Paratrooper Pro

spargelix schrieb:
@CycoRacer
Von dem Verweis auf die Militärhistorie auf besondere Haltbarkeit zu schließen, halte ich bei einem Fahrrad für Fallschirmtruppen nicht unbedingt für sinnvoll, vor allem, wenn es um die Lackierung geht.
Warum nicht? Muss die Tarnfarbe nicht dranbleiben, wenn so ein Teil häufiger Mal aus dem Flugzeug geworfen wird?

Bin 10 Jahre mit einem Motorradgespann mit diesem Hintergrund durch die Gegend gefahren. Sehr robust, einfache leicht zu reparierende Technik --- doppeltes Gewicht und 12l Super auf 100 km bei 90 km/h Spitze.
 
Im Falle des Einsatzes (dafür wird Kriegsgerät gebaut) wird so ein Fahrrad vermutlich genau ein mal abgeworfen - wenn es den überhaupt bis zur Absprungstelle kommt.

Zu Zeiten des kalten Krieges musste die Ausrüstung der Bundeswehr auch nur ein paar Tage halten, weil nach spätestens 3 Tagen wäre Deutschland vom Warschauer Pakt überrannt gewesen.

Ich hatte eine Dnepr MT 16; einfache Technik aber grauenhafte Verarbeitung. Heute würde ich eine Ural Ranger nehmen, aber ich fahre seit 2008 nicht mehr mim Mopped. Da habe ich auch die XT verkauft.
 
Für mich sieht das so aus, unabhängig vom Einsatzzweck des Produkts, dass die den Prozess der Beschichtung besser beherrschen als die Vorbereitung dafür (wobei das ansich zusammengehört!). Da sind Verunreinigungen auf der Oberfläche geblieben, die dort nicht sein sollten.

So eine Schlamperei hat sich die Dorfklitsche, bei der ich meinen alten Stahlrahmen hab beschichten lassen, nicht erlaubt.
 
spargelix schrieb:
dafür wird Kriegsgerät gebaut

OK, So kann man es auch sehen, die Werbung für das Montague weckt da natürlich ein anderes Verständnis.

So etwas darf nicht passieren und ist mir auch bei meinen preiswerteren Rädern (z.B. Aldi, Hema) noch nicht untergekommen.

Offtopic: Bei mir war eine eine neue Ural Tourist Bj. 2005, einfache Technik und ordentliche Verarbeitung (aus Russland aber durchgeführt und optimiert unter westlicher Leitung) mit 2 Jahren Vollgarantie und einem ordentlichen Vertragshändler in nur 25 km Entfernung von meinem Wohnort (Brembo Scheibenbremse, japanischer Vergaser, E-Starter, haltbarere Ersatzkomponenten im Motor). Und meine kleine Enduro habe ich noch nicht verkauft, über 400km im Jahr komme ich damit nicht. Die Zeit der > 300 kg Motorräder ist aber definitiv für mich vorbei.

Ural Tourist
Leergewicht: 320 - 363 kg
Zulässiges ges. Gewicht 672 kg
Länge / Breite / Höhe 2,580 / 1,700 / 1,100 mm
 
Die einzige Stelle, an der ein Rücklicht geschützt angebaut werden könnte, ist durch eine breite Strebe verdeckt. So ist man gezwungen, das Rücklicht an exponierter Stelle anzubauen. Das Schutzblech hätte man auch anders verstreben können. :?
 

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Mit dem "Lack", das seht ihr alle zu eng: Kriegsgerät steht meist friedlich in der Garage oder im Freien und gammelt vor sich hin. Damit die Soldaten etwas zu tun, die Ausbilder (Evtl. der "Ausbilder Schmidt") etwas zu lehren haben :lol: , hat der Lack eine Halbwertszeit (6 Monate ?) und muß regelmäßig erneuert werden. Etwa wie der Anstrich bei der Wuppertaler Schwebebahn : Beginnt in Vohwinkel und endet in Barmen, dann darf (dürfen) der (die) Anstreicher einmal während der Arbeitszeit mit der Schwebebahn fahren (Von Barmen nach Vohwinkel, Sonder-Deputat !) und beginnt mit dem Anstrich von Neuem. Die Halbwertszeit ist da aber etwas länger :cool: .
Und der Warschauer Pakt in 3 Tagen am Rhein : Daß ich nicht lache ! Spätestens in der Rush-Hour wären die Paktschisten im Stau steckengeblieben. Nach diesem einschneidendem Erlebnis (In deren Heimatländern unbekannt!) hätten die Paktschisten freiwillig die Waffen gestreckt und wären umgekehrt. Nach mühevoller Rückkehr hätte eine Welle von psychisch Gestörten die einschlägigen Kliniken und Sanatorien in den Heimatländern auf unabsehbare Zeit belegt (verstopft !).
Die Bundeswehr in Deutschland ist nicht so ganz ernst gemeint. Eine Armee mit über 50 Jahre alten Transport-Flugzeugen (Transall), die wegen zu geringer Reichweite beim Sultan am Bosporus um Sprit (Kerosin) betteln muß, wenn es nach Afghanistan gehen soll, erntet nur Kopfschütteln. Inzwischen soll es aber neue Transport-Flugzeuge geben. Über deren Flugbereitschaft kann man nur mutmaßen (Die Fertigstellung gewisser Flugplätze oder Bahnen zu diesen verzögert sich einfach immer wieder). Wenn Präs. Trump das wüßte, würde der nicht so auf Dschörmännie schimpfen. Das sollte ihm aber keiner erklären, Trump würde dann für die Presse-Konferenz ein Thema weniger haben.....
Ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag :D :mrgreen: :D

MfG EmilEmil
 
Wenn ich mir mal so meine Falträder angucke.
Brompton, Timor und Birdy waren diejenigen, die vernünftig (und weitgehend) schlagfest lackiert waren. Auch das „silbergraue“ Dahon MüXL (Baujahr 2006) hatte eine recht robuste Lackierung. Die von meinem Tern Verge Tour scheint auch in Ordnung zu sein. Bis jetzt noch keine Lackschäden am Rahmen (wohl aber am Kurbelarm).
Die leiden extrem durch andere „achtlos drauf geworfene Räder“ im Zug. (und den dort unvermeidlichen Bewegungen der Räder gegeneinander)

Alle anderen hatten eine äußerst sensible Lackschicht, die schon bei gewöhnlichen Steinchen vom Vorderrad aufgegeben haben. Negatives Highlight war ausgerechnet das Dahon Speed TR. Für ein „Reisefaltrad“ war das schon komisch (eben wie so oft „irgendwie“ nicht durchdacht)
Ob das auch auf „große“ Räder zutrifft, kann ich nicht sagen. Bei den Faltern fällt es mir schon unangenehm auf.

Die Paratrooper für die Marines waren eh eine Sonderserie – da dürfte so manches etwas teurer, anders und aufwändiger gewesen sein. Ist halt ne super Image Werbung für die zivilen Sprösslinge.
Da der Rahmen aber das Wichtigste ist und der grundsätzlich aus der Army Serie stammt – sollte man mit den anderen Zugeständnissen leben können. Rücklichter braucht der Amerikaner in der Mojave Wüste nicht – das ist eh für die Weicheier in der EU zusätzlich dran geschraubt. ;)
 
Motte schrieb:
... Rücklichter braucht der Amerikaner in der Mojave Wüste nicht – das ist eh für die Weicheier in der EU zusätzlich dran geschraubt. ;)
Dann hätten sie auch die Reflektoren weglassen können. Der hintere saß da, wo jetzt das Rücklicht ist. Vorher hatte ich es darüber montiert - deshalb die Bohrung da. Da saß es aber noch exponierter, so dass es beim Runterklappen des Gepäckträgers leicht auf den Boden schlug. Die Strebe werde ich wahrscheinlich entfernen und ersetzen, so dass das Licht dort hin kann.

Jetzt warte ich erst mal ab, was der Importeur zu dem Lack sagt.

Apropos: Als Verdrehsicherung für das Rücklicht hatte ich doppelseitiges Klebeband verwendet, das etwa die fünffache Schälfestigkeit der Lackschutzfolie hat. Am Gepäckträger hat das keine Lackschäden hinterlassen.
 
So, den Umbau von 3x9 auf 1x11 mit Drehgriffschalter habe ich im Osterurlaub abgeschlossen.

Kassette: Shimano XT CS-M8000 11-46 11-fach
Schaltwerk: Shimano SLX RD-M7000-11 GS
Kette: Shimano CN-HG701 116 Glieder
Shifter: SRAM NX GripShift 11-fach
Bremsgriffe: SRAM Avid SD7
Entfaltung: 2,0 bis 8,4 m

Im Grunde fehlen jetzt nur die drei kürzesten Gänge (1,35/1,54/1,77 m). Da ich hauptsächlich Straße mit gemäßigten Steigungen fahre, brauch ich die eher wenig.

Alles zusammen hat etwa €200,- gekostet und das Rad ist jetzt 200 Gramm leichter. Ein Euro pro Gramm hat sich hier bestätigt. ;)

Eigentlich wollte ich noch die Reaktion des Händlers/Importeurs wegen des schäbigen Lacks abwarten, bevor ich noch groß was umbaue. Nicht, dass die das ganze Rad zurück haben wollen und ich alles wieder zurückrüsten muss (was ich nicht ernsthaft erwarte).

Die Einstellerei ging flott von der Hand. Ich stelle die Endanschläge des Schaltwerks immer ohne Kette und ohne Shifter zu allererst ein. Das klappt gut.

Wie ursprünglich an der 3x9-Schaltung ist der Abstand Ritzel/Schaltwerk auf den mittleren Gängen zu groß und das Schaltverhalten leicht unsauber. Wegen des großen Kettenschutzrings ist da momentan nichts herauszuholen. Ein paar Millimeter gehen noch, wenn der Ring etwas kleiner ist.

Funktioniert aber schon ganz gut. :mrgreen:

edit:
Der Kettenschutzring ist nun etwas kleiner und das Schaltwerk dichter an den Ritzeln. Ob es das gebracht hat, kann ich noch nicht beurteilen.
 

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Glückwunsch zum Umbau !
Habe etwas Ähnliches hinter mir bei meinem Fitnessrad. Nämlich Umbau von 3x10-fach auf 3x11-fach in einer DualDrive-Konfiguration. Das 10-fach ZEE-Schaltwerk (Kurzes Shimano Schaltwerk, Achtung, bei Shimano gehen die Begriffe "kurz und mittellang" durcheinander !) funktioniert auch bei 11-fach (Eine Begrenzer-Schraube hat nun eine extrem herausgefahrene Position). Hauptgrund für die Umrüstung war bei mir die 10-fach Shimano-Kassette mit der Abstufung (11-13-15...….36), da ist nun eine SRAM 1170-(Rennrad-) Kassette, Abstufung (11,12,13...…..36) verbaut. Das Loch durch den großen Sprung zwischen 11 und 13 war für mich beim Fahren immer Nerv-tötend. Den 11-fach NX-Gripshifter hatte ich zuerst auch probiert. Das war aber ein Fiasko, da dieser nicht mit dem Shimano-Schaltwerk harmonieren wollte (Trotz passender gleicher "Papier-Werte (SRAM/Shimano)" und Korrektur der Übersetzung von 10-fach auf 11-fach mit alternativer Seil-Klemmung). Das Seil im Gripshifter lief zudem immer von der inneren Trommel (Wickel) ab. Auch ein umgetauschter Gripshifter, diesmal GX (Technisch mit NX identisch, bei GX bezahlt man noch für spezielle GX-Griffe !) funktionierte nicht richtig und kostete mich einige Nerven. Nun habe ich einen XT-Trigger /(Rapidfire) mit Multi-Release, der mich zufrieden stellt.
Sorgen bereitet mir aber noch die (vordere) Kettenlinie, da die hintere vorgegeben ist und die vordere wegen des Platzbedarfs (Die Kettenstrebe ist nicht eingedellt !) zu weit (6 [mm]) außen liegt. Schalten tut sich alles, aber ich meine, daß man das Schalt-Verhalten noch verbessern kann.
Ich hoffe, daß Du solche Probleme nicht hast. Mittelfristig plane ich bei mir den Einsatz eines 11-fach Schaltwerks, da ich das 10-fach Schaltwerk gern für die vorhandene (kaum gefahrene) 10-fach SLS-Kassette und 10-fach Trigger benutzen möchte.
Welches Schaltwerk arbeitet bei Dir (SLX mittellang oder lang ) ?
Übrigens : Die Bremsgriffe Avid SD7 arbeiten bei mir am Folding*Star seit 8 Jahren zu meiner vollsten Zufriedenheit mit den Mechanischen Scheiben Avid BB7 zusammen.
Wegen der weggefallenen (niedrigen) Entfaltungen müßte eigentlich eine 2-fach Kettenblatt Version möglich sein (Falls Du das brauchst !).
Wenig Problemfälle und viel Freude mit den weiteren Umbauten !

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
Glückwunsch zum Umbau !
Danke!

... Kettenlinie ... Ich hoffe, daß Du solche Probleme nicht hast. ...
Nee - das passt:
http://faltradforum.de/viewtopic.php?f=75&t=5130&start=30#p57393
Da ist sogar noch etwas Luft bis zur Strebe.

... Übrigens : Die Bremsgriffe Avid SD7 arbeiten bei mir am Folding*Star ...
Ich weiß. Dadurch bin ich erst darauf aufmerksam geworden. Die sind preiswert, leicht und haben die geniale Verstellmöglichkeit.

Welches Schaltwerk arbeitet bei Dir (SLX mittellang oder lang )
GS "kurz", also eigentlich mittellang. Abstand der Rollen ~93 mm. Etwas kürzer als das originale Deore-Schaltwerk für 3x9 (100 mm).

Wegen der weggefallenen (niedrigen) Entfaltungen müßte eigentlich eine 2-fach Kettenblatt Version möglich sein (Falls Du das brauchst !)
Laut Shimano ist das Schaltwerk mit dieser Kassette alleine ausgereizt. So soll die Schaltung auch erst mal bleiben. Die zwei Mal im Jahr, die mir 2 Meter noch zu lang sind, kann ich auch schieben. Sollte sich daran etwas ändern, kann ich notfalls ein kleineres Kettenblatt montieren und oben etwas abschneiden.

Nachtrag:
... diesmal GX (Technisch mit NX identisch, bei GX bezahlt man noch für spezielle GX-Griffe !) funktionierte nicht richtig und kostete mich einige Nerven. Nun habe ich einen XT-Trigger /(Rapidfire) mit Multi-Release, der mich zufrieden stellt. ...
Perfekt harmoniert das bei mir auch noch nicht, trotz "exact actuation" (1:1). Vorher mit 1:2 und 9-Gang war das besser und bei meinem Tern 1:2 invers sowieso.

Als bei den Einstellereien extrem praktisch erweist sich der mitgeführte Prüfstand (Rackstand). Einfach das Rad auf den heruntergeklappten Gepäckträger stellen und Pedale, Hinterrrad, Schaltung usw. sind frei beweglich. :mrgreen:
 
Moin,

ich bin ja noch nicht wirklich viel mit dem Paratrooper gefahren. Manchmal hab ich den Eindruck gehabt, dass der Lenker irgendwie schief ist.

Jetzt hab ich mir das nochmal genau angesehen:
Hinterbau und Rahmen fluchten nicht! Das ist großer Mist! So ein Fahrrad will ich nicht.

Da ich noch keine Rückmeldung wegen des Lacks habe, hake ich da nochmal nach und schiebe die neue Erkenntnis hinterher. Eigentlich ist der ganze Rahmen Mist. Hoffentlich nur ein Montagsrahmen! Das lässt mich aber reichlich am QM bei MONTAGue zweifeln.

Nebenbei hatte ich heute den ersten Platten. Das war anscheinend ein Produktionsfehler am Schlauch direkt neben dem Ventil. Einen Durchstich hab ich vergeblich gesucht. Meine Vulkanisierlösung war eingetrocknet, aber ein vorbeikommender Rennradler konnte aushelfen. Er fand die Form des Rads "ungewöhnlich".
 
Ch.Bacca schrieb:
..................Moin,
Jetzt hab ich mir das nochmal genau angesehen:
Hinterbau und Rahmen fluchten nicht! Das ist großer Mist! So ein Fahrrad will ich nicht.
………….
Nebenbei hatte ich heute den ersten Platten. Das war anscheinend ein Produktionsfehler am Schlauch direkt neben dem Ventil. Einen Durchstich hab ich vergeblich gesucht. ………..
Ein sauberer Rahmenbau bei Falträdern (Bei normalen auch ?) scheint den Grattlern große Probleme zu bereiten. Daß es nach dem Zusammenfalten Probleme gibt (Rad steht bei unvermeidlich ungünstiger Schwerpunktlage der Einzelteile so schief, daß es umkippt) habe ich bei meinen beiden Falträdern (Beide Rahmen stammen aus den 1970-ern) schon mit Stirnrunzeln feststellen müssen.
Die im ersten Ansehen einfache Kinematik eines Faltvorgangs ist ein bißchen komplizierter, aber nicht total schwierig.
Daß es bei neueren Herstellungsdaten keine Besserung gibt, habe ich (auch hier im Forum !) einige Male angeprangert. "Was erlauben Grattler ?" oder "Konstruktionssorgfalt wie Flasche leer ?"
Die letzten (ca. 6 ?) Besuche von Kommissar Plattfuß nährten bei mir auch jedesmal den Verdacht, daß es sich um Produktionsfehler im Schlauch handelte. Schnitte oder Durchstiche von äußeren Gegenständen konnte ich nicht finden. Das Loch war meist kleiner als 1.0 [mm] im Durchmesser (Trotzdem zu groß für einen Schleicher, bei dem man evtl. durch Nachpumpen bis zur Hütte fahren kann).
Das letzte Loch gab es am Gaadi-Schlauch bei meinem Trekkingrad (Shoippingrad) direkt an der Stelle, wo die Schlauchhälften gegeneinander stoßen (Genau auf der Kante von Torus und Abschlußdeckel einer Hälfte !). Einen Flicken an dieser Stelle zu setzen, hielt ich für nicht sinnvoll.
Nun hab ich den intakten Gaadi-Schlauch von vorn hinten aufgezogen und vorn den noch im Fundus vorhandenen "mormalen" Schlauch eingesetzt. Der "dritte" Gaadi-Schlauch wird weiterhin in der Satteltasche mitgeführt, um z B. einen defekten hinteren Schlauch schnell zu wechseln. Falls der vordere Schlauch defekt ist, kann das Vorderrad ja viel schneller und einfacher als da Hinterrad ein- und ausgebaut werden. Mehrfach vorhandene Bereifungs-Ressourcen sollten im Prinzip nicht ewig im Fundus gelagert werden.
Interessant übrigens, daß ich jetzt an einem Rad einen direkten Vergleich zwischen normalem Schlauch und Gaadi-Schlauch habe: Im Fahrverhalten ist ein Unterschied momentan (T > 20 [Grd C]) nicht mehr fest zu stellen. Mein Eindruck, daß es da eine kleine Unwucht bei dem Gaadi-Schlauch gibt, ist aus Beobachtungen während kühlerer Temperaturen (T < 10 [Grd C]) entstanden.
Und: Alle 4000 [km] ein Loch, damit kann man leben.

MfG EmilEmil
 
Ch.Bacca schrieb:
Hinterbau und Rahmen fluchten nicht! Das ist großer Mist! So ein Fahrrad will ich nicht.

Das Bedürfnis kann ich gut nachvollziehen. Du befindest dich aber in guter Gesellschaft. Von meinen 4 Falträdern ist nicht eines ohne grobe Mängel gefertigt. Schief angeschweißte Anschweißteile, die vielleicht auch bei dir zur Fehlstellung führen, finde ich da noch harmlos, wenn auch sehr nervig, besonders wenn es die Ausfallenden oder Bremsaufnahmen sind und dann viel Nacharbeit erforderlich ist.
Wie würde dir ein Nagel gefallen, der zwischen Steuerrohr und Steuersatz getrieben wurde um das Spiel zu beseitigen, nachdem sich das Steuerrohr beim Anschweißen verzogen hat. Gefunden am Noahk.
Oder die Kalibrierung eines Hauptgelenks mit Heißkleber (Materialauftrag damit das Bike nicht völlig krumm dasteht im ungefalteten Zustand). Gefunden am Java.

Ein Foto wäre interessant!
 
Ich hoffe mal, dass es nicht um die notwendige "Fehlstellung" geht, die z.B. alle "Untenfalter" (wie Birdy/Bernds/Timor/Brompton etc.) benötigen, damit Vorderrad und und Hinterbau beim Falten nicht aufeinander prallen. (wäre ja sonst peinlich für jemanden, der ansonsten eher durch mechanisches Geschick glänzt) ;)
 
Splithub schrieb:
...
Das Bedürfnis kann ich gut nachvollziehen. Du befindest dich aber in guter Gesellschaft. Von meinen 4 Falträdern ist nicht eines ohne grobe Mängel gefertigt. Schief angeschweißte Anschweißteile, die vielleicht auch bei dir zur Fehlstellung führen, finde ich da noch harmlos
...
hmm...
Nicht sehr erbaulich. Trotzdem danke für die Erläuterungen.

Motte schrieb:
Ich hoffe mal, dass es nicht um die notwendige "Fehlstellung" geht, ...
Das ist eine nicht-notwendige Fehlstellung. Es ist kein Untenfalter, die Drehachse ist das Sattelrohr.

Der Schnellspanner für das Gelenk ist geschraubt, lässt sich aber nicht weit genug verschieben. Die Scherzkekse haben dort eine Schraube mit Linksgewinde verwendet. Das Gelenk schwenkt etwas zu weit. Mit einem dünnen Blech ließe sich das korrigieren.

Nachtrag:
Der Spanner lässt sich gar nicht verschieben. Die Befestigung stellt ein Kugelgelenk dar, damit es sich zum Gegenstück ausrichten kann.
 

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EmilEmil schrieb:
... Ein sauberer Rahmenbau bei Falträdern (Bei normalen auch ?) scheint den Grattlern große Probleme zu bereiten. ...
Da fällt es mir wieder ein - auch bei normalen Rädern:
Vor Jahrzehnten wurde ich mal von einem PKW am Hinterrad getroffen. Das Laufrad war Schrott und der Rahmen nach meinem Dafürhalten leicht krumm. Mir selbst war fast nix passiert. Ein Händler lachte nur und zeigte mir aus seinem Fundus an Marken-Neurädern die Details. Die waren fast alle genauso "unegal" wie meins. Freihändig fahren ging von Anfang an nicht. Erst, als ich dem Rad vor drei Jahren eine neue Gabel spendierte, ging das auf einmal.
 
Leider hat sich die Schutzkappe eines Pedals verabschiedet und die Kappe am anderen war auch schon lose.

Ich finde, dass das bei so teuren Pedalen nicht passieren darf!

Hab das Lager so gut es geht von Sand befreit, über Kopf mit Ethanol und WD40 gespült, lange abtropfen lassen und neu geschmiert. Erst wollte ich mir eine der Kappen von den alten Klapppedalen zurechtschnitzen. Es war aber einfacher, die Kappe gleich ganz selbst zu drehen.

Gegebenenfalls werde ich mir noch eine Sicherung für die Kappen machen.
 
Da meine Freundin das Tern Link bevorzugt (ich eigentlich auch), bin ich im Urlaub mit diesem Rad nun etwas häufiger unterwegs gewesen. So langsam freunde ich mich damit an. Die Lenkerstellung musste ich korrigieren. Der "hängende" Lenker, wie auf dem Bild oben, ging mir sehr auf die Handgelenke. Nachdem ich das nach oben gedreht hatte, war es deutlich besser.
 
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