Dahon IOS P8

CycoRacer schrieb:
... Wie auf dem Foto zu sehen, reflektiert die auch noch zu Seite mit fast 90° Lichteinfallswinkel. ...
Interessant. Ich empfand gerade die rote Folie als eher schwach, was wohl am Spektrum der für den Test verwendeten LED-Taschenlampen lag. Ich muss mir das nochmal mit einem alten Scheinwerfer mit Glühlampe ansehen.

Vielen Dank dafür!
Gerne!
 
Motte schrieb:
Ich hab mit diesem Spannseil https://www.kanirope.de/gummiseil-monospan-pes-kanirope
sehr gute Erfahrungen gemacht.

Hallo Udo,

danke für den Tip. Gepäckspanner mit ähnlich aussehenden Spannseilen habe ich ja zusätzlich noch für größere Gepäckstücke (z.B. mein Rucksack) im Einsatz. Die verwittern auch mit der Zeit. Dafür ist das eine echte Alternative.

Den praktischen 3-fach Spanngurt verwende ich eher für kleineres Gepäck (Brötchentüte, Jacke, Blumen, Banane, etc.). Bei hoher Dehnbahrkeit lässt sich das Tranportgut sicher befestigen ohne es dabei zu zerstören. Drei flache Gurte an einer Halterung sind dafür ein recht nützliches System. Gibt es ja auch bei anderen Radherstellern. An meinem Gazelle Rad hält dieses System aber auch nicht länger.

Ideal wäre ein witterungsbeständiges, elastisches Material welches ich ersatzweise in die originalen Tern/Dahon Befestigungsenden montieren könnte. Aber gibt es wohl nicht.

Gruß
Reimund
 
Gurte, die unten am Tretlager verspannt werden hab ich schon lange nicht mehr.
Das beschriebene System ist da vielseitiger als jene mit Haken oder irgendwelchen Schiebesystemen - die an einem Ende fest sind. Das Seil lässt sich schnell auf jede Länge einstellen. Wenn man Ösen am Gepäckträger unten hat, könnte man es auch dort wie Tern Gummis nutzen. (Aber eben die Spannung des Gummiseils selbst einstellen). Nachrüstösen gäbe es übrigens auch - die sind für jene Gepäcktaschen gedacht, die unten noch eine Zurröse oder einen Federhaken haben. https://www.fahrrad.de/cube-spanngurt-halter-M447635.html?dwvar_M447635_color=538053&cgid=37219
Bis zu meiner Anmerkung hier im Thread, war mir gar nicht bewusst, wie lange ich die Teile schon habe und nutze.

Im Alltag hab ich immer einen dabei - da sieht das so bei mir aus:
spannender Zeisig.JPG
 
Ch.Bacca schrieb:
Das gelbe Zeug hab ich mir nun auf die Kurbeln geklebt und verspreche mir davon einen auffälligen Blinkeffekt.

Hatte ich auch kurz überlegt, aber wegen der erkennbaren Schleifspuren, die meine Schuhsohlen bei gelegentlicher Berührung schon an den Kurbeln hinterlassen haben, gleich wieder verworfen. Bei mir wäre das nur ein relativ kurzes Blinkvergnügen.

Gruß
Reimund
 
Hinten waren bei mir mal wieder die Bremsen runter. Laufleistung 4500 km. Habe auch gleich vorne mit gewechselt. Die sahen nach 13000 km immer noch gut aus, hatten aber kaum Bremsleistung. Daher sind hinten die Bremsen wahrscheinlich so schnell am Ende gewesen. Vorne hatte ich die Variante mit den wechselbaren Belägen drauf. Von der Idee her gut, sie sollten aber auch über die Zeit vernünftig bremsen.

14.04.2019 (41900 km)
------------- Bremsschuhe vorne und hinten erneuert (Kool-Stop Mountain Pads)

Gruß
Reimund
 
Was für Beläge waren denn vorne? Aus PTFE? ;)

Ich bin sehr zufrieden mit meinen Cyclocross-Cardridge-Bremsschuhen, nachdem ich verschiedene Beläge ausprobiert hatte.
 
Ch.Bacca schrieb:
Was für Beläge waren denn vorne? Aus PTFE? ;)

Diese waren vorne drauf:

https://www.bike24.de/1.php?content=8;product=129072;menu=1000,4,320,130;page=6
Dachte mit dem Pad-Lock System bin ich etwas ressourcenschonender unterwegs. Scheint ewig zu halten, weder Abrieb auf Felgen- noch auf Bremsschuhseite bei schlechter Bremsleistung.

Ich bevorzuge gute Bremsleistung bei viel Abrieb auf Bremsschuhseite und wenig Abrieb auf der Felgenseite.

Sehr gute Erfahrung bisher mit diesen (lachsrot) hier:
https://www.bike24.de/1.php?content=8;product=129266;menu=1000,4,320,130;page=6

Gruß
Reimund
 
Ostersamstag bin ich bei traumhaften Wetterbedingungen in Amsterdam beim BRM 400 "Het Gewest Holland" an den Start gegangen. Herausforderung für mich war der späte Start um 20:00. Da ich mit Stau gerechnet habe, habe ich mich bereits um 14:00 auf den Weg begeben. Aufgrund schlechter Erfahrungen habe ich nicht in Amsterdam geparkt, sondern in einem kleinen Vorort mit einem kostenlosen P&R Parkplatz etwa 12km vom Start entfernt. Von dort auf habe ich mich auf schönen Umwegen dann dem Start, einer interessanten Schrauberwerkstatt mit Namen "Madmen Bicycle Repairs & Coffee" genähert. Da ich dieses Mal meine "Minibar" für die Lenkerstange zu Hause vergessen habe, haben mir die Jungs dort mal eben einen passenden Ersatz rangebaut. Habe mich in der Zeit noch mit Coffe und Appeltaart gedopt. Habe viele nette Bekannte wiedergetroffen. Es gab wieder viel zu erzählen. Ein Themenschwerpunkt war das Sturmbrevet in Boekelo im März.

Es wurde die Zahl von 130 Startern genannt. Das sah schon beindruckend aus, als wir uns gemeinsam auf den Weg begeben haben. Ich war eigentlich schon müde (7:00 augestanden, Gartenarbeit, Einkäufe, Auslauf mit dem Hunden, Sightseeing Amsterdam per Rad). Dieses Mal war ich nicht alleine mit meinem Klapprad, ein junger Engländer war mit seinem "Renn-Brompton" angereist. Für ihn war es seine erste 400 km Rundfahrt. Sein Rad (s. Foto) ist 5 Jahre alt und hat ca. 20000 km gelaufen.

Die Route führte zu großen Teilen am Wasser lang (Markermeer, Nordsee) und führte unterer anderem durch Hoorn, Enkhuizen, Medemblik, Den Helder, Zandfoort, Noordwijk, Katwijk, Den Haag, Hoek van Holland und kratzte noch am Rand von Rotterdam. Auf dem Weg nach Norden war leichter Gegenwind mit hoher Mückendichte. Bei den erstem Anzeichen von Sekundenschlaf habe ich nachts eine 15 minütige Schlafpause auf einer Bank eingelegt. Dann gings wieder.

Hier einige Bilder:

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DSC_1693a.jpg


Meine Daten:

Gesamtstrecke: 408 km
Maximal: 48.1 km/h
Fahrzeit (ohne Pausen): 21h
Pausen/Stillstand: 4h
Durchschnitt bezogen auf reine Fahrzeit: 19.4 km/h

Frohe Ostern
Reimund
 
Gratuliere :)

Und Respekt vor der Leistung. 130 TN sind ja schon mehr als "nur" eine eingeschworene kleine Truppe.
Wobei blühende Felder und schönes Wetter sicherlich mehr Spaß machen als Dunkelheit, 4 Grad und Regen von vorn. ;)
Wie lange brauchst Du eigentlich danach zur Regeneration?

Gruß

Udo
 
Motte schrieb:
Wie lange brauchst Du eigentlich danach zur Regeneration?

Das sind verschiedene Aspekte. Nach einer Woche fühlt man sich wieder wie vorher. Ich denke es sind aber 4-6 Wochen bis man wieder auf dem alten Level der Leistungsfähigkeit ist. Die ersten Tage nach dem Rennen schläft man wie ein Toter und hat einen unvorstellbaren Hunger und muss aufpassen, dass man trotz viel Bewegung nicht zunimmt. Nach einem ausgiebigen Frühstück und doppelter Mittagessenportion war ich gestern abend noch im Steakhaus (zu empfehlen, Fidos Steakhaus in Alpen) und habe mit das Schnitzel für den Riesenhunger in leicht modifierter Form bestellt (3 x 250g Schnitzel, doppelte Portion Bratkartoffeln, doppelte Portion Zigeunersoße). Zuhause habe ich danach noch den Kühlschrank geplündert.

Sorgen bereiten mir im Moment meine Knie. Die haben sich vom Kampf gegen den Sturm beim 300ter in Boekelo noch nicht ganz regeneriert. Ab Kilometer 350, wieder mit Gegenwind Richtung Norden, habe ich hier mit Schmerzen gekämpft und bin mit reduziertem Tempo gefahren. Eine gemischte Rennradgruppe, die sich erst auf dieser Fahrt zusammengefunden hat, aus echten niederländischen, deutschen und ?kroatischen? Haudegen, angeführt von Ivo dem niederländischen "Superrandonneur" und Sprachentalent, hat mich nach einigen Tips noch in ihre die Mitte genommen und mir so für ca. 20 km den Gegenwind genommen.

Das nächste Rennen ist schon in 3 Wochen (600 km). Das wird spannend.

Wie ich erfahren habe, ist der Brompton Fahrer auch noch rechtzeitig im Ziel angekommen. Ihn habe ich etwa bei Kilometer 38 überholt. Ich hatte mich an eine Rennradgruppe in den Windschatten gehängt, sonst wäre ich nicht schneller als das Brompton gewesen. Die schnellere Fahrweise wurde mir später fast zu Verhängnis. Beim Absteigen an der 1. Kontrolle hatte ich doch einige Kreislaufprobleme, bin dann noch langsam weitergefahren und habe dann eine kurze Schlafpause eingelegt. Danach ging es zum Glück wieder, hatte ja noch 300 km vor mir. Am Markermeer hatte man mit sehr hohem Mückenaufkommen zu kämpfen, zum Glück hatte ich eine Fahrradbrille dabei. Atmen ging nur durch die Nase. In den Dünen ging es ordentlich auf kurvigen Strecken rauf und runter. Im Dunkel musste man aufpassen, da stellenweise Sand auf den Weg geweht war und der Untergrund unvermittelt rutschig wurde. Über die alten Dörfer ging es häufig über Kopfsteinpflaster. Auf dem Brompton mit den 18 Zoll Rädern war das alles sicherlich kein Vergnügen.

Gruß
Reimund
 
Da würde ich die große Schnitzelplatte bei Bauer Ewald empfehlen ;)

4 - 6 Wochen war auch so der Wert, den ich geschätzt hätte. Pass nur auf, dass Du dir da nichts "chronisches" am Knie einfängst. Wünsch dir viel Erfolg bei der Vorbereitung für die nächste Runde.

Im Spätsommer sind hier an der Ruhr viele Mücken unterwegs. Einmal Lachen und Du hast die Abendmahlzeit intus :lol:
 
Motte schrieb:
Da würde ich die große Schnitzelplatte bei Bauer Ewald empfehlen ;)
Ja, die kenn ich gut. Sollte man aber nicht hinfahren, wenn man seine Frau mal zu "Lecker Essen gehen" ausführen möchte und schon gar nicht, wenn man sich zuvor an Ostern nach Amsterdam aus dem Staub gemacht hat.

Schweinehaxe hab ich da auch gerne gegessen. Aber alles schon einige Jahre her.

Gruß
Reimund
 
Nö - Ambiente haben die nicht. ;)
Es geht vom Gedränge her so kurz vor Schluss - wenn man deutlich nach 17 Uhr auftaucht. Macht den Laden aber auch nicht schicker.
Schnitzel, Sauerbraten und Haxe hab ich bezüglich der Qualität jedenfalls in guter Erinnerung.

Außerdem hab ich gerade festgestellt, dass ich zwar schon in den Alpen aber noch nie in Alpen war. ;)
(Vielleicht mal im Studium versehentlich durchgefahren auf dem Weg nach Xanten - aber daran hab ich keine Erinnerung mehr) Muss ich doch mal nachholen. :)
 
Ch.Bacca schrieb:
Motte schrieb:
... Pass nur auf, dass Du dir da nichts "chronisches" am Knie einfängst. ...
Sowas Ähnliches hab ich auch gedacht. Ich drück die Daumen!

Danke! Habe übernächstes Wochenende auch noch einen Indoor-Spinning-Marathon. Den werde ich mal etwas ruhiger angehen lassen,

Deine Schaltungsumbauten sind ja sehr interessant. Vielleicht muss ich mir auch mal ein paar Gedanken machen. Mir fehlt noch mindestens ein Gang nach unten und einer nach oben. Aber im Moment kann ich die Einsatzfähigkeit meines IOS nicht zusätzlich gefährden. Vielleicht ist ein weiteres gebrauchtes IOS eine Alternative, an der ich mal so einen Umbau versuchen könnte.

Gruß
Reimund
 
Mein erster Umbau am Tern war noch sehr einfach: von 12-32 8-Gang auf 11-32 8-Gang. Das IOS hat angeblich schon 11-32. Das würde Dir also nichts bringen. Alles, was darüber hinaus geht, geht entweder nur mit Handstand im Eimer (11-34 9-Gang mit dem modifizierten NEOS-Schaltwerk, wie bei mir) oder mit einem anderen Schaltwerk. Dann könntest Du z.B. wie Emil 11-36 11-Gang aufbauen und ein etwas größeres Kettenblatt nehmen. Dann hättest Du nach oben und unten noch einen Gang mehr und insgesamt eine feinere Abstufung.

Was hast Du für ein Kettenblatt und die genaue Reifengröße?
 
Ch.Bacca schrieb:
Was hast Du für ein Kettenblatt und die genaue Reifengröße?

Hallo Ch. Bacca,

hier die Werte; Kettenblatt mit 42 Zähnen, 11/32 Ritzelpaket und Reifen 47-507.

Ich denke auch, dass ich mit Neos nicht mehr weiterkomme.

Gruß
Reimund
 
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