Tern Link D9 (ehemals D8), HVV-Version

Moin!

Ch.Bacca schrieb:
Mich würde mal interessieren, ob der alte oder der neue Luggage Truss stabiler ist.

Verstehe ich es richtig, daß Du den mit zwei Rohrdreiecken hattest und das der neue ist?

https://www.ternbicycles.com/de/gear/472/luggage-truss

Ich habe den gefrästen, der wohl der alte sein muß. Ich habe ich noch nicht viel benutzt, aber wenn, dann mit ordentlich Gewicht. Ich kann mich an das Gewichtslimit im Moment nicht erinnern, dachte aber, es wären mehr als 7 kg.

Er wirkt auf jeden Fall sehr viel stabiler als der Plastik-Klickfix-Arm für Bromptons, den ich am Bernds hatte (0211ST). Beim Nachschlagen halte ich da den 0211VO mit herkömmlicher Rohrschellenbefestigung sogar für tauglicher. Gewichtslimit aber nur 5 kg ...

Tschüs!

Hein
 
Danke Euch beiden für die Info!

Hein schrieb:
... Verstehe ich es richtig, daß Du den mit zwei Rohrdreiecken hattest und das der neue ist? ...
Jo, genau den hatte ich - und habe ihn wieder.

... Ich habe den gefrästen ...
Ich hab das immer für ein Strangpressprofil gehalten. Wie auch immer, der dürfte zumindest quer deutlich steifer sein als der neue. Das kann aber auch ein Nachteil sein, weil dann bei Querlast bzw. -gewackel eher die Schrauben ausreißen könnten. Bei mir haben sich "nur" die Schweißnähte an der Halteplatte verabschiedet.

Heute war ich wieder Einkaufen und habe konsequent darauf geachtet, dass vorne nur noch die leichten Sachen drin sind.

Für meine Radreise muss ich mir noch was überlegen. Eigentlich komme ich mit Zelt, Schlafsack und zwei Getränkeflaschen auf ungefähr 6 kg.

Gruß,
Ch.
 
Moin!

Ch.Bacca schrieb:
Ich hab das immer für ein Strangpressprofil gehalten. Wie auch immer, der dürfte zumindest quer deutlich steifer sein als der neue. Das kann aber auch ein Nachteil sein, weil dann bei Querlast bzw. -gewackel eher die Schrauben ausreißen könnten.

Du wirst recht haben, ich bin nicht vom Fach! :)

Um die Schrauben mache ich mir auch Sorgen. Steif ist aber auch da nicht so schlecht ... das Klickfix-Teil schwang sich (bei Überlast, zugegebenermaßen) richtiggehend auf. Ich denke, das bringt in den Spitzen noch mehr Kraft auf die armen Schrauben.

Tschüs!

Hein
 
Nur so als spontane Überlegung. Das Link hat doch die Gewindeösen an der Seite am Rahmen (vor dem Flaschenhalter). Die sind eigentlich für den Trolley Adapter gedacht. Man könnte doch von dort zwei Alu Rohre nach vorn an die Kiste schrauben um sie seitlich zu stabilisieren?
 
Das sieht dann so ähnlich aus wie die Strebe am Dahon California. :shock: Vielleicht mach ich mir was ans untere Ende des Steuerkopfs. Einen Ring mit Haltepunkten o.ä.

Die Trolley-Gewinde sind schon anderweitig vergeben. ;)
Trolley-Gewinde.jpg
 
Ich geb zu schick wäre anders :)
Aber es stützt sich halt nicht an dem Sockel ab, der ohnehin schon belastet wird.

Ich hatte am Dahon Speed TR diesen Gepäckträger; https://www.derfaltradshop.de/epages/61212349.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61212349/Products/06000550-S

Da kann man (auch) oben was drauf packen. Das passt aufgrund gleicher Geometrie auch ans Tern. Vergrößert aber das Faltmaß seitlich.
 
Kettenverschleiß:
Die (rostfreie) Kette ist jetzt 1500 km gelaufen. An verschiedenen Stellen hab ich zwischen 20% und 40% Kettenverschleiß gemessen. Die Kette dürfte also locker 4000 km machen. Für den minimalen Pflegeaufwand den ich treibe, finde ich das ganz ordentlich. Ab und an etwas Wachsschmiermittel aufträufeln und gelegentlich trocken oder mit etwas Benzin am Lappen abwischen. Die Kette ist äußerlich trocken und sauber und zieht natürlich kaum Dreck an.

Anderes Thema:
Vielleicht doch Spikesreifen?
Die heutige Tour war ja ganz schön, aber an einigen Stellen war fieses Knubbel-Eis unter dem Schnee. Es war pures Glück, dass ich mich nicht hingelegt habe. Meist hab ich es vorgezogen, auf der Landstraße zu fahren. Da war es durchgehend besser.
 

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Motte schrieb:
Ich geb zu schick wäre anders :)
Aber es stützt sich halt nicht an dem Sockel ab, der ohnehin schon belastet wird.
...
Als Stützpunkt für eine Verstrebung käme auch noch die Schraube weiter vorne in Frage. Die für den Straps unter dem Rahmen.
 
Ch.Bacca schrieb:
Kettenverschleiß:
Die (rostfreie) Kette ist jetzt 1500 km gelaufen. An verschiedenen Stellen hab ich zwischen 20% und 40% Kettenverschleiß gemessen. Die Kette dürfte also locker 4000 km machen. Für den minimalen Pflegeaufwand den ich treibe, finde ich das ganz ordentlich. Ab und an etwas Wachsschmiermittel aufträufeln und gelegentlich trocken oder mit etwas Benzin am Lappen abwischen. Die Kette ist äußerlich trocken und sauber und zieht natürlich kaum Dreck an...……..
Die 1500 [km] einer Kette sind, wie man aus anderen Foren (Hier im Forum achten die Mitglieder nicht so sehr auf den Kettenverschleiß) eruieren kann, die Standard-Laufzeit des extremen Deutschen Pflegemuffels (Z B. die "Drecksäcke" aus dem IBC-Forum, die Schlamm-affine MtB-Fraktion), kein langes (gar keine) Schutzblech(e) vorn, kein Spritzlappen, kein Nachschmieren oder obskure Schmiermittel aus der Hausapotheke wie Motoröl (Empfehlung von Sheldon Brown, die ich auch mal ausprobiert habe :roll:, sehr Kosten-günstig und besser als viele Spezialmittel für teures Geld ), Kettensägeöl, Motorradkettenöl (Motorradketten laufen schneller und haben gedichtete Gelenke !), Sprühmittel, Trockenschmiermittel u.a., alles für die Tonne. Es geht nichts über ein spezielles Öl (Z B. Dynamic Kettenschmierstoff oder Atlantic DRY11) für die Fahrradkette (Stichworte: Öl-Reservoir, Nachfließen), das man nach den Werten aus dem Brugertest (Wert > 100 N/mm²) auswählen kann (sollte). Wobei die Werte aus dem Brugger-Test die beste Aussagekraft für eine mit einem Chainglider geschützte Kette haben (Kein Schmutzwasser und keine äußeren Partikel, der innere Abrieb muß von Zeit zu Zeit entfernt werden. Bei mir ein Intervall von 2000 [km] (Säubern bzw. Spülen in Waschbenzin und Nachschmieren, innerhalb des Intervalls von 2000 [km] wird zweimal ohne Spülen nachgeschmiert, um den Wirkungsgrad zu erhalten), zwei meiner Ketten haben bisher eine Laufzeit von 18 000 [km] und 16 000 [km] mit der Extrapolation auf noch länger). Auf Dein geliebtes Wachs mit seiner Anti-Schmutzanhaftung braucht Du nicht verzichten: Denn bei offener Kette (Kettenschaltung u.a.) geht bei einem Kettenblatt (evtl. ein Chainglider Open (Unten und Ritzel-Bereich ungeschützt)), das nach dem Brugger-Test gewählte und aufgetragene Schmiermittel wird mit einer Wachs-Versiegelung gegen Schmutzwasser und Partikel von außen geschützt. Das ist ein altes Rennradler-Rezept, dass ich seit einiger Zeit an meinen "offenen Ketten" praktiziere. Mit Ergebnissen kann ich wegen bisher zu geringer Laufleistung nicht dienen. Interassante Hinweise gibt es in:

https://fahrradzukunft.de/13/kettenschmiermittel-test/

https://www.bike-magazin.de/zubehoer/pflege_schmiermittel/test-2016-schmiermittel-fuer-die-mountainbike-kette/a30425.html

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
https://fahrradzukunft.de/13/kettenschmiermittel-test/
Danke, den kannte ich noch nicht! "Mein geliebtes Wachs" hat doch recht gut abgeschnitten (wie auch im Bike-Magazin).

Aus dem Test vom Bike-Magazin heraus kam mir erst die Idee, Wachs zu testen. Das vorher benutzte Öl mit etwas besseren Ergebnissen in diesem Bruggertest hab ich verworfen, weil das zu einer furchtbaren Sauerei führte.

Das Wachs ist nicht der bestmögliche Schmierstoff, dafür aber der bestmögliche Kompromiss für mich ganz persönlich. Womöglich hast Du das überlesen, aber die 1.500 km sind ein Zwischenergebnis. Extrapoliert wird meine Kette mindestens 4.000 km halten, eher 6.000. Das reicht mir dicke. Um auf 15.000 oder mehr km zu kommen, ist mir der Pflegeaufwand zu groß. Für eine Langzeit-Maximierung fehlt mir der sportliche Ehrgeiz an dieser Stelle.
 
Ist für mich keine ernstzunehmende Option. Es würde mit meinen Rädern auch gar nicht gehen - selbst dann nicht, wenn ich wollte.
 
Jemand mit Kettenschaltung sollte man eigentlich keinen Riemen zum Anbau empfehlen.
Ich hab schon oft über einen Riemen nachgedacht, die Anwendung immer verworfen. Zu teuer, zu umständlich (Reifernpanne !), Fahrradrahmen sind im Prinzip dafür ungeeignet, Änderung der Getriebeparameter (Kettenrad, Ritzel) nur in ganz engen Grenzen, esoterische Ersatzteilversorgung zu exorbitant horrenden Kosten u.a....
Wenn ich dann noch an diesen Snubber denke, zerreißt es mich förmlich. Ja, und die Kosten sind schließlich ein absolutes Nogo (Ein benachbartes oder entferntes Land, 6 Buchstaben vor Togo :D ).
Einen Riemen baut derjenige an, der denkt, daß er als Super-Pflegemuffel durch Einsatz von Geld um die unerläßliche Pflege eines Kettentriebs herum kommt. Seifenlauge und Wurzelbürste kann der Riemen schon mal vertragen, wenn die Hose sauber bleiben soll. Ein Chainglider schützt da trotz "schmieriger Kette" noch besser als ein Riemen.
Bei den meisten Menschen streitet der Pflegemuffel mit dem Sparfuchs (besser Geizhals ?). Bei einem Rad mit Kettenpflege-Intervall mit 2000 [km], braucht ein Deutscher Durchschnittsradler mit 333 [km/Jahr] dafür 6 Jahre Fahrzeit, der Holländer (1000/Jahr) 2 Jahre Fahrzeit, ich mit 4000 [km/Jahr] theoretisch 1/2 Jahr. Da sich die Laufleistung auf 4 Räder verteilt, die unterschiedlich gefahren werden, mach ich den Service im Winter durchschnittlich bei 2 Rädern.

MfG EmilEmil
 
Ich habe seit Jahren ein Treckingrad mit Gates Riemen und kann nur sagen, das fährt sich sehr angenehm und gleichmässig. Besonders in den Knien sehr angenehm. Hab mir deshal das Term S8i gekauft
 
@EmilEmil
Genau so sehe ich das auch.

Riementhema:
http://www.faltradforum.de/kaufberatung-f39/faltrad-mit-riemen-oder-doch-lieber-mit-kette-t4952.html

Zurück zum eigentlichen Thema:
Wuppertal.jpg
(Radtour von Köln nach Wuppertal im Oktober '18 mit Kettenantrieb)
 
bcmobil schrieb:
Ich habe seit Jahren ein Treckingrad mit Gates Riemen und kann nur sagen, das fährt sich sehr angenehm und gleichmässig. Besonders in den Knien sehr angenehm. Hab mir deshal das Term S8i gekauft
Glückwunsch, wenn sich Dein Riemenantrieb sehr angenehm fährt. Einen Vorwurf, daß das nicht so wäre, hab ich bisher noch nirgends gelesen (gehört). Wenn ein Primärgetriebe (Kette oder Riemen) Probleme bei den Knien macht, hängt das mit der Sitzposition und insbesondere mit dem Kniewinkel zusammen ( Kleiner 180 [Grd] bis größer 90 [Grd], was nicht dazwischen passt, ist von Übel).
Die Chance, etwas, hoffentlich nur Gutes, über den Riemen zu sagen, hast Du nicht genutzt. Besonders die von mir kritisch gesehenen Punkte, hättest Du evtl. mit Erfahrungen beiegen oder widerlegen können. Ich würde gern mal aus erster Hand erfahren, wie sich ein Riemen bei einer Reifenpanne behandeln läßt. Und Kilometer-Leistungen hätt ich auch mal gern, da braucht keiner die Pobacken zusammenkneifen, auch, wenn es nicht so rosig ist, wie man es gern hätte. Nur kritische Würdigung der eigenen Räder bringt die Radl-Besitzer vorwärts. An den Falträdern liegt noch so Einiges im Argen, was relativ leicht verbessert werden kann, Verschlimmbesserungen sollten schon ermieden werden.
@Ch.Bacca , die Schwebebahn über der Straße, das ist Richtung Vohwinkel, könnte evtl. in Sonnborn sein ? Oh, ich war schon so lange nicht mehr in Wuppertal !

MfG EmilEmil
 
Ich habe auf keinem meiner Räder Knieprobleme, obwohl meine Knie ansich seit meiner Kindheit unter bestimmten Bedingungen große Schmerzen bereiten. Was sagt das jetzt über den Kettenantrieb aus? Oder über meine Fähigkeit, intuitiv eine für mich geeignete Sitzposition zu finden? "Knie" ist übrigens gut für nutzloses Partywissen: Welches ist das einzige deutsche Substantiv, das im Singular und Plural gleich geschrieben, aber unterschiedlich gesprochen wird? ;)

Der Snubber lässt darauf schließen, dass der Riemen sich daneben benehmen kann. Meine Kette fliegt aber auch manchmal ab. Das habe ich noch nicht ganz gelöst, außer mir wildes Beschleunigen und Hochschalten zu verkneifen.

EmilEmil schrieb:
@Ch.Bacca , die Schwebebahn über der Straße, das ist Richtung Vohwinkel, könnte evtl. in Sonnborn sein ? Oh, ich war schon so lange nicht mehr in Wuppertal !
Respekt - fast richtig! Das ist Vohwinkel mit Blick Richtung Sonnborn. Das erste Mal war ich vor einigen Jahren bei schmuddeligem Winterwetter in Wuppertal, um mir dort ein KFZ anzusehen und letztendlich auch zu kaufen. Es hat mich etwas geärgert, dass ich damals die Schwebebahn nicht gesehen, geschweige denn benutzt habe. Dazu gab es danach noch mehrere Gelegenheiten.
 
Wer einen Primärtrieb vorn mit einem Kettenblatt hat, kann evtl. einen Chainglider Open einsetzen. Den gibt es mit 38Z, 42Z, 44Z. Sollte 48Z benötigt werden, müßte man einen normalen Chainglider (48Z) nehmen und den unteren Flügel kappen. Irgendwelche Halter oder Ösen sind für den Chainglider nicht nötig. Die hinteren Teile braucht man auch nicht. Hier ein Bild von meinem Fitnessrad:

Das hat inzwischen 3x11 Gänge (DualDrive-Konfiguration, 608 % Übersetzungs-Umfang, Entfaltung 1,52 [m] bis 9,24 [m],die schnellen Gänge haben eine Rennrad-Abstufung 11,12,13...). Der auf dem Bild der Erprobung halber noch montierte Brezellenker (Das ist schon eine unsinnige Konstruktion :roll: ) ist inzwischen einem Versatz-Lenker mit Endhörnchen gewichen. Der montierte Chainglider Open (38Z) hält die Kette sicher auf den Zahnrädern. Es ist aber die zweite Version, weil sich der erste Chainglider nach 500 [km] Betriebsdauer immer während der Fahrt öffnete. Der Nachfolger hat nun eine bessere Verklipsung und bisher gibt es keine Klagen (Weitere 1000 [km]). Komisch, daß das die Fa. das bei der Erprobung nicht gemerkt hat ! Ich ordne das mal unter Grattler-Mentalität ein.

MG EmilEmil
 
Da ich vorne 56 Zähne habe, kommt ein Chainglider am Tern nicht in Frage. Neulich war ich in einer Resterampe und da hingen einige verschiedene Chainglider herum. Ich war kurz am Zucken, ob ich einen mitnehme und vielleicht mal am großen Rad mit Nabenschaltung ausprobiere. Hab's aber gelassen, weil ich das Rad sowieso kaum nutze. Das bekommt irgendwann die gleiche, rostfreie Kette und dann ist's gut.
 
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