Leichte Faltpedale gesucht

Danke, Peter Pibach, für die Wägungen. Wieviel sind die mit den Titan-Achsen teurer als die mit den Stahlachsen. Z B. kosten Token Vierkant-Lager mit Stahlachse (ca. 210 [g]) 30 @ und die leichteren mit Titanachse (ca. 160 [g]) knapp 80 €. Das sind für 1 [g] Gewichts-Ersparnis ca 1 €. Das Letztere ist für mich Teuro-Bereich. Das ist eine Ersparnis von 50 [g] für 5 €, wie ich es kürzlich durch den Einsatz von Polyamid-Scheiben als Spacer bei den Kettenblättern durchgeführt habe, ein Schnäppchen.
Ja, und Falt- (Steck-) Pedale sind das wohl nicht ?

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
Danke, Peter Pibach, für die Wägungen. Wieviel sind die mit den Titan-Achsen teurer als die mit den Stahlachsen.
Die Differenz ist rund 15,- EUR (schwankende ebay Preise). Die Ti Achsen gibt es einzeln für ca 25,- EUR. Also nicht allzu teuer. Bleibt dennoch ein Luxus. Pro Gramm lohnt das nicht wirklich.

EmilEmil schrieb:
Ja, und Falt- (Steck-) Pedale sind das wohl nicht ?
Denkbar ist eben, dass die kurzen Wellgo Steckachsen zu den Pedalkörpern kompatibel sind.

Gibt zwar auch Steckachsen einzeln zu kaufen, aber leider nicht in Ti/leicht (und angemessenem Preis).

Sehr leicht scheinen ansonsten diese Steckpedale zu sein (300g incl Steckachse):
https://de.aliexpress.com/item/Promend-EZY-QR-bicycle-pedal-9-16-bmx-mountain-bike-pedals-alu-mtb-3-bearings-road/32826098159.html
Ähnlich den Wellgo QRD-XCF05AC. Wirken aber auch etwas fragil.
 
Da die halbwegs leichten, von mir getesteten Wellgo-Pedale, vgl.
http://faltradforum.de/leichtbau-f79/leichte-faltpedale-gesucht-t5023-s10.html#p55158
nach ca. 1000 [km] wegen Geräuschen ausgemustert wurden (Auf die wegen der Gleitlager unzureichende Leichtgängigkeit wurde auch hingewiesen !), war ich kürzlich mit den Decathlon BTW-Pedalen (12,99 €) unterwegs. Die Umrüstung auf die von mir bevorzugten Pedalhaken war noch nicht durchgeführt (Es sollte erst festgestellt werden, ob sich eine einigermaßen Zeit-raubende Umrüstung überhaupt lohnt !). Ich war skeptisch, weil die an den Btw-Pedalen in Augenschein genommenen Rastnasen zur Verriegelung des Klappmechanismus von der Fertigung schon ein Spiel von ca 1 [mm] aufwiesen: Mit der Hebelübersetzung werden daraus außen am Rahmen schon mal ca. 3 [mm], also Nichts, was einen bzgl. der Passungstoleranzen vom Hocker reißt. Dabei wäre es konstruktiv so einfach, ohne Mehraufwand mit einer Trapez-förmigen Rastung ein Spiel von 0 [mm] herzustellen (Schon schlimm, wer heute alles konstruieren darf :roll: ).
Beim Test über 60 [km] stellte ich fest, wie wichtig die richtige Positionierung des Fußballens direkt über der Pedalachse doch ist.
Trotz des Versuchs, eine konstante Position des Fußes auf den Pedalen einzuhalten, gelang mir dies eigentlich nicht (Von fast auf den Zehen, auf dem Zehengewölbe, auf dem Ballen und auf dem Fußgewölbe ging es hin und her, nur die Ferse als Kontakt über der Pedalachse war nicht dabei !). Ich schätze den dadurch bedingten Verlust an Vortriebsleistung auf ca. 5 % (Belastbare Messungen wurden nicht gemacht; Ungünstige, gesundheitliche Einflüsse auf Plattfuß, Senkfuß und Spreizfuß mal außen vor (Bin kein Mediziner !).
Die Lösung mit einem Pedalhaken (z B. dem von Zefal (ca. 5 €)) kostet kaum etwas und löst das Positionierungs-Problem ohne weitere Nachteile zu generieren (Schwierig rein und raus zu schlüpfen wie bei den Click-Pedalen, nicht für beliebige Schuhe u.a.).

In dem Bild nun zwei Beispiele von mit Pedalhaken umgerüsteten Pedalen: Gewichte für ein Pedal !
Links das wegen Quietschens ausgemusterte Klapppedal mit 240 [g] und rechts das Steckpedal mit 140 [g] (incl. Schrauibteil in der Kurbel).
Die ins Auge gefaßte Umrüstung aller Pedale auf die Steckpedale geht leider nicht, da nach meinen Recherchen die Wellgo Dinger nicht mehr am Mart angeboten werden.
Schöne Neue Welt ! Was halbwegs gut und günstig war (ca. 14 € ) wird eingestellt. War wohl dem Massenmarkt (Präferenz Baumarkt-Qualität ?) zu teuer und dem der Eisdielenposer (Es war schon immer etwas Besonderes, einen teueren Geschmack zu haben) zu günstig.
Ob die Btw-Klapp-Pedale auf die Haken umgerüstet werden können,ist derzeit in Untersuchung. Der erste Versuch, an der Innenseite des Pedalrahmens eine Senkung anzubrigen (Material ist da nur 2,5 [mm] dick) ging schief. Falls es mir doch gelingt, folgt eine Dokumentation. Ja, und über Einstell-Werkzeuge für das Spiel der Pedal-Lagerdenke ich auch nach. Die könnten dann auch in der Dokumentation enthalten sein.

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
... Klappmechanismus von der Fertigung schon ein Spiel von ca 1 [mm] aufwiesen: Mit der Hebelübersetzung werden daraus außen am Rahmen schon mal ca. 3 [mm] ...
Das muss kein Fehler sein, kann aber.

Meine Union SP-153 haben viel mehr Spiel als die Vorgänger SP-151 und sind dadurch nicht mehr schmutzanfällig. Das "Hängen" des Pedals wird einfach durch eine ensprechend hochgezogene Standfläche kompensiert. Sie sind außen also deutlich dicker als innen.

Die Vorgänger neigten bei Verschmutzung ständig zum Klemmen oder rasteten nur mit Nachhelfen ein.
 
Spiel bei dynamisch belasteten Verbindungen führt zu größerem Spiel und letztlich zur Zerstörung der Funktion. Da ist aber schwierig einzusehen, vgl. Zentralgelenk am Faltrad-Hauptrahmen. Da sollen sich Myriaden von Konstrukteurs-Klau-Brigaden der Faltrad-Sparte in den letzten Jahrzehnten schon die Zähne ausgebissen haben (Halb Budapest lebt von der Erstellung des Zahnersatzes :shock: )

MfG EmilEmil
 
Nun, es ist ja nicht so, dass das Pedal bei jeder Kurbelumdrehung im Spiel wackelt. Es wird konstant gegen nur eine Seite des Klappgelenks gedrückt. Den gelegentlichen Wechsel der Seite beim Herunternehmen des Fußes würde ich nicht als dynamische Belastung ansehen.
 
Am Verge Tour haben die Tern Steckpedale nun knapp 7000 Km den Allwetterbetrieb schadlos überstanden. Zuwendung bisher; einmal gesäubert und neu gefettet, weil rauer Lauf – und das war die linke Seite, wo sie fest montiert ist. War wohl Dreck rein gekommen. Rechts wird nur gesteckt, weil mein Tern nach links faltet und das Pedal dort gar nicht übersteht. Bis jetzt mein bestes Steckpedal (einschließlich der Wellgo Varianten) und um Längen besser als alle Faltpedale, die ich hatte.

Wellgo Steck-Pedale werden auch unter dem Namen „Point“ verkauft.
 
Ch.Bacca schrieb:
Nun, es ist ja nicht so, dass das Pedal bei jeder Kurbelumdrehung im Spiel wackelt...…….
Das ist leider nicht richtig ; Denn die Kurbelarme beschreiben auf jeder Seite, zwar um 180 [Grd] Phasen-verschoben, eine 360 [Grd] Drehung. Dabei bleibt die Winkel-Stellung des Pedals, bedingt durch den Tretapparat des Radlers, ziemlich konstant gegenüber z B. einer ebenen Fahrbahn. Die Relativbewegung zwischen Kurbelarm und Pedal-Auflagefläche durchläuft dabei etwa 360 [Grd].
Wenn das Lager irgendwo am Umfang Spiel hat, wird dieser Bereich mit Sicherheit durchlaufen. Quietschen ist ein untrügliches Zeichen, daß von fortgeschrittenem Verschleiß (Vergrößertem Spiel !) auszugehen ist. Teilt man gemäß den charakteristischen Belastungen der Pedale die Drehung in 4 Bereiche ein: 1) Vorwärts-Schub 2) Normal-Druck 3) Rückwärts-Schub 4) Normal-Zug (Nur möglich bei Clickpedalen oder in schwächerem Ausmaß bei Pedalhaken !), dann sind die Schubkräfte (Einmal mit der Drehung, einmal gegen die Drehung) für das Quietschen (Spiel) von Pedalen auch nicht zu vernachlässigen. Zu den Phasen ist zu bemerken, daß dieser Phasenkreis um ca 30 [Grd] gegenüber der 12 Uhr-Position in Drehrichtung verschoben ist (Beginn bei ca. 1 Uhr !) . Die Zugphase wird in der Bedeutung für die Leistungs-Entfaltung vielfach falsch eingeschätzt. Selbst bei Wettbewerbs-trainierten Radlern mit Clickpedalen stellt man kaum positive Kräfte (Zugkräfte) von der Tretbewegung auf die Pedale fest /Vgl. :
http://bildung.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/doc-hilli/VEROEFF/RUNDERTRITT.HTM
Ich sehe den Vorteil der "Zugphase" eher in einer physiologischen Wirkung als einer *) für den Abtransport der "Verbrennungsprodukte" der Muskeln notwendigen Pause. Wer z B. statt mit einer Kadenz von 70 eine Kadenz von 90 kurbelt, hat häufiger eine Pause (Die Pausenzeit pro Umdrehung wird aber nicht größer !).
Nachdem, was mir bekannt ist, scheint das für die Leistungs-Entfaltung günstig zu sein. Eine Kadenz von 90 wird den angehenden Radsportlern nach meinen Kenntnissen als Orientierung empfohlen.
Eine daraus folgende Ableitung mit der oben genannten Begründung ist meinerseits eine Hypothese ; denn ich bin weder Biologe noch Mediziner.
@Motte, die Tern Steckpedale sind das die für > 60 € ? Für den Preis ist mir dann das Loch in meinem Klingelbeutel etwas zu groß ! Aber danke für die Information.
20.10.18 *) Eingefügt

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
... Wenn das Lager irgendwo am Umfang Spiel hat, wird dieser Bereich mit Sicherheit durchlaufen. ...
Dann haben wir aneinander vorbei geredet. Ich meinte nicht das Lagerspiel, sondern das Spiel im Klappgelenk. Und wenn auch Zug ins Spiel kommt (im wahrsten Sinne des Wortes), ist das Spiel natürlich nachteilig.

Nebenbei:
Inzwischen bekommt man das MKS ESY UX-D auch hierzulande zu einem annehmbaren Preis.
 
Ja, danke für die Antwort. Die Pedale sind interessant, aber mit knapp 40 € immer noch heftig.
Die Rastbolzen (Nasen und Aufnahmen) einer Klappeinrichtung (Kunststoffpedale) werden mit Formen aus Metall hergestellt und haben eine charakteristische Länge von 10 [mm], wer da 1 [mm] Toleranz braucht, sollte mit dem Formenbau noch einmal ganz von vorn beginnen. Leider mußte ich feststellen, daß bei den von mir in Augenschein genommenen Falt-(Klapp-)Pedalen diese Toleranz (Oder noch mehr !) von allen Herstellern in Anspruch genommen wurde und wird (ebenso bei den zuletzt gekauften). Das liegt mit Sicherheit auch an dem Händler-Verhalten, die Pedale zu den Verschleißteilen rechnen. "Verschleißteile": Das hab ich kürzlich sogar in einem ADFC-Beitrag über Pedale gelesen. Dem Verbraucher ist das sowieso "Banane". Der malträtiert die Quietsch-Ente, solange es irgendwie geht. Und schiefe Pedale, die seine Füße ruinieren, sind ihm ebenfalls gleichgültig.
Meine Meinung: Absolut lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre (Bei mir hat ein nicht-klappbares Pedal für 5,50 DM 24 000 [km] gehalten und es fährt immer noch, nachdem ich es verschenkt habe). Stirnrunzeln erzeugt bei mir vor Allem der Zeitverlust, den ich mit bescheiden konstruierten Pedalen habe.
Noch Etwas: Auch die "unwichtigen" Pedale haben eine Masse, die leider in vielen Angeboten unterschlagen wird. Das ist schon schade, da Pedale zu den Fahrradteilen gehören, nicht zu den Zubehörteilen. Auch da ist das Verständnis in der Fahrrad-Welt nur rudimentär vorhanden (Fahrradteile sind zum Fahren notwendig, z B. Reifen, Zubehörteile sind von den Ansprüchen des Radlers abhängig z B. Kotflügel).

MfG EmilEmil
 
Wie schon erwähnt, empfinde ich die Zunahme der Klapperanz beim Generationswechsel der Union-Klapppedale als deutlichen Fortschritt für verbesserte Handhabung des Klappgelenks und nicht als Unfähigkeit des Herstellers. Für den Betrieb mit Spurthaken o.ä. sind die natürlich nix. Wenn durch die Zunahme des Spiels die Herstellung auch noch günstiger wird, gönne ich das dem Hersteller mit voller Überzeugung.

Die MKS UX-D hab ich mir jetzt für das große Rad bestellt, weil da die Pedale manchmal beim Transport stören. Am Falter bleiben zunächst die Klapppedale; bei der Bahnreise brauche ich nicht noch mehr Gefummel und Teile, als ich jetzt schon habe. Nur auf einer anspruchsvollen Tour, bei der häufiger mit Wiegetritt zu rechnen ist, würde ich lieber nicht auf die Klapppedale setzen. Da fehlt mir dann doch das Vertrauen.
 
Nun hab ich endlich Markt-übliche Werkzeuge (Einen 14/15 Blech-Steckschlüssel und einen gekröpften 12-er Ringschlüssel) so modifiziert, daß nach dem Säubern und Neu-Fetten das Lagerspiel eingestellt und gekontert werden kann: Noch ein Hinweis: Beim Gewinde auf der Pedalachse gibt es Rechts- als auch Links-Gewinde !






Das ist ein würdiger Schlußpunkt dieses Themas. Von den Herstellern (Grattlern !) ist sowieso nchts Kreatives zu erwarten.

MfG EmilEmil
 
Ch.Bacca schrieb:
... Die MKS UX-D hab ich mir jetzt für das große Rad bestellt ...
Und nu hab sie endlich in den Fingern und direkt auf die Waage gelegt. Mit Zubehör (Sicherungsringe, U-Scheiben, Beutel) wiegen die in Summe 314 g. Der Beutel wiegt alleine etwa 11 g.

An anderer Stelle hatte ich es schon geschrieben:
Bei einem meiner Union/Marwi SP-153 Faltpedale hat es eine Lagerkugel zerbröselt (ca. 2000 km gelaufen). Ich konnte noch den Rest der Strecke fahren, habe mir aber am nächsten Tag Ersatz besorgt (mangels schneller Alternativen wieder die gleichen Pedale).
 
Danke für die Information. Zu den "marwis = union" wäre noch zu ergänzen, daß die bei Radonline knapp 15 € kosten. Allerdings geben die da (Zitat) fürs Gewicht "Die Union SP-153 Faltpedale wiegt lediglich 385 Gramm" an. Abgesehen von der Grammatik (Faltpedale wiegen !) ist schon merkwürdig, daß da Fantasie-Werte angegeben werden (Ich gehe mal davon aus, daß @Ch.Bacca korrekte Werte ermittelt hat :!:, wobei plus/minus 5 % mich nicht stören). Teile fürs Radl zu wiegen, scheint für die Grattler die Höchststrafe zu sein.
Nebenbei: Die zerbröselte Kugel aus dem Lager sollte einfach zu ersetzen sein.
Meine Faltpedale (NoName Klotzpedale) sind gesäubert und neu gefettet und laufen derzeit ohne Geräusche und haben die ersten 200 [km] überstanden. Den zurecht gefrickelten Werkzeugen sei Dank.
Wie lange ? Wer weiß das schon ?

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
... daß @Ch.Bacca korrekte Werte ermittelt hat ...
Äääh jain! :oops:

Wiegen kann ich schon, aber man muss auch das Richtige wiegen. Ich hatte es versäumt, nach dem Wechsel von SP-151 auf SP-153 nachzuwiegen. Der erste Ersatz war genauso spontan, wie neulich nach der Radtour (ohne nochmal nachzuwiegen). Im Laden in Köln kosteten die Pedale auch bloß 14,99.

Hier nochmal vollständig:
SP-151: ca. 420 g pro Paar
SP-153: ca. 470 g pro Paar
(ich werde das in dem alten Beitrag korrigieren)
 
Einmal wollte ich noch loswerden, dass ich die Idee mit dem ausgesägten Steckschlüssel prima finde. Werde ich nachbauen. :)

An meinen Rädern waren von Hause aus meist günstige „Wellgo“ Faltpedale. Davon sind mir zwei Stück so nach jeweils 500 Km unreparierbar kaputt gegangen. Jeweils das Lager. Bei einem Dritten versagte der Klappmechanismus so nach und nach. Bei zwei weiteren eigentlich sehr gut gelagerten Faltpedalen (VP 117 A) war es ein Verschleiß der Halterung, der das Pedal schief stellte und in Folge Fußprobleme verursachte. Gut – das passierte nach etlichen Tausend Kilometern Tourenfahren mit vielen Anstiegen. Wer wenig und ohne viel Kraft fährt, wird das Problem eventuell niemals kennen lernen.
Einmal ist (bei den Tern/Wellgo Billigpedalen) das Lager raus gebrochen – da ging dann gar nichts mehr. Zum Glück war ich da gerade noch 500 Meter von zu Hause entfernt.
So was möchte ich nicht auf einer längeren Ausfahrt haben, wenn kein geöffneter Radladen in der Nähe ist. Egal wie billig, leicht oder praktisch so ein Faltpedal ist. Meine früheren günstigen Steckpedale haben nervtötend geknarzt oder hatten nicht mehr behebbares Spiel – aber mit denen konnte ich immer noch jede Tour wunschgemäß beenden.

Aus dem gleichen Grund interessiert mich natürlich die Lebensdauer bei den aktuell genutzten Faltpedalen anderer Radfahrer. Ich weiß ja nicht, ob ich damals einfach nur Pech hatte und ob die im Laufe der Zeit besser geworden sind. Mit dem MKS FD 6 Faltpedal (am Utopia Timor serienmäßig verbaut) hatte ich ja ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht. Das hat Tausende Kilometer bei Regen, Schnee und Staub schadlos überstanden.
 
Dank an @Ch.Bacca für die Korrektur der Pedal-Wägungen. Ich hatte mich schon einen Moment gewundert, daß Pedale in der Realität leichter gewogen werden als der Hersteller angibt.
@Motte, volle Zustimmung ! Mir als Schönwetterfahrer fehlt natürlich die Erfahrung bei Regen, Schnee und Staub (letzteres ist begrenzt vorhanden). Fahre meist der Fitness halber. Aber quietschende Pedale sind schon nervtötend.
Bzgl. Wetter-Beratung: Wem die im TV veröffentlichen Wetterberichte "Berge zeitweise in Wolken" zu nichtssagend sind :lol: :roll: :lol: , der geht ins Internet: Ich bin mit den Informationen von Wetter 24 ganz zufrieden und lege meine Touren zeitlich so, daß ich nur ganz selten mal von einem Schauer ( Der ist nun mal gar nicht vorhersehbar) erwischt werde (Die Lösung dafür ist: Unterstellen und Weiterfahren). Für trockene Füße trotz nasser (feuchter) Fahrbahn sorgt z B. ein langes Vorderschutzblech. Für die Fitness kann ich mir die Zeit aussuchen, das kann natürlich nicht jeder. Die Information z B. über Regen-Beginn, -Dauer und -Menge ist dennoch sinnvoll im Hinblick auf die angemessene Kleidung.

MfG EmilEmil
 
Die von mir modifizierten Werkzeuge *) haben sich bewährt. Ich habe nämlich die Lager meiner Faltpedale an meinem Einkaufsrad gesäubert, neu gefettet (LiquiMoly Bootsfett) und das Spiel eingestellt. Noch nie war das so einfach...…….
Nun ist der Service komplett ( Vorderradnabenlager säubern, fetten, Spiel einstellen; dto. Lenkungssatz; Getriebenabe säubern, fetten (ölen); neue Vau-Bremsbeläge (Bremsen-Einstellung) ; Kette säubern, ölen (Spiel kann da nicht eingestellt werden :roll: )
; generelle Säuberung (u.a. Aluminiumabrieb an den Felgen).
Bis auf den Punkt Getriebenabe (Zeit-raubend wegen des Studiums des Öffnens und Schließens der Nabe) eigentlich nichts Besonderes. Aber als bekennender Wartungs-Muffel hat man keine ständige Übung. Und so schön ist die Wartung ja auch nicht, als daß man da mit einen besonderen Schwung ans Werk gehen würde. Was sein muß, muß aber sein. Besonders die Kontrolle des Lenkungssatzes lege ich allen Radlern ans Herz, hier führt Abrieb oder Verstellung zu großem Spiel, das im Anschluß daran die Lagerlaufbahnen zerstört (Näpfchen-Bildung). Die Schwergängigkeit der Lenkung fällt meist nicht auf, da dieser Prozeß schleichend von statten geht.
*) siehe http://www.faltradforum.de/viewtopic.php?f=79&t=5023&p=56259&hilit=faltpedale+emilemil#p56212

MfG EmilEmil
 
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