Dahon IOS P8

Motte schrieb:
In der Regel haben die Adapter (Tern/Dahon) eine Dreipunkt Befestigung.
Deshalb hatte ich hier hin verlinkt http://www.foldingstyle.net/2013/04/upgrade-dahon-ios-p8-considerazioni-1.html
Da beschreibt er den Umbau eines IOS P8 – dort wird erwähnt, dass der originale Dahon nicht mehr erhältlich ist (ob das stimmt weiß ich nicht). Der ist dort abgebildet. Ebenso der Tern Adapter, der am IOS aber wohl die Bohrung für die Schutzblechstrebe verdeckt – und daher noch „umbastelt“ werden muss.

So, dieses Wochenende läuft der große Umbau. Erst einmal zum Tern Schaltungsadapter. Schutzblechhalterungen werden bei mir nicht verdeckt. Dennoch musste ich zur Feile greifen, weil eine Schweissnaht im Weg war. Der Adapter hat zwar nur eine 2-Punktbefestigung, aber er "rastet" an unterschiedlichen Stellen ein, sodass da nichts wackelt oder sich verdrehen kann, selbst wenn das Hinterrad mal ausgebaut ist.

Hier die Bilder:

DSC09655a.jpg


DSC09668a.jpg


DSC09670a.jpg


DSC09672a.jpg


Gruß
Reimund
 
Hier nun ein erster Blick auf die neue Schaltung.


DSC09681abc.jpg


Der Rest folgt später.

Gruß
Reimund
 

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Super!

Bin gespannt, wie sich der Umbau so macht und freu mich drüber, dass meine Teile nicht in irgendeinem Fundus verschimmeln.

Das Schaltwerk hat eine Kapazität von 45 Zähnen und Du brauchst nur 25. Mich würde es jucken, einen kürzeren Käfig zu schnitzen oder von einem anderen Schaltwerk zu missbrauchen. Das ist, wie mir nun langsam klar wird, nur Kosmetik und keine Notwendigkeit.
 
Hier nochmal ein Versuch mit der richtigen Bebilderung. Der andere Beitrag lässt sich leider nicht mehr korrigieren.

Hier nun der gesamte Umbau dieses Wochenendes.

Gestern sah mein Rad nach der harten Woche noch so aus:


DSC09645a.jpg


DSC09648a.jpg


Hier meine Hilfskonstruktion zum Einlegen des 1. Ganges (ohne Schaltzug) zur Bestimmung der erforderlichen Kettenlänge:


DSC09677a.jpg


Zack und fertig:


DSC09679a.jpg


DSC09694a.jpg


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Das neue Vorderrad ist nun ca. 400g leichter:


DSC09685a.jpg


Meine Materialliste ist dieses Mal etwas länger (s.u.). Meine alte 8-fach Kette hatte die Verschleißgrenze schon deutlich überschritten (3200 km). Ach ja, mein Ursus Zweibeinständer (mobile Hebebühne) harmoniert nicht mehr mit meinem neuen Kettenblatt. Den musste ich erst einmal demontieren :( Danach wurde es dann direkt umständlich mit den weiteren Umbauarbeiten.

Entfaltungswerte:
Original : 2.4m - 7.1m, Blatt 42T, Kassette 32/11
August 2019: 2.7m - 7.7m, Blatt 46T, Kassete 32/11
Neu : 2.7m - 8.8m, Blatt 52T, Kassette 36/11

Gruß
Reimund


20.10.2019 (50500 km)
------------- TERN Adapter für Ausfallende
------------- Shimano Diore RD-M592 Schaltwerk 9-Gang und Schalthebel ST-EF65-9R (Quelle: Ch.Bacca)
------------- Kette CN-HG53
------------- Kettenblatt 52T (Stronglight)
------------- Kettenschutzring für 52T (Toxy Liegerad Ersatzteil)
------------- Kassette 9-fach 36T/11T Shimano CS HG400-9
------------- Schaltzug
------------- BIOLOGIC Griffe T-Tool ARX ERGO 130/130mm
------------- Contec SQR Select Anti-Diebstahl „Schnellspanner“
------------- Nabendynamolaufrad Ryde X-Star 19 Shutter Precision PV-8 (Kurbelix)
------------- Bremsschuhe vorne + hinten erneuert (Kool-Stop Mountain Pads)
------------- 2 Speichenreflektoren vorne
 
Ch.Bacca schrieb:
Bin gespannt, wie sich der Umbau so macht und freu mich drüber, dass meine Teile nicht in irgendeinem Fundus verschimmeln.
Herzlichen Dank nochmal für Deine Unterstützung.

Das nächste Rennen ist voraussichtlich im November, bin mal gespannt.

Gruß
Reimund
 
Es gibt Zweibeinständer, die komplett nach links wegklappen. Ich hatte früher mal einen von ESGE am 28 Zoll Rad. (Der war zwar nicht so stabil wie dein Ursus. Meinen Reiserenner mit Gepäck hat er aber immer ausgehalten.)
Die meisten Dinge von denen hat Pletscher übernommen - so auch diesen.
https://shop.zweirad-stadler.de/Fahrrad-Teile/Fahrradstaender/Zweibeinstaender/Pletscher-Zweibeinstaender-ESGE-TWIN-L.html

Stadler gibts in Essen Vogelheim unweit der Emscher. (eigentlich eher an der Berne)
 
Motte schrieb:
Es gibt Zweibeinständer, die komplett nach links wegklappen. Ich hatte früher mal einen von ESGE am 28 Zoll Rad.
Ich denke, so sicher, dass das Rad damit einen plötzlichen Windstoß von der Seite aushält, steht es damit nicht. Andererseits im Falle einer Panne oder für Servicearbeiten, hätte dieser Ständer ja so seine Vorteile.

Werde mir am Wochenende nochmal ansehen, ob mich ein "Tieferlegen" meines Zweibeinständers noch weiterbringen kann.

Ansonsten wäre ein stabiler Seitenständer vielleicht doch die sichere Variante. Der Ursus King (300g) sieht ganz nett aus.

Gruß
Reimund
 
Ch.Bacca schrieb:
Bin gespannt, wie sich der Umbau so macht ...
Bin jetzt etwa 300km mit dem Umbau gefahren und bin begeistert. Kann jetzt morgens 5 min später los fahren und komme 5 min früher an (20 km). Meine Tagesdurchschnittsgeschwindigkeit hat sich um 2-3km/h erhöht. Die Schaltung arbeitet präzise und macht Spaß. Deutliche Vorteile habe ich nun bei Windstille oder Rückenwind. Freue mich schon auf den nächsten Rennradfahrer, der sich an der Ampel vor mich stellt. :mrgreen:

Gruß
Reimund
 
CycoRacer schrieb:
Ansonsten wäre ein stabiler Seitenständer vielleicht doch die sichere Variante. Der Ursus King (300g) sieht ganz nett aus.

Habe den Ursus King nun an mein Rad gebaut. Die Neigung ist einstellbar.
Da ich auf der rechten Seite meist mit Packtasche unterwegs bin, habe ich die Neigung etwas größer eingestellt. Ich denke, diese Seitenständervariante gibt bei einseitiger Packtaschenbelastung einen sicheren Stand als die Pletscher Zweibeinständervariante.

DSC_9736a.JPG


Gruß
Reimund


10.11.2019 (51300 km)
------------- neuer Ursus King Seitenständer, da der alte Ursus Zweibeinständer nicht mehr passt
 
CycoRacer schrieb:
Kaum zu glauben aber wahr, heute ist die T-Lenksäule bei mir eingetroffen.
...
Ich werde die Säule jetzt erst einmal gut weglegen, da ich das Wackeln durch erhöhtes Gelenklagerspiel zunächst einmal durch Nachstellen wegbekommen habe.

In dieser Woche trat schlagartig wieder das Wackeln auf (in verstärkter Form). Als ich das Gelenk heute zu Nachstellen geöffnet habe, ist mir aufgefallen, das ein Teil des Verschlussystems rausgebrochen war. Es wackelte, weil durch diesen Defekt nun die Hälfte der V-Clamb ins Leere gegriffen hat.

Daher habe ich heute bei mir die T-Lenksäule erneuert. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Defekt, und zum Vergleich habe ich noch die neue Säule daneben gelegt.


DSC00258a.jpg


DSC00259a.jpg


Gruß
Reimund

14.12.2019 (52100 km)
------------- T-Lenksäule erneuert, da alte Säule defekt
 
Es ist ja nicht das erste Mal, daß es an dieser Stelle zu einem Versagen kommt. Ich vermute, daß es bei einer Lenker-typischen Stoß-Belastung zu einem Überschreiten der für den Werkstoff zulässigen Dehnung gekommen ist. Die Folge davon ist ein Gewaltbruch (Ich meine, nur eine körnige Bruchflächen zu erkennen , keine für den Dauerbruch typischen Rastlinien). Die Qualität der Bilder ist nicht besonders gut, so daß sich eine Analyse nur unter Vorbehalt stellen läßt. Ist die Vermutung korrekt, liegt die Ursache in einem zu spröden Material (Zu geringe Bruchdehnung !), Der Ersatz des Guß-Werkstoffs durch eine Knetlegierung würde mit einiger Wahrscheinlichkeit das Problem dauerhaft beheben. Das scheint aber den Dahon-Peopeln nicht am Herzen zu liegen. Oder ist die letzte Version besser als die gebrochene ?
Das Frühjahr kommt / Der Schnee schmilzt weg. / Und was noch nicht gebrochen ist,
/ Das fährt auf seinen Reifen nun.

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
Es ist ja nicht das erste Mal, daß es an dieser Stelle zu einem Versagen kommt.
Von meiner Seite möchte ich mich in diesem Fall mit der Kritik an Dahon zurückhalten. Die Lenksäule hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich.


DSC00283a.jpg


52000 km sind ja schon mal einen eine Hausnummer für so eine faltbare Lenksäule. Hinzu kommt ja noch mein Frontalzusammenstoß mit einem PKW, der ja Gabel, Vorderrad und einen Bolzen des Rahmengelenkes das Leben gekostet hat. Die Lenksäule sah damals verbogen aus (ich war ja über den Lenker gegangen), hatte sich aber nur aus den stark fixierten Kemmpositionen an Gabel und Andros Vorbau rausgedreht.

Vor einem Jahr wackelte es ja bereits kräftig, nicht etwa weil sich die V-Clamp Einstellschraube verstellt hatte, sondern weil die Drehachse zum Aufklappen bzw. deren Lagerbuchsen bereits erheblich ausgeschlagen waren. Hier hätte jede seröse Werkstatt bereits die Säule gewechselt. Ich habe die V-Clamp nachgestellt (Anpressdruck erhöht), solange bis es nicht mehr wackelte. Da die Lagerbuchsen nicht gleichmäßig ausgeschlagen sind, ist davon auszugehen, dass das Nachstellen nicht mehr zu einer gleichverteilten Belastung am V-Clamp "Klemmstück" geführt hat. Die höher belastete Seite wird jetzt rausgebrochen sein. Der Verschluß hat sich dadurch noch nicht geöffnet. Es wackelte nur ein wenig.

Gruß
Reimund
 
Gestern konnte ich endlich mal wieder eine längere Strecke in Angriff nehmen. In schon fast alter Tradition ging es mal wieder nach Tecklenburg (200 km Start Boekelo). Dies ist das erste Brevet nach 4 Monaten und meinem umfangreicheren Radumbau, bei dem einige Kilogramm auf der Strecke geblieben sind. Auch in Sachen Gepäck bin ich dieses Mal deutlich kürzer getreten. Vorne war ich nur mit der Rixen & Kaul Allrounder Mini unterwegs und hinter hatte ich anstatt der beiden gefüllten Packtaschen nur eine kleine Gepäckträgertasche (Vaude Silkroad Plus) montiert.


DSC00295a.jpg


Es waren wieder über 90 Teilnehmer am Start. Die Streckenführung wurde leicht geändert und führte auf dem Rückweg über Billerbeck und auch erstmalig etwa 20 km über die Radbahn Münsterland hoch bis Burgsteinfuhrt. Die habe ich zwar schon des öfteren gekreuzt, aber noch nie befahren. Als ich dort war, war es aber schon sehr dunkel, recht frisch und menschenleer. An einer Stelle musste ich einem Tier ausweichen, welches mir auf Kollisionskurs entgegenlief und plötzlich im Lichtkegel auftauchte. Könnte ein Schäferhund gewesen sein. Ging alles sehr schnell (bei ca. 30 km/h) und ich wollte auch nicht anhalten und nochmal umdrehen. Hier und da tauchten auch mal Rehe auf, aber die sind ja scheu und verschwinden wieder schnell im Gebüsch.

Gefühlt war ich mit dem eingesparten Gewicht zügiger unterwegs als sonst, allerdings sind meine Zeiten zum Vorjahr nicht spektakulär besser. Zum Vergleich habe ich die alten Zahlen nochmal hierhin kopiert:

CycoRacer schrieb:
Hier meine Statistik (Boekelo 2018):
Gesamtstrecke: 209 km
Maximal: 53.1 km/h
Fahrzeit (ohne Pausen): 10h45min
Pausen: 2h
Durchschnitt bezogen auf reine Fahrzeit: 19.5 km/h

Meine neuen Daten sind:

Gesamtstrecke: 211 km
Maximal: 54.7 km/h
Fahrzeit (ohne Pausen): 10h19min
Pausen: 1h36 (musste mich öfter mal aufwärmen: Mc D. und Pizzaria)
Ankunft: 20:55
Durchschnitt bezogen auf reine Fahrzeit: 20.4 km/h
Höhenmeter: 724
Steigung max.: 11%
Gefälle max. : 9%

Ich war auf jeden Fall ziemlich erschöpft und durchgefroren als ich um 20:55 im Ziel angekommen bin.

Gruß
Reimund
 
Coole Sache!
(Im wahrsten Sinne des Wortes)
Für meine kalten Füße hab ich noch nichts Brauchbares gefunden.

CycoRacer schrieb:
... Hier und da tauchten auch mal Rehe auf, aber die sind ja scheu und verschwinden wieder schnell im Gebüsch. ...
Von wegen! Die blöden Viecher sind mir nachts schon mehrmals direkt vor's Fahrrad gesprungen. Genau deshalb hab ich mir die Extrabeleuchtung angebaut, um sie etwas früher zu sehen.
 
Ch.Bacca schrieb:
CycoRacer schrieb:
... Hier und da tauchten auch mal Rehe auf, aber die sind ja scheu und verschwinden wieder schnell im Gebüsch. ...
Von wegen! Die blöden Viecher sind mir nachts schon mehrmals direkt vor's Fahrrad gesprungen.
Ja, aber nicht weil sie es auf dich abgesehen haben, sondern weil sie vor Schreck und in Panik die falsche Fluchtrichtung gewählt haben.

Bei dem großen Hund, der in absolut menschenleerer Gegend von vorne unbeeindruckt auf mich zulief war mir die Rollenverteilung nicht so klar. Ein alter lahmer, schon kraftloser Mann, auf einem Klapprad ist ja für so ein hungriges Tier vielleicht leichter zu erlegen als so ein flinkes Reh und macht auch satt. :mrgreen:

Leider war der Akku meiner Dashcam zu dem Zeitpunkt schon leer, sonst hätte man vielleicht noch spekulieren können, was das für ein Tier war.

b1a.jpg


Anhang anzeigen 4


b2abc.jpg


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b3abcde.jpg


Gruß
Reimund
 

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  • b1ab.jpg
    b1ab.jpg
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Sah der Wuffi diesem hier ähnlich?

Lupus.jpg
Dann kenn ich die Rollenverteilung (aus seiner Sicht) :mrgreen:

(der oben ist netter - der steht ausgestopft auf Schloss Burg)


Falls Du mal ohne Rennen nach Billerbeck kommst - der Dom ist eine Besichtigung ebenso wert wie die Eisdiele gegenüber (Gamba).
 
CycoRacer schrieb:
... Ja, aber nicht weil sie es auf dich abgesehen haben ...
Schon klar - aber im Endeffekt finde ich die Motivation der Pelztiere unwichtig. Ich hab auch mal eine Rotte Wildschweine erlebt, die fast eine Radfahrerin über den Haufen gerannt haben. Die hatten gar nichts gegen die Frau, sondern waren selbst auf der Flucht (Treibjagd). Braucht man trotzdem nicht.

Zu dem Hund sach ich mal nix. Die Suggestion war mir zu deutlich. ;)

Splithub schrieb:
... Waden wärmer einpacken wirkte Wunder.
Danke für den Tipp! Muss ich mal drauf achten - wenn ich die relativ langen Strümpfe wiederfinde, die ich mir extra zum Radeln im Winter gekauft hab. Seit der (zu) kurzen Testfahrt sind die verschollen. Keine Ahnung, wo die sich verstecken. Jetzt teste ich gerade irgendwelche Alpaka-Socken vom Weihnachtsmarkt, aber die bringen es leider gar nicht.
 
Motte schrieb:
Sah der Wuffi diesem hier ähnlich? ...

Ja, durchaus. Habe mich ziemlich erschreckt, bin ausgewichen und hab nochmal meine Kräfte mobilisiert. Dann war ja auch schon alles wieder vorbei.

Pro:
https://www.azonline.de/Muensterland/3774694-Wildtier-Offenbar-Wolf-im-Kreis-Steinfurt-gesichtet

Contra:
https://www.dzonline.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Kreis/3680958-Kreis-Coesfeld-Keine-Woelfe-in-der-Naehe-von-Billerbeck

Gruß
Reimund
 
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