Dahon IOS P8

Heute habe ich aus schon ausgeführten Gründen mein Hinterrad erneuert. Laufleistung war 20500 km. Den Schlauch habe ich gleich mitgewechselt (ein Flicken, Gummiabrieb im Bereich des Ventils).

Werde wahrscheinlich noch mein Kettenblatt für die Langstrecke von 42 auf 46 Zähne vergrößern, damit ich bergab besser vorankomme. Bergauf bleibt es auf der Gesamtstrecke bei unter 10% Steigung, da bleibt der erste Gang bei der momentanen Übersetzung ungenutzt.

Gruß
Reimund


31.07.2019 (46900 km)
------------- Hinterrad erneuert (Taylor Wheels)
 
CycoRacer schrieb:
... Da ich im nächsten Monat Paris Brest Paris mit ca. 1200 km ...
Ist das jetzt der erste 1200-km-Brevet oder bist Du letztes Jahr schon mitgefahren? Wie ich an anderer Stelle schon andeutete, habe ich kürzlich jemanden kennengelernt, der zum ersten Mal dabei ist. Er hat keine Ahnung, ob er das schafft. Eine Mischung aus Hochachtung, Respekt, Neid und Neugierde ("kann ich das vielleicht auch?") schwingt da irgendwie mit, wenn ich sowas höre.

Er will mir noch einen Link schicken, bei dem ich ihn "anfeuern" kann, um über Tiefen hinwegzukommen. Würde ich bei Dir auch tun.

Nachtrag:
Quatsch - findet ja nur alle vier Jahre statt...
 
Ch.Bacca schrieb:
... habe ich kürzlich jemanden kennengelernt, der zum ersten Mal dabei ist. Er hat keine Ahnung, ob er das schafft. Eine Mischung aus Hochachtung, Respekt, Neid und Neugierde ("kann ich das vielleicht auch?") schwingt da irgendwie mit, wenn ich sowas höre.
Den Link wird es geben, bisher kenne ich aber noch keinen.

Älteste Radsportveranstaltung der Welt, nur alle 4 Jahre, große Volksfest in Frankreich,das ist schon was besonderes. Beim ersten Rennen ist noch einer mit dem Hochrad mitgefahren. Ich hab auch keine Ahnung, ob ich das schaffe, schauen wir mal. Erst fahre ich mal zur ersten Kontrollstelle, dann zur zweiten und vergesse ganz schnell die Gesamtlänge. Außerdem wird die Strecke ganz schnell kürzer. Nach 10km ist es nur noch 120 mal die Strecke die man schon gefahren ist, nach 20 km ist es nur 60 mal die Strecke und nach 100 km ist es sogar nur noch 12 mal die bereits gefahrene Strecke :mrgreen: . Die gesamte Strecke ist hügelig, man fährt also immer leicht bergauf oder bergab, insgesamt 11000 Höhenmeter.

Ein echtes Abenteuer. Ich starte bei den Spezialrädern, da gibt es bestimmt eine Menge zu staunen. Kann natürlich sein, dass mein Dahon schon beim Start auseinander fällt (mit fast 50000 km auf der Uhr), ich hoffe aber nicht. Die Packliste mit den Bereichen, Verpflegung, Bekleidung, Verbandskasten und Reparaturset ist eine echte Herausforderung. Du hast ja als mein Hauptsponsor einiges an Material mit auf der Strecke: das handgeschnitzte Schaltröllchen ist als Ersatzteil und Glücksbringer mit dabei und die bunten Reflexionsstreifen sorgen nachts durch kuriose Leuchterscheinungen für entsprechende Aufmerksamkeit. Das Zeug klebt wie der Teufel, Dreck und Schmutz und Nässe konnten bisher noch keinen Schaden anrichten (erstaunlich).

Gruß
Reimund
 
CycoRacer schrieb:
... und nach 100 km ist es sogar nur noch 12 mal die bereits gefahrene Strecke :mrgreen: . ...
Interessante Betrachtungsweise! :mrgreen:

Ich hab letztens was über einen uralten Langstreckenläufer gelesen, der auch junge Läufer trainiert. Er sagt: "nicht die Strecke macht Dich fertig, sondern die Geschwindigkeit." Bei mehreren Gelegenheiten hab ich das selbst erleben dürfen (Schulsport, Bundeswehr). Ich bin jeweils völlig unmotiviert losgetrottet und hab nacheinander alle Anderen überholt und jeweils den ersten oder zweiten Platz ergattert. Lass Dich am Anfang nicht mitreißen, sondern entspanne Dich!
 
Gibt einen tollen Film dazu

http://brevet-the-movie.com/home-default/

wird Reimund sicher kennen.

Ansonsten wünsche ich Dir gutes Gelingen auf dass Du ihn mit einem guten Gefühl beendest. (auch dann wenn Du ihn eventuell (diesmal) nicht bis zum Ende fahren könntest).

Gruß

Udo
 
Motte schrieb:
Gibt einen tollen Film dazu
http://brevet-the-movie.com/home-default/
wird Reimund sicher kennen.
Ansonsten wünsche ich Dir gutes Gelingen auf dass Du ihn mit einem guten Gefühl beendest. (auch dann wenn Du ihn eventuell (diesmal) nicht bis zum Ende fahren könntest).

Hallo Udo,

vielen Dank für die guten Wünsche.

Ja diesen sehenswerten Film habe ich hier liegen. Eine 30 min Kurzfassung davon ist auf youtube zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=_IhqSUAV2II

Gruß
Reimund
 
Mit einem Brompton sind anscheinend noch Rennen über ganz andere Distanzen möglich :eek:

https://cyclespeak.com/2019/02/04/roger-seaton-transbromptonental/
 
CycoRacer schrieb:
Werde wahrscheinlich noch mein Kettenblatt für die Langstrecke von 42 auf 46 Zähne vergrößern, damit ich bergab besser vorankomme. Bergauf bleibt es auf der Gesamtstrecke bei unter 10% Steigung, da bleibt der erste Gang bei der momentanen Übersetzung ungenutzt.

Mache gerade noch die letzten Optimierungen. Habe mein Vorhaben umgesetzt und nun vorne ein 46 Zähne Kettenblatt verbaut. Das "alte" Kettenblatt und die Kette mit einer Laufleistung von nur 1600 km habe ich erst einmal gut weg gelegt. Es bleiben mir noch einige Tage zum testen. Notfalls kann ich den alten Zustand schnell wieder herstellen.

10.08.2019 (47300 km)
------------- Kettenblatt vorne von 42T auf 46T vergrößert (Stronglight), neue längere Kette aufgelegt

Gruß
Reimund
 
Es könnte sein, dass ich mein Kettenblatt etwas zu zaghaft vergrößert habe :mrgreen: :

https://www.rennrad-news.de/news/paris-brest-paris-mit-dem-klapprad-die-ersten-600-km-will-ich-durchfahren/

Auf jeden Fall werde ich mit meinem Klapper nicht weiter auffallen.

Gruß
Reimund
 
CycoRacer schrieb:
Es könnte sein, dass ich mein Kettenblatt etwas zu zaghaft vergrößert habe :mrgreen: :
Das ist in der Tat ein gewaltiges Kettenblatt! :eek:
Man müsste seine Wohlfühlkadenz kennen. Da gibt's anscheinend ernorme Unterschiede.

Was hast Du denn mit dem 46er für eine Entfaltung?

Es gibt auch das Gegenteil:
Neulich war ein (Renn-)Faltradfahrer (Verge, Vitesse o.ä.) auf der Landstraße vor mir, der eine lächerlich hohe Trittfrequenz gefahren ist und trotzdem kaum voran kam. Das Kettenblatt war winzig. Der Mann sah nach einem gut trainierten Radler aus. Das konnte ich mir ein ganzes Ende ansehen, weil ich mit dem KFZ eine Weile nicht überholen konnte. Ich hab mich gefragt, ob das eine spezielle Übung sein soll oder sein Orthopäde ihm eine möglichst geringe Kraft auf die Beine verordnete. Wollte ihn erst noch fragen, hab das aber doch gelassen.
 
Apro "Popo" Bericht aus Rennrad-News über Andy aus Wuppertal:
Bei seinem Rad mit 28 [mm] Reifen auf einer 406-er Felge komme ich auf ~1,47 [mm] Radumfang. Mit dem nachgerüsteten 80-Zähne (Monster-) Kettenblatt komme ich auf eine max. Entfaltung von 10,69 [m]. Das ist selbst für gestandene RR-Wettbewerbsfahrer viel "Holz". Mit einer 100-er Kadenz ist das gut für eine getretene Vmax = 64,14 [km/h]. Ich gehe deshalb davon aus, daß der gute Andy immer mit einer Kadenz in den 60-ern und viel Kraft-Einsatz unterwegs ist. Wenn er statt einer Kadenz von 60 bei einem Kettenblatt von 80 Zähnen eine Kadenz von 80 und ein Kettenblatt von 60 Zähnen fahren würde, könnte er in den kommenden Jahren immer noch Radfahren. So sind Probleme mit den Knien eigentlich vorprogrammiert.
"...……..300er Brevet, ebenfalls ab Wuppertal. Bei dem ist der Rahmen an der Sattelstütz-Aufnahme angerissen. Ich bin dann so weitergefahren bis zum nächsten Bahnhof in Düsseldorf. Abbruch, nicht gewertet.....-
Also, daß ca. 45 Jahre nach dem großen Faltrad (Klapprad) Boom der 1970-er Jahre immer noch Sattelstützen reißen, ist ein nicht entschuldbarer Skandal. Jeder Maschinenbau-Student im 2.Semester hat das theoretische Rüstzeug, um eine angemessene (haltbare) Dimensionierung eines auf Biegung belasteten Rohrträgers zu bewerkstelligen. Die Probleme einer Schlitzung in Zusammenhang mit einer wegen der Klemmung vorhandenen konstanten (permanenten) Spannung, die den Bereich Dauerbruch gefährden, müssen natürlich adressiert werden. Entweder man hat keine Lust, sich darum zu kümmern, oder man kann es schlichtweg nicht (nicht mehr) nach dem Motto "Nur für die Prüfung, nicht für das Leben lernen wir".
"...…...Ich konnte es mit dem wackeligen Klapprad ja in der Kurve nicht rollen lassen, da ist die Felge beim Bremsen so heiß geworden, dass auch der Reifen extrem warm wurde, der klebte richtig am Asphalt. Das war echt heftig, ich habe gedacht, wieso rollt der denn jetzt nicht mehr?...……
Ein richtig konstruiertes (dimensioniertes) Faltrad ist auch bei Geschwindigkeiten über 80 [km/h] nicht wackelig oder von Flatter-Vorgängen betroffen. Vgl.
http://www.faltradforum.de/weitere-f77/folding-star-20-faltrad-prototyp-t536.html#p5234
Die Lösung für das Heißwerden und vorzeitige Ausfallen der Felgen durch übermäßigen Abrieb besteht in der Installierung von Scheibenbremsen. Meine Präferenz sind da Mechanisch angesteuerte Modelle (Avid BB7 oder TRP Spyke, andere (neuere ?) gibt es auch , aber ich habe mit denen keine Erfahrung, weder persönlich durch installierte oder aus Erfahrungsberichten anderer). Eventuelle Luft in den Leitungen durch Transport (Z b. flachliegend im Kofferraum eines PKW) eines Faltrades mit hydraulisch angesteuerten Bremsen Scheibenbremsen sind ausgeschlossen. Das kenne ich, war bei mir nur unangenehm, weil die Luft durch Pumpen mit dem Bremshebel innerhalb von 20 [sec] entfernt werden konnte.
"...…..Oder mit den Füßen, aber die sind nach einem bisschen Laufen wieder fit (Andy fährt nicht mit Klickpedalen)"...…….
Meine persönliche Empfehlung wären, Standard Trekkingpedale nachzurüsten mit den Pedalhaken von Zefal (Kunststoff). Denn ich habe vor einiger Zeit (Als ich temporär an einem Rad ohne diese Haken fuhr) festgestellt, daß der Fuß auf dem Pedal alle Tret-Positionen einnimmt, außer Treten mit der Ferse. Das Optimum besteht in der Position mit dem Ballen auf der Pedalachse.
Klickpedale sind eigentlich das Beste, aber nicht so besonders Stadt-tauglich. Die Effizienz von Klickpedalen ist nicht viel größer, da die meisten Radfahrer (das gilt auch und besonders für Wettbewerbsfahrer) in der Aufwärtsbewegung eines Pedals keine Zugkräfte auf das Pedal aufbringen. Man kann schon froh sein, wenn das aufwärts gehende Bein mit seinen Muskeln die eigene Schwerkraft konterkariert (Nicht dafür Leistung vom abwärts gehenden Bein abzieht :roll: ). Und die Gewöhnungsphase geht wohl mit mindestens 3 Stürzen einher :lol: .
So weit meine 9 Zent zu dem Artikel.
Generell bewundere ich Sportler, die sich solchen extremem Anstrengungen unterwerfen. Für mich kommt das nicht in Frage. Ich leide immer noch unter meinem ersten und einzigen 10 000 [m]-Lauf, den ich zwar in gut 35 [min] bewältigt habe (Ich war damals 800 [m]-Läufer), den Schwur "so etwas machst Du nie wieder " werde ich nicht mehr brechen, in meinem jetzigen Alter schon mal gar nicht.
Viel Erfolg Allen, die extreme Strecken bewältigen, und viel Spaß dabei !

MfG EmilEmil
 
Ich glaube nicht, dass Andy irgendwelche Nachhilfe von uns (oder seinen Rennradkumpels in dem verlinkten Forum) braucht. Der wird sehr genau wissen was er macht und – viel wichtiger - er hat Spaß daran. Auch am „Anderssein“. Genau das braucht man oft um solche Ausdauer-Leistungen zu erbringen. (Egal ob im sportlichen Bereich oder auf „Weltreise“ und eigentlich auch egal ob zu Fuß, im Boot oder mit dem Fahrrad)

Lustich fand ich die Kommentare dort. Den dort kommentierenden „Typus“ findet man auch in unserem Forum. Einschließlich jener Zeitgenossen, die es schlicht nicht ertragen, dass andere Menschen Dinge anders angehen als sie selbst. ;)
 
Was er macht, bleibt ganz klar ihm selbst überlassen.
Der in Deutschland weitverbreitete Typus "Besserwisser" ist sowieso Beratungs-resistent. Rennradforum und IBC-Forum sind da Häufungs-Bereiche. Aber auch hier in diesem Forum ist er nicht die übergroße Rarität.....
Trotzdem sollte jeder darauf hingewiesen werden, daß es gewisse Verhaltensmuster gibt, die der Gesundheit abträglich sind. Und das Gemeine sind dann die Spätfolgen, die man weder heute oder übermorgen sofort bemerkt.
Was nutzt es jemandem, wenn er "heute" an einem Tag 500 [km] am Stück fährt, aber in 10 Jahren gar nicht mehr, weil die Knie kaputt sind. Der gleiche Besserwisser schiebt dann in 10 Jahren die Schuld auf Andere "das hättet Ihr mir doch sagen müssen...…".
Und es sind ja nicht Absurditäten aus @EmilEmnil 's "krausen" Gedankengängen, die er im ersten Absatz des letzten Beitrags vorgetragen hat, sondern es ist Allgemeingut der Sport-Medizin. Wenn ich da falsch liege, korrigiere man mich bitte.
Meine weiteren Gedanken beschäftigten sich mit vorhandener oder besser nicht vorhandener Konstruktions-Qualität der Fahrräder (Falträder), die leider allen Anlaß zur Klage gibt.
Schlimm ist, daß sich die gleichen Probleme nicht nur bei den Falträdern seit ca. 40 Jahren durchschleppen (Z B. wegen des Sloping-Rahmens und zugehörigen langen Sattelstützen inzwischen auch bei anderen Rädern !) sondern, daß es kaum Hoffnung gibt, daß sich etwas entscheidend verbessert.
Gottseidank ist schönes Wetter (Faltrad-Wetter) draußen, was man nutzen sollte......

MfG EmilEmil
 
Hast Du schon mal dran gedacht dein "Wettkampfrad" für diese langen Distanzen auf Dual Drive (8 fach würde ja vermutlich reichen) oder Rohloff umzubauen?
Dann würdest Du jedenfalls eher deine "Wohlfühl- Trittfrequenz" beibehalten können. Und ne Steigung im letzten Drittel würde auch ihre Schrecken verlieren.
 
Motte schrieb:
Hast Du schon mal dran gedacht dein "Wettkampfrad" für diese langen Distanzen auf Dual Drive (8 fach würde ja vermutlich reichen) oder Rohloff umzubauen?
Dran gedacht habe ich schon, aber bei mir kam unterm Strich "zu unwirtschaftlich" und aufwändig raus.

Mein Hinterrad hat Felgenbremse. Eine Hinterradfelge hält etwa 1.5 Jahre bei mir. Eine teure Nabe müsste ich immer neu umspeichen lassen. Ein neues Hinterrad kostet aktuell für mich nur ca. 25 Euro. Der Tausch ist in 15 Minuten erledigt.
In Verbindung mit einer Scheibenbremse wäre das schon interessanter. Ist wahrscheinlich aber nicht ganz so einfach an meinem Rad nachrüstbar. Hinzu kommt, dass mein Rad schon morgen auseinanderfallen kann. Ich befinde mich mit der Laufleistung (für ein Dahon) schon jenseits von Gut und Böse.

Vielleicht schaue ich bei einem Nachfolger bezüglich der Schaltung genauer hin. Die 24 Zöller scheinen aber so langsam wieder vom Markt zu verschwinden, oder täuscht mich mein Eindruck?

Gruß
Reimund
 
Ja, da hast Du natürlich recht. Vom wirtschaftlichen Aspekt her wäre das keine Lösung. Dann würde ich beim nächsten Rad einfach nach einem Doppel- oder Dreifachkettenblatt schielen. Im Stand schalten können ist für die Meisten eher für die Stadt interessant.

Keine Ahnung ob 24 Zoll auf dem Rückweg ist. Ich denke, dass generell die Verkaufserfolge bei den E- Bikes die Nischen bei allen anderen Rädern gefährden. Und zumindest die großen Hersteller ihre Produktpalette auf gut gehende Normal-Räder reduzieren werden. Den Falträdern machen ja die E-Bikes und die E-Scooter zu schaffen.
Allerdings ist z.B. so ein 26 Zoll Eclipse nur schwer vom 24 Zoll Vorgänger zu unterscheiden. Das mildert es ein wenig.

Mir kam die Frage überhaupt erst bei der Überlegung, dass bei sehr langen Distanzen und Zeitlimit irgendwo für Jeden eine Grenze lauert, bei der man „schlechtes oder ungünstiges Material“ nicht mehr einfach durch Kraft und überragende Fitness ausgleichen kann. Die Körner die der Rennradfahrer im Gegenwind durch den Griff am unteren Lenkerteil sparen kann muss der aufrecht sitzende „Besenstiel“ Lenker Fahrer ja zusätzlich aufbringen usw. So eine „rote Tasche“ vorn als Windfang kann man bei 1000 Km Strecke ja durchaus in Kilowattstunden umrechnen. ;)

Gruß

Udo
 
Wenn es darum geht, die Aerodynamik (Weniger Luftwiderstand) zu verbessern, könnte man auch über "Inner-Barends" nachdenken. Das sind "Hörnchen" , die innen am Lenkerbügel neben den Griffen und Hebeln montiert werden. Vor einiger Zeit sah ich ein Bild von Sheldon Brown, der so etwas an einem seiner Räder montiert hatte. Die extremste und wirkungsvollste Form dieser Idee ist der bekannte Triathlon-Aufsatz.
Mich hatte diese Idee (Bessere Aerodynamik durch Inner-Barends oder andere Lenkerform) auch schon beschäftigt, als ich Versuche mit einem Brezel-Lenker gemacht habe. Dieser Lenker wurde dann verschenkt, da im Vergleich "Bessere Aerodynamik vs. Mehrgewicht" sich meine Meinung in Richtung "Zuwenig Gewinn im Vergleich zum Aufwand: Also Unsinn !" gebildet hatte. Ob die heute angebotenen Inner-Barends die richtige Form haben, da habe ich so meine Zweifel. Aber manchmal gibt es ja positive Überraschungen. Die etablierten Hersteller denken über so etwas noch nicht einmal im Ansatz nach !
Viel Spaß bei den weiteren Langstreckenfahrten !

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
... die innen am Lenkerbügel neben den Griffen und Hebeln montiert werden. Vor einiger Zeit sah ich ein Bild von Sheldon Brown, der so etwas an einem seiner Räder montiert hatte. Die extremste und wirkungsvollste Form dieser Idee ist der bekannte Triathlon-Aufsatz. ...
Triathlonlenker sind nicht erlaubt - ich denke, das gilt auch für vergleichbare Konstruktionen. Bei Straßenrennen, weil man im Pulk nicht schnell genug am Bremshebel ist; beim Brevet, weil die Gefahr besteht, auf dem Rad einzuschlafen. So hab ich das jedenfalls verstanden.
 
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