Dahon IOS P8

Stört das nicht beim Pedalieren, wenn die Pulle nach vorn zeigt?

Ich find an dem Teil super, dass man die ganz schnell auch auf andere Durchmesser ändern und somit an anderen Stellen oder Rädern nutzen kann. Ganz nebenbei könnte man statt Flaschenkäfig ja auch noch andere Dinge dran schrauben.

Gruß
Udo
 
CycoRacer schrieb:
............
Hinzu kommt, dass man mit zunehmenden Alter immer weniger Zeit hat. :mrgreen:..........
Ich selbst habe ja schon öfter dazu eingeladen, mich auf einer 200, 300 oder 400 Ausfahrt zu begleiten - mit enttäuschend wenig Resonanz :mrgreen:
Gruß
Reimund
Mit der wenigen Zeit ist ja logisch: Die Zeit bis zur "Kiste" wird ja immer kürzer :lol: :mrgreen: :lol:
Na ja, Strecken mit 200 [km] oder mehr haben fast Alle (Das sind Alle bis auf endlich Wenige !) noch nie zurückgelegt.
Die längste Strecke war bei mir lange 130 [km] und war einer Radtour im Alter von 12 Jahren geschuldet. Erst im letzten Jahr wurde diese Strecke mit 146 [km] übertroffen. Für dieses Jahr stehen 148 [km] zu Buche (eigentlich 141 [km], länger deshalb, weil ich wegen einer verpaßten Abbiegung einen kleinen Umweg machen mußte !).
Ich meine, daß für längere Strecken ein ausreichendes Training absolviert werden muß. Viele, die in den vollen Arbeitsprozeß eingebunden sind, haben diese Zeit nicht, außer evtl. im Urlaub. Der ist aber nicht lang genug, um die Kondition für lange Strecken auf zu bauen.
Auch bei mir fehlt im Allgemeinem die Zeit, um mehr als 4000 [km] im Jahr zu fahren. Im fortschreitenden Alter braucht man (brauche ich !) mehr Zeit zwischen den Touren (Bei 75 [km] einen Tag, bei etwa dem doppelten 2 Tage !) für die Erholung. Ich bin einige Male in diesem Jahr über 100 [km) gefahren, jeden Tag geht das bestimmt nicht.









Wahrscheinlich könnte ich dieses Jahr konditionell 200 [km] am Stück bewältigen. Am Fahrrad, dem 20" Falter, liegt es mit Sicherheit nicht.Es müßte mir aber im Traum die gute Fee (Hinterher war es evtl. die böse Fee :shock: ) erscheinen und ans Herz legen, 200 [km] zu fahren, weil es nächstes Jahr vielleicht zu spät ist.
Manchmal ist eine Tagesstrecke von 65 [km] schon lang genug, um mich hinreichend auszupowern. Vielen im Forum wird es ähnlich gehen. Respekt, wer längere Strecken (> 200 [km]) bewältigt !

MfG EmilEmil
 
Motte schrieb:
Stört das nicht beim Pedalieren, wenn die Pulle nach vorn zeigt?
Hallo Udo,
da ich als Cowboy auf die Welt gekommen bin, würden selbst 2 Flaschen nebeneinander nicht stören. :mrgreen:

Hier nun mein Favorit, ich nenn das Ensemble aus gegebenen Anlass mal "Minibar". Hier zeigen nun alle Pullen in die richtige Richtung.

Gruß
Reimund


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:mrgreen: das ruft doch förmlich nach einer Weiterentwicklung.
Mir fallen da auf Anhieb so praktische Dinge wie Grillwurst- oder Eishörnchenhalter ein :)
 
EmilEmil schrieb:
Ich meine, daß für längere Strecken ein ausreichendes Training absolviert werden muß. Viele, die in den vollen Arbeitsprozeß eingebunden sind, haben diese Zeit nicht, außer evtl. im Urlaub. Der ist aber nicht lang genug, um die Kondition für lange Strecken auf zu bauen.

Training ist zwar wichtig, aber nicht um Kondition aufzubauen, sondern um die bereits vorhandenen Kapazitäten so zu einzusetzen, dass man damit lange Distanzen bewältigt. Das meiste ist dabei Kopfsache, Geduld und genügend Ablenkung (Zwischenziele, Gespräche mit Mitfahrern). Kondition schadet natürlich auch nicht. Bei Paris Brest gab es über 70 jährige, die die 1200km in ordentlichen Zeiten bewältigt haben und durchtrainierte Rad-Muskelpakete, die früh an ihre Grenzen gekommen sind und abbrechen mussten. Ein "auspowern" ist unbedingt zu vermeiden.

Lange Zeit haben mir längere Anstiege beim Fahren Probleme bereitet. Geholfen haben mir keine ausgiebigen Trainingseinheiten, sondern zwei Tips: 1. Blick gesenkt und nicht zu weit nach vorne sehen (damit man nicht das gesamte Elend vor Augen hat) ; 2. im Sattel sitzen bleiben, sonst verbraucht man zuviel Energie.

Mein Sohn ist in jungen Jahren (11-12) mit mir schon Strecken von über 100 km gefahren, ohne sich groß einen Kopf zu machen. Heute fühlt er sich dazu nicht mehr in der Lage. Ich kann mich an einen Spendenlauf erinnern, er mag vielleicht 7 gewesen sein, an dem er teilgenommen hat. Die Lehrer haben uns erklärt, dass die Kinder in dieser Altersklasse üblicherweise die kürzeste Distanz von 5 km absolvieren und dass die Eltern hier entsprechend mehr pro Kilometer spenden. Unseren Sohnemann (kein großer Sportsmann) haben wir erst nach der gesamten Distanz von, ich weiss nicht mehr genau, 30-40 Kilometern gut gelaunt und nicht ausgepowert wiedergesehen. Was war passiert? Alle 5 km gab es ein Verpflegestation mit tollen Leckerreien und von jeder dieser Stationen waren es doch immer nur 5 km bis zur nächsten Station bis zu den nächsten Leckerreien.

Gruß
Reimund
 
Heute wollte ich nach 3600km Laufleistung eigentlich wieder meine Kette wechseln (CN-HG93). Vorher hatte ich die HG53 in Verwendung. Hier war die Verschleißgrenze immer so bei 3000km erreicht.

Die Messlehre hat aber kaum einen messbaren Verschleiß angezeigt, daher habe ich die neue Kette wieder weggepackt. Das hat mich nun doch etwas überrascht.

Gruß
Reimund
 
In dieser Woche wurde ich morgens mal wieder von einem Platten überrascht und musste für meine übliche Tagesstrecke von 70 km auf mein 3-Gang Aldi-Klapprad wechseln. An dem Tag sind mir einige Dinge besonders aufgefallen. Ich war ohne bewusste Absicht mit dem Aldi-Rad mit einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit unterwegs. An einer Stelle habe ich sogar eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt (Strava merkts sofort). Die habe ich allerdings am nächsten Tag mit dem IOS unter Aufbringung aller Kraftreserveren und nah am Kreislaufkollaps wieder einstellen können. Während mein 24'er IOS noch einen etwas sportlichen Eindruck macht und ich mich damit unter Mitradlern gut behaupten kann, wird mein Aldi-Klapprad mit blauen Pedalen und übergroßer roter Klingel eher als Spaßfahrzeug und unter "sportlichen" Radkollegen als Verkehrhindernis angesehen, dass wie ein Trekker mal rechts anzuhalten hat, wenn schneller Fahrzeuge sich nähern. Typische Situationen sind das Anfahren an der Ampeln von vorderer Position oder beim Fußgängerhindernis in Gegenrichtung, bei dem an dem Tag kein E-Bike Fahrer auch nur gezögert hat zu überholen und mich böse drein blickend und fluchend von der Fahrbahn zu drängen oder zur Vollbremsung zu zwingen. Ich wollte ja die unbeteiligten Fußgänger nicht gefährden und ich rechne ja schon mit so einem Verhalten. Beim Ampelstart musste allerdings ein Rennradfahrer am Ende des Überweges vollbremsen, weil er meine Anfahrgeschwindigkeit unterschätzt hatte. Zusammenfassend wird der Aldi-Klapper von Mitradlern manchmal auf gefährliche Weise unterschätzt oder als besondere Provokation wahrgenommen. Einige Radfahrer verhalten sich anders, als würden sie "normalen" Rädern begegnen.

Der Hinterreifen beim IOS hat mittlerweile 6 Flicken und es ist als würde man in ein Foto/Erinnerungsalbum schauen. Z.B. ist der 5. Flicken ist besonders groß und den habe ich bei schönstem Wetter und schönster Aussicht mit zusammen mit Udo auf dem Alsumer Berg aufgebracht.

Die Kette verhält sich auch nach über 5000 km noch unauffällig. Die Längung liegt noch unter 0.075 mm nach Messlehre.

Gruß
Reimund
 
Am Freitag ist mir der Schaltzug gerissen und musste im 9. Gang nach Hause fahren. Seit ich ihn erneuert habe, bin ich etwa 18500 km mit dem Rad gefahren. Bilder kann man ja momentan leider nicht einstellen. Gerissen ist er in der Schalthebelmechanik, etwa 2 cm hinter dem Nippel.

Wo ich schon mal dran war, habe ich auch die hinteren Bremsschuhe erneuert (fast 6000 km Laufleistung seit August).

Gruß
Reimund


08.11.2020 (69000 km)
------------- Bremszug erneuert (Capgo Blue Line)
------------- Bremsschuhe hinten erneuert (Kool Stop Mountain Pads)
 
In dieser Woche hatte ich zweimal einen Plattfuß. Heute habe ich mir den Reifen dann mal etwas genauer angesehen.Mit Kugelschreiber habe ich mir Position von Schlauch und Reifen zueinander markiert. Nachdem ich das Loch ausfindig gemacht habe, habe ich den Reifen sorgfältig in dem Bereich innen und außen abgetastet und optisch (mit Brille abgesucht). Nichts gefunden. Erst mit großer Arbeitslupe und mit Biegen und Knicken in einem Radius von ca 5mm um das gefundene Loch habe ich eine verdächtige Stelle gefunden. Mit Nadel und Seitenschneider habe ich dann einen völlig in der Pannenschutzschicht versunkenen Fremdkörper ans Tageslicht befördert, 4-5mm lang Durchmesser vielleicht 0.2 mm. Ich denke jezt habe ich wieder Ruhe.
 
Mit Verstand und Spucke fängt man eine Mucke !
Gut, daß Du die Ursache gefunden hast. Denn es hätte eine unendliche Geschichte werden können. Nach dem Prinzip der größten Gemeinheit wurde da der Schutz gegen den Plattfuß (Pannenschutzschicht) zur Ursache (Falle !) dauernder Defekte. Man kann auch sagen rein aus "Daffke".
Übrigens, wenn ein Seil eines Bowdenzuges sich aufdröselt und irgendwann reißt, liegt das nicht an falscher Dimensionierung, sondern ist "Prinzip-bedingt": Die seitliche Biege-Weichheit eines Stahl-Seiles wird dadurch erreicht, daß man das Seil aus etlichen dünneren "Fäden" , die sich umeinander drillen, zusammensetzt (Bei der Biegung eines Vollstabes verkürzen sich die Fasern auf der Innenseite (Druckseite) und verlängern sich die Fasern auf der Außenseite (Zugseite). Manchmal werden die Einzel-Fäden auch noch verflochten (Z.B. die bei Elektro-Kabeln als Lizzen bezeichneten) .
Betrachtet man eine vollständige (I-mal herum) Verdrillung, so haben sich Verlängerung und Verkürzung ausgeglichen, falls die einzelnen Fäden sich gegeneinander verschieben können. Die seitliche Biegung (Kleinster Radius) hängt daher wesentlich vom Verdrillungs-Parameter ab.
Die Bowdenzug-Hüllen sind ähnlich aufgebaut (In der Mitte hohl, aber wegen der geforderten Drucksteifigkeit der Hülle mit viel größerem (10-,20-fach ?) Verdrillungs-Parameter. Die möglichen Verlege-Radien eines Bowdenzuges sind dadurch auch viel größer als die des zugehörigen Seiles.
Wird die gegenseitige Verschieblichkeit unterbunden (behindert) , wie es durch angegossene Nippel oder durch Klemmungen geschieht, müssen konstruktiv mögliche Radien durch Biegung des Seils als Ganzes (Wie ein Stab !) bzw. der Hülle aufgenommen werden. Die Hülle zeigt dann bei bestimmten Bedingungen eine schräge End-Figur (Obwohl die Hülle gerade abgeschnitten wurde *)! ), während sich bei dem Seil eine Bruchstelle ausbildet (Erst bricht ein Faden, dann der zweite.... usw. bis zum letzten). Man kann bei einem Bowdenzug von einer konstruktiven (nicht anders möglichen !) Sollbruchstelle sprechen, wenn man nicht z.B. auf ein Gestänge oder eine Ansteuerung durch Hydraulik oder Elektrik ausweichen möchte (Da gibt es aber andere Nachteile !)
*) Es ist daher sinnvoll, die Hülle erst dann (oder nochmal) abzuschneiden, wenn der Verlegepfad endgültig festgelegt ist !
Die Qualität der Bowdenzüge (Edelstahl, Geometrie, Fertigung u.a. ?) hat in der jüngsten Dekade offenbar so zugenommen, daß ich bei meinen Rädern erst ein Bowdenzugseil ausgetauscht habe (Da hatte sich ein Faden weit nach vorn (Querab vom Tretlager) aufgedröselt, nachdem er hinten nicht mehr von der Klemmmutter festgehalten wurde!).
Es ist immer schön, wenn man (ich) über erfreuliche Entwicklungen berichten kann.
Daumen hoch für @CycoRacer's Detektiv-Arbeit !

MfG EmilEmil
 
Heute musste ich die Elastomer Dämpfer meiner Cane Creek Sattelstütze erneuern. Haben erstaunlicherweise etwa doppelt so lang gehalten wie der Satz davor, etwa 42000 km mit dem IOS plus einige Hundert mit Mu Uno und Cyco. Fotos gehen ja nicht, sieht aber genau so aus wie auf S. 25 dieses Fadens.

Auch die Kette (HG 93) hatte mittlerweile die Verschleißgrenze überschritten, erst nach unglaublichen ungeschützten 7400 km. Die HG 53 schaffte bei mir so 3000 km. Für den, ich glaube 1.5 fachen Preis, die 2.5 fache Fahrleistung. Werde das mal weiter beobachten.

Pannenfreie 2 Wochen, mussten nicht mehr flicken und pumpen. Fühlt sich gut an.

Gruß
Reimund


06.12.2020 (70500 km)
------------- Kette erneuert (Shimano CN-HG93)
------------- Beide Elastomer Dämpfer Cane Creek erneuert
 
Die hinteren Bremsschuhe waren schon wieder runter. Heute sind wieder neue drauf gekommen. Habe eigentlich noch vor, in den nächsten Tagen einen persönlichen Ruhrgebiets-Zweihunderter zu fahren, allerdings sind die Wetteraussichten mehr als bescheiden. Das Fahrrad ist jedenfalls schon mal fahrbereit.

Gruß
Reimund

27.12.2020 (71500 km)
------------- Bremsschuhe hinten erneuert (Kool Stop Mountain Pads)
 
Da mein traditionelles Boekelo-Tecklenburg Brevet ja dieses Mal ausgefallen ist, musste eine Ersatzaktivität her. Daher habe ich mich gestern bei ca. 2°C und leichtem Regen ca. 184 km durchs Ruhrgebiet bewegt.

Hier der Link zu Strava (Bilder gehen hier ja nicht mehr):
https://strava.app.link/UnWxMY0jDcb

Wie im Höhenprofi zu erkennen ist, haben einige Halden mir den Weg versperrt.
Von links nach rechts sind dies: Tetraeder (weils so schön war gleich zweimal), Halde Schurenbach, Halde Hoppenbruch, Halde Hoheward (ganz schön hoch), wieder zurück über Halde Hoheward, Monte Schlacko im Industriepark DU-Nord und Halde Rheinpreußen.

Wegen des schlammigen Untergrunds gab es einen leichten Sturz bei langsamer Bergauffahrt (Hoppenbruch). Intelligerweise war der Mountainbike Parcours im Anstieg auf halber Strecke nach oben wegen Rutschgefahr gesperrrt. Da ich mir die Füße nicht dreckig machen wollte, habe ich mich an einem Wendemanöver versucht. Ist aber nix passiert, außer Schlammkruste an Rad, Gepäcktasche und meiner Regenhose.

Gruß
Reimund
 
Meine Hochachtung – Du bist ja durch nix zu erschüttern. Optisch gleicht man sich als Fahrer bei dem Wetter eh dem Bodenbelag an. Den Salto hättest Du gar nicht einlegen müssen :)
Da könntest Du auch hinter Hoheward eine Schleife fahren – Halde Schwerin - Halde Lothringen - Tippelsberg und über Zollverein oder RS 1 zurück. Dann musst Du den Weg nicht zweimal fahren. (Tippelsberg lohnt sich auf jeden Fall – da hat man einen schönen Blick über Bochum und auch auf die Halde Hoheward).

Gruß

Udo
 
Hallo Udo,

meine Route hatte ich sorgfältig geplant. Durch einen spontanen Entschluß bin ich aber am Zoo Gelsenkirchen links abgebogen, um mal kurz zur Halde Hoheward zu fahren. Das was ich auf meiner kleinen Karte ohne Brille als Hoheward lokalisiert hatte, erwies sich als Riesenmüllkippe mit regem LKW Verkehr. Dann bin ich die Halde direkt dahinter hochgefahren. Da stand dann nur ein Windrad auf dem Gipfel aber die Sicht zur Halde Hoheward war gut. Die steuerte ich dann sofort an. Bin danach wieder Richtung Zoo zurückgefahren, mein Zeitplan war aber im Eimer. Eigentlich wollte ich über die Erzbahntrasse nach Bochum, eine Pizza im Bermuda-Dreieck essen und dann runter zur Ruhr und dann an der Ruhr lang wieder nach Duisburg. Bis Bochum Mitte wären es nach Plan genau 100 km gewesen und dann nochmal 120 km für die Ruhr-Strecke. Da ich spätestens um 21:00 wieder zu Hause sein wollte, bin ich nicht mehr Richtung Bochum gefahren. 14:00 war ich nach 100 km oben auf der Halde Hoheward. 150km für hügeligen Restweg über Bochum in 7h, das war einfach zu knapp. Nächstes Mal (oder dank deiner Tips vielleicht auch übernächstes Mal) lasse ich alle Halden links liegen und halte mich an den viel versprechenden Plan.

Gruß
Reimund
 
Ach soo, ich dachte Du hättest die Halden von vorn herein als zusätzliche Schikanen mit eingebaut. Getreu dem Lied „Über sieben Halden musst Du fahrn, dann bist Du am nächsten Morgen lahm….“

Guten Rutsch ins neue Jahr,
wünscht Udo
 
In dieser Woche ist mir die linke Pedale von der Pedalachse abgefallen. Das Gewinde für die Pedalhalteschraube hat sich weggeraspelt. Da es glaube ich bei 46500 km Laufleistung keinen wirklichen Grund zum Klagen gibt (vollkommen ohne Wartung), habe ich mir die Magnesium Wellgo MG-1 Pedale nochmal wieder neu bestellt.

Da ich keine Bilder hier einstellen kann, hier ein Link zu einem Erfahrungsbericht

https://www.youtube.com/watch?v=PksTypNuNiY

Meine Pedale haben deutlich stärkere Abnutzungserscheinungen, als die im Video dargestellten Pedale. Also vermute ich eine geringere Laufleistung als bei mir.

Gruß
Reimund

16,01.2021 (72700 km)
------------- Wellgo MG-1 Pedale (Rot) erneuert
 
Gestern ist mir ein Längsriss in der Felge aufgefallen. Es traten Schleifgeräusche auf, die durch die Außenwölbung der Felge verursacht wurden. Die Laufleistung des Hinterrades liegt bei ca. 26000 km, also es war nach meiner Statistik schon etwas überfällig. Habe den Reifendruck etwas reduziert, um noch ohne Platten nach Hause zu kommen. Hatte mir schon rechtzeitig ein Ersatzrad von Taylor Wheels auf Lager gelegt, welches ich dann abends eingebaut habe. Auch die hinteren Bremsschuhe musste ich wieder erneuern. Nach nur 1500 km waren sie beidseitig komplett runtergebremst. Die beidseitigen tiefen Rillen und der Riss in der rechten Felgenflanke haben dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Gruß
Reimund

20.01.2021 (73000 km)
------------- Hinterrad erneuert (Taylor Wheels)
------------- Bremsschuhe hinten erneuert (Kool Stop Mountain Pads)
 
Bei den vielen Kilometern, die Du zurück legst, wäre mit einiger Sicherheit eine Scheibenbrems-Ausrüstung (Z.B. eine Avid BB7 oder TRP Spyke) die bessere Ausrüstung. Leider benötigt so etwas an der Gabel Ösen für die Anbringung der Bremszange und eine Aufnahme für die Bremsscheibe an der Nabe, so daß eine Nachrüstung im Prinzip nicht sinnvoll ist.
Ich habe ja eine BB7 über ca. 9300 [km] im Einsatz ohne Verschleiß-Teile gewechselt zu haben. Da kann man auch das geringe Mehrgewicht für die "Scheiben" in Kauf nehmen. Die Vorteile, auch bei "Nässe" gute Bremsen zu haben, sind ein weiterer Pluspunkt.
Beim Verschleiß der Kette würde ich anraten, mal über ein längeres vorderes Schutzblech plus Kunststoff-Bürzel nach zu denken. Bei mir hat sich auch das Versiegeln der Kette mit Auto-Hartwachs (Auftrag mit Pinsel nach dem Säubern und erneuerter Schmierung mit Ketten-Öl (Brugger-Wert > 90 [N/mm²], Tropfflasche) !) als wirkungsvoll erwiesen. Eine noch bessere Versiegelung könnte die Nano-Versiegelung sein, die in der Reklame im Moment (wieder/immer noch ?) Großartiges verspricht. Evtl. hat da jemand Erfahrungen aus jüngster Zeit !
Die Kilometer-Leistung (> 10 000 [km/Jahr] ist schon sehr respektabel !
Allzeit gute Fahrt ohne Hals- und Beinbruch ! Gilt auch für das Radl (Hals- und Beinbruch durch Plattfuß und Strukturbruch ersetzt !).

MfG EmilEmil
 
Und hier folgt schon der nächste Eintrag in mein Logbuch. Gestern hat mich meine weiter oben noch hochgelobte Kette CN-HG 93 im Stich gelassen. Nach nur 3100 km ist die Kette schon völlig unbrauchbar geworden. Gestern sind seitliche Resonanzen aufgetreten. Mo-Do ist sie insgesamt zweimal abgesprungen, habe mir aber nichts weiter dabei gedacht. Im ersten Gang (hangaufwärts) sprang sie unmittelbar nach links vom Kettenblatt und im 8. und 9. Gang sprang sie nach rechts runter. Heute habe ich sie zusammen mit der fälligen Ritzelkassette getauscht. Nachdem ich mit diesem Typ beim letzten Mal erst bei 7400 km die Verschleißgrenze überschritten habe ist sie nun bei 3100 km schon mehr als deutlich überschritten. Längung etwa 2 Kettenglieder (bei ~110). Vergleich der Ketten locker auf dem Boden liegend. Nagut, ich bin verstärkt die Halde Norddeutschland rauf und runtergefahren, bei matschigen Untergrund. Diese Woche alleine 12 x im Dauerregen.

Die neuen Bremsschuhe sind nach nur 600 km schon etwa wieder zur Hälfte runter. Kann es sein, dass diese im Regen einen stärkeren Abrieb haben? Hat ja praktisch die ganze Woche geregnet.

Gruß
Reimund

30.01.2021 (73600 km)
------------- Kette erneuert (Shimano CN-HG93)
------------- Ritzelkassette erneuert Shimano CS-HG400-9 (11-36)
 
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