nun den Sattel (Selle Italia Flite) und die Carbon Sattelstütze (400 [mm]) aus China. Die Sattelstütze hat nun keinen Knick (4 [Grd] Knick) mehr. Das Rad ist um ca. 200 [g] leichter geworden sein; der Sattel (Selle Italia Flite) ist aber relativ hart und deshalb für mich nur mitten in der Saison (oder auf Kurzstrecke) fahrbar (Ein Hinweis: Sehr harte Sättel wie die obligatorische Carbonschale ohne jede Polsterung werden mit einer gepolsterten Radhose gefahren. Das "eingesparte" Gewicht wandert in die Ausrüstung des Radlers !).

Der ältere Sattel (Incl. Stütze) des Folding*Stars ist nun am Fitness-Rad verbaut. Bei Gelegenheit wird das abgeknickte Rohrstück ( ca. 90 [mm]) abgeschnitten. Das Fitness-Rad (26") kommt mit einer 310 [mm] Sattelstütze gut aus.

MfG EmilEmil
 
14.09.2020
Der Folding'Star hat nun 9306 [km] unter meiner Regie gelaufen und alle bisher angedachten und durchgeführten Modifikationen haben sich bewährt. Nicht zuletzt wurde der bei Km-Stand 4676 aufgetretene Sitzrohrbruch repariert. Auch die in diesem Zusammenhang durchgeführte Konstruktion der Doppelklemme (Sitzrohr/Sattelstütze) hat sich bewährt.
Ebenso hat nach dem Fiasko mit den Marathon-Racern (4 Schlauchschäden in 10 Tagen !) die Umrüstung auf die Mow Joe Reifen die Bewährungsprobe bestanden und ein breiter Reifen (Breite 50 [mm] wird bleiben. Die Produktion der Reifen Mow Joe von Schwalbe wurde allerdings eingestellt. Vor Kurzem wurde ein Nachteil bzgl. der Entfaltung der nun breiteren Reifen (50 [mm] vs 40 [mm]) beseitigt: Nämlich der größere Reifenumfang: Dieser stieg von 1,55 [m] auf 1,61 [m] und daher stieg die größte Entfaltung von ca. 8,45 [m] auf ca. 8,91 [m]. Mit dem Einbau eines kleinen Kettenblattes von 32 Zähnen statt 34 Zahnen konnte die kleinste Entfaltung auf etwa das ursprüngliche Maß mit den Marathon Racern gesenkt werden.
Der gemessene Reifen-Umfang (U) beträgt 1,61 [m]. Mit meiner Formel:
U = (Felgen-Durchmesser plus 2 x Reifenbreite plus 2 x Korrektur (= Abstand(Innerer Reifen-Torus-Durchmesser zu Felgen-Durchmesser)) x Pi ergibt sich:
U = (406 + 2 x 50 +2 x 3,25) x PI = 1,61 [m]
Entwicklungsgeschichte Entfaltungen: Variation des kleinen Kettenblattes (36Z,34Z,32Z) und der Reifenbreite (40 mm, 50 mm). Der Übersetzungs-Umfang stieg von 510 % auf 540 % und jetzt auf 575 %.
Da ist nun eine bekannte Getriebenabe aus dem Teuro-Bereich deutlich abgehängt.
Mit einem 1-fach Umwerfer von einem 54-er Kettenblatt auf ein 32-er zu schalten (Delta-Z = 22 Zähne), ist schon Rekord-verdächtig. Mit 54/32 = 1,69 ist der Überschneidungs-Bereich der Entfaltungen etwa 50 % der Getriebenaben-Übersetzung (340 %). Das ist sicher ausreichend, um eine hektische Umschaltung IKoimpensationsschaltung) der Kettenblätter zu vermeiden. Es ist nach bisher einigen 100 [km] genauso angenehm wie zuvor und macht keine Probleme. Der Umwerfer-Käfig wurde dafür 2x verlängert. Die erste Verlängerung war gut für das 36-er und 34-er Kettenblatt (Die war auch notwendig, um den bei kleinen Laufradgrößen größeren Winkel zwischen Kettenstrebe und Sitzrohr zu berücksichtigen !), die zweite ist gut für das 32-er KB (oder noch kleiner ?).
Im ersten Bild kann man die Schweißstellen erkennen (Die erste (linke) Naht wurde vorsorglich beim Schweißen der 2. etwas verbessert). Die rechte Naht ist neu.





Die Nabenübersetzungen Uint (Hersteller-Angabe) sind:
Gang1 = 0,542 ; Gang2 = 0,621 ; Gang3 = 0,727 ; Gang4 = 0,858 ; Gang5 = 1,000 ; Gang6 = 1,172 ;
Gang7= 1,375 ; Gang8 = 1,611 ; Gang9 = 1,844 ;
Die Entfaltungen (KB1 32 Z/KB2 54 Z) sind : Formel: E1 = U x Üint x KB1/Ritzel bzw E2 = U x Uint x KB2/Ritzel (Mit U = 1,61 [m] Reifen-Umfang).
Das Ritzel ist ein 18-er (18 = Zähnezahl). Die Entfaltungen sind:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
E1(32 Zähne) [m] : 1,55 ; 1,78 ; 2,08 ; 2,46 ; 2,86 ; 3,35 ; 3,94 ; 4,61 ; 5,28
E2(54 Zähne) [m] :...........................2,62 ; 3,00 ; 3,51 ; 4,14 ; 4,83 ; 5,66 ; 6,64 ; 7,78 ; 8,91
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Am Übergang von E1 bei 2,46 [m] zu E2 bei 2,62 [m] ist ein Entfaltungssprung von 2,46 zu 2.62, also
2,62/2,46 = 1,07 oder 7 % festzustellen, der für eine bestimmte Steigung schon einen eigenständigen Gang darstellen kann. Das Gangspektrum wäre dann von 12 auf 13 effektive Gänge angestiegen.
Die Übersetzungsbandbreite ist von 540 % auf 575 % gestiegen. Die ursprünglich im Fokus stehenden 600 % werden damit nur noch knapp verfehlt. Möglich wäre z. B. noch ein 30-er Kettenblatt ohne den Umwerfer noch einmal modifizieren zu müssen. Da wäre die kleinste Entfaltung 1,43 [m], die Bandbreite 623 %. So kleine Entfaltungen brauche ich aber nicht. Außerdem würde der Kettenspanner von seiner Kapazität nicht mehr mitspielen. Da könnte man natürlich ein Schaltwerk als Kettenspanner einsetzen. Wenn schon ein Schaltwerk hinten vorhanden ist, kann dort auch (eigentlich noch besser !) geschaltet werden. Das ist schon lange eine Lieblings-Idee meinerseits. Leider gibt es bei der i-Motion 9 für ein 2. Ritzel zu wenig Platz. Aber die i-Motion 9 ist schon seit einiger Zeit Geschichte. Die Produktion wurde eingestellt.
Alternativ eine Alfine 11 z.B. mag ich aber wegen der großen Nachteile nicht verbauen.

MfG EmilEmil
 
Der Folding*Star fährt am 18.08.2021 200 [km] Langstrecke !
Da ich in Anbetracht meine Alters in den nächsten Jahren in realistischer Einschätzung meiner Fähigkeiten mit einem Rückgang meiner körperlichen Leistungs-Fähigkeit rechnen muß, war für dieses Jahr der Versuch angesagt, erstmalig eine Strecke über 200 [km] zu fahren. Neben den üblichen Fitness-Strecken von 50 bis 80 [km] standen Trainings-Strecken von über 100 [km] auf dem "Speiseplan". Nach 10 dieser Strecken (Die letzten 3 davon waren da mit ca. 135 [km] schon etwas länger) fühlte ich mich vorbereitet, um den Versuch mit der 200 [km] Distanz zu wagen. So wie ich das sehe, wollte ich noch einmal "Richtig einen raushauen" !
Das Steinhuder Meer nord-westlich von Hannover schien mir ein geeignetes Ziel zu sein. Zwar ist die Strecke BI-Steinhude-BI auch mit ca. 180-190 [km] zu fahren, aber mit dem kleinem Umweg durch das nord-lippische Bergland (3 Steigungen: Hollenstein, Kirchheide, Talle links der Kirche) über Faulensiek nach Möllenbeck (Rinteln) wird einem die Fahrt nicht so schnell (Die Steigungen gehen nur mit 10 [km/h]) langweilig. Wenn Eisbergen (Weser) erreicht ist, steht als Steigung nur noch die Überquerung des Weser-Gebirges vor Bückeburg an. Statt auf der unschönen Bundesstraße von Bückeburg nach Stadthagen bin ich etwa an der Bundesbahn-Strecke über die Dörfer nach Stadthagen gelangt. Die Fahrt nach Steinhude war dann wieder recht angenehm.
Der Rückweg erfolgte mit einer 15 [km] Runde in der Umgebung von Wunstorf, um bei (noch) guter Kondition etwas Strecke vorzuhalten. Denn die Strecke von Eisbergen über Vlotho, Bad Salzuflen bis BI ist im Vergleich zum Hinweg ca. 9 [km] kürzer. Hier gibt es auch kaum nennenswerte Steigungen. Die Überquerung des Weser-Gebirges von Bückeburg bis Eisbergen nach ca. 155 [km] war die letzte größere Herausforderung. Ein konstanter Gegenwind von 12 [km/h] erschwerte den Rückweg, so daß das Stundenmittel auf 16 [km/h] absackte (Hinweg ca. 20 [km/h]).
Die Abschätzung vor der Fahrt ging von einem Stundenmittel von 18 [km/h] aus (Total-Zeit: Fahren ~ 11 [h], 2 Brotzeiten ~1.5 [h], Pinkelpausen 0.5 [h], Total 13 [h]. Der Start war um 8:50 [h] und das Fahrt-Ende um 21:40 [h].
Einige Male war ich in Sorge, wegen Regens das Unternehmen aufgeben zu müssen. Bis auf ein paar Tropfen war es aber im Prinzip trotz tief hängender Wolken trocken. Das Wetter hielt sich ziemlich genau an den Wetter-Bericht (Wetter24). Anschließend ein paar Bilder:
Bild 1: Totalstrecke (Länge)


Bild 2: Strecke BI-Steinhude (Länge)


Bild 3: Geschwindigkeit BI-Steinhude


Bild 4: Der Folding*Star (Steinhude, Brücke zur Bade-Insel)


Bild 5: Was ist gut an Faulensiek ? 3 Steigungen sind bewältigt, sonst nichts !


Bild 6: Die Weserbrücke von Eisbergen (Eklipse einiger Trainingsfahrten)


Bild 7: Die Weserbrücke von Hess. Oldendorf (Eklipse der letzten Vorbereitungs-Fahrt)


Bild 8: Der Folding*Star nach der Rahmen-Reparatur (Juli 2021)


Wer genau hinschaut, bemerkt, das Sattel und Sattelstütze ausgetauscht wurden. Grund ist die Schwitzerei im Schritt, an der ich seit einiger Zeit leide. Die führt zu Scheuerstellen, die zukünftig meine Langstrecken-Fahrten unmöglich machen könnten. Es ist also nicht der "harte" Sattel, an dem ich leide, sondern die unangenehmen Scheuerstellen, die Schmerzen verursachen. Ich war jetzt schon mit einer gepolsterten Unterhose unterwegs (Ohne die wär es gar nicht gegangen !). Meine Strumpfhose (Kunstfaser ? Mit Sicherheit !) könnte ich Test-weise noch tauschen, um das Problem zu eliminieren. Der Tausch einer Kunstfaser Radhose bracht bisher keine Lösung.
Schöne Neue Welt !

MfG EmilEmil
 
Glückwunsch zur ersten 200 km Distanz. Mit 13h sogar unter erschwerten Bedingungen noch im Zeitlimit der Brevet Vorgaben (13.5h). Das könnte noch auf eine späte Rennfahrerkarriere hinauslaufen.

Die goldene Rennfahrerregel besagt: Wer 200km schafft, für den sind auch 300km kein Problem.

Der Sattel ist auf den Distanzen ein ganz entscheidender Faktor. Ich habe jede Art von Polsterung von der Oberfläche verbannt und bin nach vielen Iterationen beim Brooks C17 Carved gelanded (in Verbindung mit Polsterradhose).

Gruß
Reimund
 
200 Km sind schon ne stramme Leistung. Da kann man auch stolz drauf sein.

Das Problem mit dem Schwitzen kenne ich nun auch (kannte ich in früheren Jahren so nicht).
Ich hab es bei längeren Touren schließlich mit einer Radlunterhose (Lycra) ohne Polster unter einer "Trekking Hose" (also keine Baumwollhose) und einem Terry Sattel für Touren in den Griffbekommen (der hat eine durchlässige Vertiefung die auch Luft zuführt)
Der isses: https://www.terry-comfort.de/de/42300158.php

Vermute aber, dass da jede/r seine eigene Lösung finden muss. Ich sitze auf meinem Verge nämlich noch relativ sportlich nach vorn geneigt.
 
Danke für den Beitrag ! Der verlinkte Sattel macht einen guten Eindruck. Falls ich in nächster Zeit einen Sattel bräuchte, würde ich den mal ausprobieren.
Schwitzen im Schritt scheint ein Problem älterer Semester zu sein. Auch dann, wenn das Problem vorher nicht bekannt war. Das Thema war bisher auch nicht in meinen Bewußtsein. Der Mensch neigt dazu, Erfahrungen, die er nicht kennt, zu leugnen: Kenn ich nicht, gibt es nicht.......
Ich kann mir vorstellen, daß jüngere, sportliche Radler das Problem nicht haben und das es infolgedessen auch kein Thema bei Sattel-Auswahl oder Bekleidungs-Ausrüstung ist.
Meine älteren Sättel haben (hatten) alle eine Leder-Decke (Stichwort: "Atmungs-aktiv" ausgewählt !), um so mehr war ich von dem Problem, mir einen Wolf zu scheuern, überrascht. Wenn man daran denkt, daß ja auch jüngere, aber Sports-mäßig wenig trainierte Menschen den Weg zum Fahrradfahren finden, kann ich mir vorstellen, daß diese das Problem mit dem Schwitzen im Schritt ebenso haben könnten.
Das Thema scheint aber bisher (zu unrecht ?) in der allgemeinen Diskussion etwas vernachlässigt zu sein. Anders als die üblichen Sattel-Gewöhnungsschmerzen (Sollten 24-48 Stunden nach Fahrtende nicht mehr vorhanden sein !) bilden sich die Scheuerstellen nicht so schnell zurück und verleiden einem die Freude am Radfahren nachhaltig. Die gepolsterte Radunterhose brachte mir Linderung und einen Modus Vivendi, ob eine endgültige Lösung damit gefunden wurde, kann ich wahrscheinlich erst im nächsten Frühjahr beantworten, wenn in der Winterpause zuvor die Scheuerstellen verheilt sind.
Gut, daß zu diesem Thema mal etwas gesagt wird.

MfG EmilEmil
 
Aha - ich hatte es mir zunächst mit dem Älterwerden erklärt.
Wenn er
https://www.dr-gumpert.de/html/schwitzen_am_po.html
Recht hat, dann sind eventuell bei mir zwei Übeltäter (scharfes Essen mmmhhh + vieel Kaffee) dank Home Office dafür verantwortlich.
Drogen und Alkohol eher nicht :)
 
Na vom Dr. Gumpert scheint mir das ein großer Mediziner-Alarm zu sein (Ursachen Rundumschlag ?).
Aber vielleicht hilft schon eine Wallfahrt nach Hannoversch Münden an das Grab des bekannten fahrenden Wundarztes Dr. Eisenbarth, um geheilt zu werden. Kilometer-mäßig ist das für mich jetzt erreichbar in die Nähe gerückt ! Da kann ich auch mal drüber nachdenken.
Der historische Dr. Eisenbarth ist im Vergleich weitaus seriöser als die gleichnamige Person des bekannten Studentenliedes. @Motte mit seinen Verwandten um die Ecke in Nordhessen könnte eine Wallfahrt dorthin (Hannoversch Münden) dazu benutzen, diese auf zu suchen.
Ich war schon immer dafür, das Praktische mit dem Nützlichen zu verbinden ! Und, wenn es der Gesundheit dient, sowieso.

MfG EmilEmil
 
Von meinen Verwandten aus sind es 6 km bis zur Fulda (aber nicht bis zur Mündung). In der weitern Umgebung von Oberviechtach (seinem Geburtsort) hab ich lustigerweise auch Verwandtschaft wohnen. Aber ich werde mich hüten in seien Nähe zu kommen. Zur der Radtour würde dann eher diese Musik von Chris Rea passen; https://www.youtube.com/watch?v=3-vcUc2WS7s
:)
 
Da sich nach der letzten Modifikation des vorderen Kettenblattes von 34 auf 32 Zähne herausgestellt hatte, daß die Kettenspannung grenzwertig war, wurde nun der Zweibein-Mittelständer (der vom Prinzip her (zu ?) viel Druck auf die Beinplatten (Untergrund !) ausübt) abgebaut und durch einen Hinterbau-Ständer ersetzt, sowie ein ZEE-10-fach-Schaltwerk als Spanner angebaut.
Eigentlich hatte ich schon ein 9-fach SORA Schaltwerk gekauft, das mußte ich aber wegen mittellangem Käfig (75 [mm] zwischen den Achsen) zurückgeben. Ebenso ein Acera-Schaltwerk wegen langem Käfig (95 [mm]). Verbaut ist nun ein ZEE-Schaltwerk (MtB) mit einem 50 [mm] Käfig, das als MtB-Laufwerk eigentlich einen mittellangen Käfig haben müßte. Da geht bei Shimano wohl Alles durcheinander ! Das ist ein ziemlicher Overkill, aber ich hatte die Faxen Dicke ! Immerhin ragt das nun wegen der Shadow-Bauweise nicht mehr so weit seitlich raus. Die Festlegung auf 49 [mm] Kettenlinie hat das Schaltwerk mit der Begrenzer-Schraube für den größten Gang (kleinstes Ritzel) grade soeben noch gepackt, ohne eine zusätzliche Tüftelei.
Tüftelei gab es für den Hinterbauständer. Da die Kettenstreben mit 360 [mm] eigentlich zu kurz sind, gab es ein bißchen Arbeit, um den Anbau-Ort fest zu legen und den Ständer zu modifizieren. Die Wahl war auf einen Hebie-Ständer Fix 40 gefallen, dessen Befestigungs-Flansch noch nach innen verschoben wurde, um möglichst nicht mit den Füßen beim Pedalieren dauernd dran zu stoßen. Der Befestigungs-Flansch aus Faser verstärktem Polyamid wurde abgesägt und durch einen aufgeklebten Aluminium-Flansch ersetzt. Der Aluminium-Flansch mußte aus einem 3 [mm] dicken T-Profil 40x40 ausgesägt und zurecht gefeilt werden. Die Klebung wurde mit UHGU Endfest 300 (Getempert bei 100 [Grd C] und 10 [min] lang) durchgeführt. Der Flansch wurde vorher mit 4 Schrauben M4 fixiert (Gewinde direkt im GF-Poly).
Bild 1 zeigt einen Zwischenstand mit einer Probe-Klebung:



Bild 2 zeigt den verbauten Zustand:



Bild 3 zeigt den neuern "Kettenspanner" :



Zum Schluß noch 2 Ansichten (Total) von Links und Rechts:





Die Kette Connx 808 wurde wegen eines groben Drehspahns (?) , der sich in die Kette eingearbeitet hatte, ausgewechselt, obwohl das nach 11 100 [km] wegen des Verschleißes nicht notwendig gewesen wäre.
So langsam scheint absehbar zu sein, daß Alles in trockenen Tüchern ist.

MfG EmilEmil
 
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