Dahon IOS P8

EmilEmil schrieb:
Denk auch immer dran, daß die Gebrauchs-Elektro-Konstrukteure mit der Technischen Mechanik auf Kriegsfuß stehen ...

Habe heute meinem Ärger beim Ex-Fahrradhändler meines Vertrauens Luft gemacht. Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass die Lampe mit einem einfachen Klick wieder zu entfernen ist, obwohl ich sie mit 2 Schrauben bombenfest angeschraubt habe. Nachgefragt warum dies so ist (es müssen ja keine Batterien gewechselt werden) war die Antwort: Das ist aus Diebstahlgründen, da kann man das Licht immer vom Rad abnehmen und es kann nicht gestohlen werden. (Wenn man dies tatsächlich so praktiziert, wäre das Plastikgehäuse bereits nach einer Woche so ausgeleiert, dass man es wegschmeißen könnte) Ein dezenter Hinweis auf diesen besonderen Schutz hätte mir beim Beratungsgespräch geholfen, mich sofort gegen diese Lampe zu entscheiden. Ich wurde belehrt, dass diese Lampe aufgrund ihrer perfekten mechanischen Konstruktion nicht abfallen kann, und wenn die Leute so unvernünfig sind, die Lampe nicht jedesmal zu entfernen, müssen sie diese halt öfter kaufen :evil: .

Jetzt wo die Lampe fehlt, sieht man, dass die Rückwand Löcher wie ein Schweitzer Käse hat und innen sich schon eine Menge Dreck angesammelt hat. So einen durchkonstruierten Gesamtmurks hätte ich von einem Markenhersteller wie Axa nicht erwartet.

Gruß
Reimund
 
Das ist aus Diebstahlgründen, da kann man das Licht immer vom Rad abnehmen...
:lol:

Jaa, so einen Münchhausen hatten wir in unserem Stadtteil auch. Ich mochte ihn trotzdem, weil er als Werkzeugmachermeister auch ne Menge auf dem Kasten hatte und (im Grunde) nett war. Wenn aber mal wieder Märchenstunde angesagt war, dann musste ich mich immer zusammenreißen um nicht zu lachen. Montier ihm doch die Rücklichter am Auto ab, leg sie auf die Ladentheke und sag, er hätte das in der Früh doch glatt vergessen. ;)
 
Habe mal wieder einen neuen Fahrradladen betreten und mir dort ein B+M Toplight Flat plus
aus dem Sortiment ausgesucht und heute fest angeschraubt. Mal sehen, wie es sich so schlägt. Die Quittung habe ich gut weggeheftet (Zubehör muss ich ja öfter mal zurückbringen, wenn es mir denn nicht vorher abhanden kommt.)

Ich bin halt bequem geworden. Anfang der 80er habe ich mir mein LED Rücklicht noch selbst zusammengelötet mit den neuen, empfindlichen Goldcaps von Panasonic für die Standlichtfunktion. Irgendwo hier habe ich schon mal was dazu geschrieben.

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Hier mal zwei Elkos mit insgesamt 0.45F Kapazität (jeweils 800g schwer) aus einem Großrechner-Netzteil aus den späten 70ern. Eine Goldcap gleicher Kapazität hatte dann plötzlich nur noch einen Durchmesser von 20 mm bei einer Höhe von 8 mm.

03.07.2016 (2950 km)
------------- Bremsschuhe vorne erneuert
------------- Rücklicht ersetzt (B+M Toplight Flat plus)

Gruß
Reimund
 
Als ich 1975 meine Lehre (Fernsehtechniker) angetreten habe, war es "schick" sich eine Digitaluhr -schon/noch mit TTL Flipflop Schaltungen als Teiler- und Nixi Röhren als Anzeige zu bauen. Konnte man nirgendwo kaufen - Baukosten lagen so um die 500 DM. :roll: Tja - Zeiten ändern sich.
 
Motte schrieb:
Als ich 1975 meine Lehre (Fernsehtechniker) angetreten habe ...

Hallo Kollege,

da gabs doch noch die ordentlich gefüllten Buntfernseher (z.B. Philips K6 ~ 50 kg). Das gab Muckis. Da musste man selbst im tiefsten Winter noch alle Fenster und Türen öffen, um die Hitze aus der Wohnung ein wenig abzuführen :mrgreen: . Da haben wir doch sicherlich auf der jährlichen Hobbytronik in Dortmund schon mal gemeinsam in der Schlange gestanden,um das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern.

Gruß
Reimund
 
Moin Reimund

auf der Hobbytronic hab ich meine amerikanische Grip Zange gekauf, die heute in meinem Fahrrad Reparaturtäschchen ruht. Dort die ersten Schaltungssammlungen von Radio Shack - alias Tandy gekauft und Funkschau Hefte getauscht. :) Und die ersten Minitron Anzeigen - das Stück für nur 20 Mark wobei mein Elektor-Frequenzzähler 6 Stück davon brauchte :roll:
K6 Chassis kenne ich nur zu gut - vor allem in der 5. Etage machte das richtig Spaß. Nach den Ferien wurden die Dinger immer beim Einschalten dahingerafft. Immerhin waren da die Platinen noch richtig von Metall umschlossen und konnten sich nicht so durchbiegen wie die später von Thomson Brandt.
Schau an - Du also auch....

Gruß

Udo
 
Heute konnte ich erste Flugerfahrungen mit meinen Faltrad sammeln. An der Landetechnik muss ich allerdings noch etwas arbeiten.

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Meine Flugtechnik: Über den Lenker fliegen und bei der Bauchlandung gleichmäßig mit Handflächen, Ellenbogen, Knien und Füßen abbremsen. Habe nur Schürfwunden davongetragen :) .

Für interessierte Nachahmer: Man nehme eine schlauen Hund und führe ihn mit der rechten Hand (dadurch keine Hinterradbremse mehr verfügbar). Dann fahre man über den Tag verteilt drei Mal die gleiche Strecke. An einer bestimmten Kreuzung biege man die ersten beiden Male links ab. Beim dritten Mal versucht man dann aber mal geradeaus weiterzufahren und der Hund zeigt was er die ersten beiden Male gelernt hat. Dann betätigt man die Bremse an der linken Hand, um eine Kollision zu verhindern, und die neuen Bremsschuhe zeigen dass sie zupacken können. Die alten hätten noch einen kurzen Bremsweg ermöglicht. Nicht vergessen während des kurzen Fluges die Hundeleine loszulassen, damit der Hund noch zu Seite springen kann und die rechte Hand für die Landung zur Verfügung steht.

Viele Grüße
Reimund
 
Gute Besserung.
Du könntest ja mal nach so einem Teil Ausschau halten: https://www.amazon.de/Fahrradhalterung-Fahrradabstandshalter-Fahrradleine-F%C3%BChrhalter-Federpuffer/dp/B00CWMVENG

Sehe ich hier am Ruhrufer häufig.
 
Motte schrieb:
Du könntest ja mal nach so einem Teil Ausschau halten: https://www.amazon.de/Fahrradhalterung-Fahrradabstandshalter-Fahrradleine-F%C3%BChrhalter-Federpuffer/dp/B00CWMVENG

Das Teil sieht recht klobig aus und da es an der Sattelstange befestigt wird, fürchte ich um meine Beinfreiheit. Werde beim nächsten Mal die Leine am rechten Handgelenk oder Unterarm befestigen, damit beide Hände zum Bremsen zur Verfügung stehen.

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Habe mir vorgenommen, ab jetzt Helm und Handschutz zu tragen. Mit dem IOS bin ich doch etwas sportlicher unterwegs und suche mir anspruchsvollere Strecken aus. Die 8 Gänge nutze ich zur Zeit voll aus und beinahe täglich überschreite ich 1-2 mal die 50 km/h Marke.

Gruß
Reimund
 
berlinonaut schrieb:
Hast Du dir vorgenommen nach den Brevet-Fahrern jetzt auch noch die Velomobilisten zu frustrieren? :lol:

Dafür reicht es noch nicht ganz. Für diesen Geschwindigkeitsbereich benötige ich noch ordentlich Gefälle und muss mich dafür in die "Berge" begeben. Momentan sind erst einmal die Ebike Fahrer dran, die bergauf am Hang nicht mit Überholverkehr rechnen :mrgreen: .

https://de.wikipedia.org/wiki/Niederrheinischer_H%C3%B6henzug

Gruß
Reimund
 
In nicht ganz 4 Monaten habe ich nun bereits 5000 km mit meinem IOS zurückgelegt. Es macht einfach Spaß mit dem Rad durch die Landschaft zu fahren. Wenn ich abends nicht mindestens 50km auf dem Tageskilometerzähler habe, fehlt mir was.

Habe jetzt auch einige schöne, verkehrsarme Rundkurse, die vor der Haustür starten, die ich meist am Wochenende auf Zeit fahre, Eine 25km Runde (davon 14 km Rheindeich im Halbkreis, bei Wesel) fahre ich mittlerweile unter 1h.
Würde gern in diesem Jahr noch an einem weiteren 300km Lauf teilnehmen, mal sehen.

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Pannen hatte ich bisher keine. Hatte eigentlich gedacht, dass die Big Apple Reifen hier anfälliger sind. Hinten ist das Profil mittlerweile verschwunden und die Lauffläche ist glatt wie beim Kojak. Fahre die Reifen mit 4.5 Bar.

Gruß
Reimund
 
Moin Reimund,
verrätst Du wo die untere Aufnahme entstanden ist? Das sieht interessant aus.
Wenn da nicht die lange Sattelstütze und Lenksäule wäre, käme man gar nicht auf die Idee, dass da ein Faltrad steht.

Ich hatte mit den BA nur eine einzige Panne. Das war beim Dahon Speed (50er BA 20 Zoll - Druck ca. 4 Bar) bei etwas über 5000 Km. Dort hatten die Reifen auch schon lange kein Profil mehr und jede Menge "Dellen" in der Lauffläche. (Ich bin damals damit ziemlich viele grobschotterige Wege gefahren). Bei den Marathon Reifen war dann (nach meiner Erfahrung) "die Luft raus" - d.h. dann nehmen die Pannen zu. Seitdem tausche ich sie - wenn sie diesen Zustand haben. Am Ten Link sehen die 50er BA aber noch gut aus - trotz 5000 Km - da war es bislang aber mehr asphaltierte.

Deine Fahrleistung finde ich immer wieder erstaunlich (beachtlich) :shock:

Gruß

Udo
 
Hallo Udo,

das ist der Fahrradweg neben der N306 am Veluwemeer ca. 7km von Harderwijk entfernt. In der Gegend bin ich ja öfter unterwegs.

Dellen habe ich bisher noch nicht im Reifen, aber wird sicher noch kommen. Ich fahre auch viele Schotter- und Feldwege. Ich denke, da sind die BA optimal. Ich überlege mir evtl. noch zusätzlich einen schnellen Straßenreifen für meine seltenen Langstreckenfahrten zuzuzulegen (vielleicht Kojak?), aber hart aufgepumpt sind die BA auch schon nicht schlecht.

Gruß
Reimund
 
Fahrradweg neben der N306 am Veluwemeer

Ahh - das erklärt alles - deshalb ist er Rhein da so breit ;)

Ich glaub da muss ich auch mal hin. Sieht auf der Karte und deinen Bildern interessant aus. Zwolle wollte ich mir eh mal angucken.
 
Motte schrieb:
Zwolle wollte ich mir eh mal angucken.

Ja, Zwolle ist eine Reise wert und auch das nähere Umland ist besonders sehenswert. Habe ich alles schon mit dem Faltrad erradelt. Hier ein sehr frischer Bericht vom NDR als Anregung für Reiseziele.

https://www.youtube.com/watch?v=lP9vXaKwsg8

Besonders nahe legen möchte ich dir:

Die ehemalige Insel Urk (Minute 22),
die ehemalige Insel Schokland (Minute 25),
der Nationalpark 'De Weerribben' (Minute 28),
Giethoorn (Minute 31),
Kampen (Minute 35).

Und halt dich da nicht allzu lange auf, sonst kommst du noch auf die Idee dir da ein Ferienhaus zu kaufen :mrgreen: .

Achso, nicht vergessen kurz nach Elburg zu fahren, um dort ein Eis zu essen.

Gruß
Reimund
 
Heute musste ich meine Kette erneuern. Habe vielleicht schon etwas zu lange damit gewartet. Hier einige Bilder vom Zustand der "alten" Kette.

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07.09.2016 (5900 km)
------------- Kettentausch

Leider lief der Tausch nicht ganz reibungslos. Die neue Kette rutscht nun bei stärkerer Belastung über die Zähne des 5. Ritzels (das meist benutzte) hinten hinweg. Ich denke dies ist ein sicheres Zeichen, dass ich auch den Ritzelblock tauschen muss.

Ist der eigentlich kompatibel mit den Shimano Blöcken (11 - 33 Zähne, 8 Ritzel)?

Gruß
Reimund
 
Wenn ich das richtig deute, hat die Kette eine Längung durch Verschleiß von ca 32 [mm]. Das sind bei ca 100 Gliedern 32 [mm]/100 = 0,32 [mm]/Bolzen. Ein Richtwert für eine Schaltungskette (aus Stahl-Leg.) ist 0,1 [mm]/Bolzen, um die Kette auszuwechseln. Die bekannten Ketten-Kaliber beruhen auf diesem Wert. Ein Wechsel bei 2000 [km] wäre nicht unüblich.
Da bist Du also dreifach drüber. Normale Radler wären schon über die mangelnde Schaltqualität in Wehklagen ausgebrochen. Nun kann man gegenrechnen: Es wäre bei 6000 [km] jetzt die 3.Kette fällig für ca 3 x 15 [€ ] = 45 [€], so wechselst Du nun Kette (15 €) und Ritzelpaket (ca 30 €), ist beim ersten Hinsehen auch nicht teurer. Bei Dir könnte aber durch die schadhafte Kette auch das Kettenblatt schon gelitten haben. Da wünsch ich Dir, daß dieses noch weitere ~ 6000 [km] durchhält.
Zum Tausch der Ritzelkassette: Bei einem vielfach verbauten Standard-Freilauf kann dieser Steckkassetten in der 8-,9-,10- oder11-fach Version aufnehmen und die Auswahl ist groß (der ganze MtB-Bereich, wenn man die Sonderwürste (XD-Freilauf) von SRAM mal außen vor läßt)). Limitation dürfte das NEOS-Schaltwerk sein, da geht größer als 32 Zähne wohl nicht, also 11-32 Z.
Aber selbst, wenn noch Schraubkassetten verbaut wurden, sollte eine 11-32 Z Kassette möglich sein. Diese Frage ist für mich interessant, da ich den Herstellern (Grattlern) allen Rückschritt dieser Welt zutraue. Und die Schraubkassetten fallen nicht gleich auf, wenn man diese nicht abbauen muß.
Dazu sei gesagt: Auch wenn ein Schraubkranz technisch ein bißchen falsch ist (Lange Kragarmkonstruktion mit Gewinde an die Nabe (Aluminium ?) geschraubt) , muß sich der Besitzer deswegen nicht gleich erschießen.
Zum besseren Schutz der Kette gegen Partikel und Schmutzwasser kann man einen längeren Vorder-Kotflügel einsetzen oder den vorhandenen mit einem langen Spritzlappen verlängern. Wer nur eine 1-fach Schaltung einsetzt, kann darüberhinaus auch noch den Chainglider Open verbauen, der die Kette im oberen Teil ummantelt und zumindest den Bereich Kettenblatt ganz abdeckt. Nebenbei ist dieser auch eine Kettenführung (Abspringen ist vorne kaum möglich !), na und Beine (im Sommer) und Hosen oder Strümpfe (im Winter) werden auch noch vor der Kettenschmiere bewahrt.
Viel Erfolg !

MfG EmilEmil
 
Heute ist nun auch der 8-fach Kassettenzahnkranz bei mir eingetroffen. Nun stehen wieder alle Gänge zu Verfügung. Hat die ersten Kilometer etwas Überwindung gekostet wieder den 4. und 5. Gang mitzubenutzen. In den letzten Tagen ging der Tritt dort einige Male ins Leere.

Hier die Zahnkränze im Direktvergleich:
DSC02348a.jpg
10.09.2016 (6150 km)
------------- Tausch 8-fach Kassettenzahnkranz

Gruß
Reimund
 
Habe einen weiteren Ausfall zu beklagen, nichts Schlimmes, nur die Plastikklingel. Da ich in meinem Leben schon viele Klingeln verschlissen habe, versuche ich es zur Abwechslung mal mit einem sehr edlen Ersatz von Spurcycle aus San Francisco. Habe das Teil schon öfter bei anderen Radlern in Augenschein nehmen können und nun hatte ich einen schwachen Moment.

30.09.2016 (7150 km)
------------- Tausch der Klingel (Edelersatz von Spurcycle)

DSC02472a.jpg
Rhönradler schrieb:
... man kann doch für einen Traum auch mal etwas mehr ausgeben.
http://www.aufdemmarkt.de/spurcycle-bringt-die-perfekte-fahrradklingel/

Hintergrundinformation zum Fertigungsprozeß sind in diesem Film zu finden (ab 7:40).
https://www.youtube.com/watch?v=jZV-s_RplrQ

Gruß
Reimund
 
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