Tern Link D9 (ehemals D8), HVV-Version

Ist der Kondensator austauschbar ? Oder muß die (eine) Platine ausgetauscht werden ?
Ich würde mich an den Hersteller wenden. B&M hat den Ruf, einigermaßen kulant zu sein.
Mir hat das aber Nichts genutzt, wenn man, wie Fall der IXON-IQ-Premium auf die falsche Akku-Technologie gesetzt hat. Immerhin hat mir die Beschäftigung mit der Akku-Technologie geholfen, etwas Durchblick in diesem Bereich zu bekommen. No more NiMh-Akkus ! Machen auch schlapp bei tiefen Temperaturen (<- 0 [Grd C]).

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
... B&M hat den Ruf, einigermaßen kulant zu sein. Mir hat das aber Nichts genutzt ...
Mir auch nicht. Den Kontakt zu B&M hatte ich aufgenommen, bevor ich das Ding geknackt hab.

Ich solle mir ein neues kaufen. :-/

Auf dem Labortisch verhielt sich die Elektronik unauffällig. Hab es mit einem Sinus mit variabler Frequenz versorgt. Der Kondensator wurde geladen, hielt auch das Standlicht eine Weile und bei fallender Frequenz ging das Bremslicht deutlich sichtbar an. Letzteres hab ich selbst noch nie gesehen, obwohl ich immer mal wieder hinter diesem Rad hinterherfahre, wenn meine Freundin es benutzt.

Vielleicht ein thermisches Problem. Der Ausfall fiel mir zuerst bei niedrigen Temperaturen auf. Den Kondensator kann man ersetzen und das werde ich auch tun. Es sind zwei in Serie geschaltete "Pillen" mit zusammen 5,5 V Nennspannung. Werde ihn gegen einen mit Einzelzelle mit 5,5 V tauschen (solche sind auch in den Scheinwerfern drin). Ich mag diese Serienschaltung ohne Balancer nicht. Das ist der gleiche Müll wie bei Akkus. Kann man so machen, ist dann aber Sch....
 
Wie gez - einfache Reihenschaltung wie vor 30 Jahren? Haben die nicht mal Schutzdioden dazwischen? Dann reicht ja eine kleine Serienstreuung in der Kapazität um sie mittelfristig platt zu machen. Überspannung mögen die ja gar nicht.
 
Motte schrieb:
Wie gez - einfache Reihenschaltung wie vor 30 Jahren?
ja
Haben die nicht mal Schutzdioden dazwischen?
Geht ja nicht. Das ist kein Murks von B&M, sondern solche Kondensatoren sind so gebaut. Der Kondensator ist eine Einheit aus zwei eingeschrumpften und hoffentlich selektierten Einzelzellen. Das ist anscheinend heutzutage üblich. Die "alten" 5,5-V-Caps haben einen deutlich höheren Innenwiderstand als die moderneren Supercaps. Bei dem geringen Strombedarf des Fahrrad-Standlichts stört das nicht.
Ich hätte auch noch einige 10-Farad-Supercaps von einem Projekt übrig. Daraus könnte ich mir einen potenten Stack (mit Schutzdioden!) bauen, der gerade noch in das Rücklichtgehäuse passen müsste. Dann dauerts möglicherweise viel zu lange, bis die Kondensatoren aufgeladen sind.
 
Hab heute endlich die Zeit gefunden, den alten Kondensator zu ersetzen. Nun 1,5 statt 1,0 Farad, sonst aber gleicher Typ (leider). Funktioniert zwar, aber ob der Fehler nun nicht mehr auftritt, sehe ich erst bei der nächsten Frostfahrt.
 
Moin,

auf langen Touren war die Sattelstütze häufig etwas tiefer als zu Beginn der Tour. An sich hatte ich vor, die Reibung durch eine Zwischenlage mit hohem Reibungskoeffizienten zu erhöhen, fand aber nix Geeignetes (Materialstärke und -eigenschaften). Also hab ich erst mal nur das Spaltmaß verringert und das hauchdünne Blech einer Getränkedose zwischengeklemmt. Nun rutscht es nicht mehr und das ganze Rad fühlt sich sogar steifer an. Das Rutschen war anscheinend ein langsames Wackelwandern der Sattelstütze. Angenehmer Nebeneffekt: Ich muss die Sattelstütze nicht mehr festhalten, wenn der Schnellspanner gelöst wird. :)
 
Ich hatte ja damals am Tern Link (vor 6 Jahren nunmehr) Alu Klebeband zwischen Sattelstützadapter und Sattelrohr geklebt um das Wandern zu verhindern. Das hat erstaunlicherweise bis heute gehalten und funktioniert tadellos. Der Rest des Klebebandes sorgt nun für Reflektoren beim Eigenbau von Leuchten.
 
Ist das wirklich selbstklebendes Aluband oder nur "verchromtes" Tesa? Ich hab hier son billiges Zeug, da kann man gegen das Licht durchsehen. Um die Rücklichter eines KFZ-Anhängers etwas aufzuhellen, reicht's aber.

Die Sattelstütze hält jetzt. Hat sich nicht mehr bewegt. Allerdings hatte ich sie noch mit irgendeinem Teufelszeug entfettet. Das einzige Lösungsmittel, das bei meiner Freundin rumstand, war eine Universalverdünnung unbekannter Herkunft. Das Tuch war nach dem Abwischen der Sattelstütze pechschwarz. Das hab ich mit Aceton nicht hinbekommen.
 
War aus der Autoecke vom Baumarkt und eindeutig Alu. Merkt man gut an den an den Knitterecken und der Empfindlichkeit wenn die Schutzfolie ab ist. Bekommt man nur mit viel Mühe glatt angeklebt (Hab das auch als Reflektorband für die ausgetauschten 1,5 Meter LED "Leuchststoffröhren" der indirekten Raumbelauchtung in meiner Küche verlegt.)
Verchromtes Tesa am Auspuff hätte auch eine sehr geringe Halbwertzeit.
 
Da ich mit dem "aged" Brooks am Tern nie so ganz zufrieden war (ist mir zu weich), hab ich nun mit dem völlig abgerockten Sattel von diesem Rad getauscht. Das Rad benutze ich eh kaum noch. Bin gespannt. Der uralte "Conquest" ist etwas anders als der B17, etwas leichter und macht einen stabileren Eindruck.
 
Ein Bekannter berichtete mir heute von seinem Selbstbau:
Er hat die originale Sattelstütze des Verge oben abgesägt, gebohrt, geschlitzt und eine Suntour-Federsattelstütze mit etwas Ausgleichsblech eingesetzt. Funktioniert wohl gut.

Die gleiche Idee hatte ich auch schon.
 
Ich hoffe, daß Dein Bekannter in der Länge Satteloberfläche zu Sitzrohr-Oberkante keine neuen Rekorde aufgestellt hat (Meist gehen solche Umbauten bei größeren Zeitgenossen mit Ausnutzung der Gelegenheit, etwas mehr Sattelhöhe über der Fahrbahn zu erzeugen, einher !). Mit der größeren Länge erhöht sich aber das für die Dimensionierung maßgebliche Biegemoment. Bekanntlich bringt der letzte Tropfen das Faß zum Überlaufen.
Die geschlitzte Sattelstütze plus Klemmkraft *) kann die vorhandene Dimensionierung ebenfalls an ihre Grenze bringen. "Nach Hält kommt Bruch !"
Das gemeine bei den Klemmkräften ist, daß die immer vorhanden sind und häufig gar nicht mehr mitgerechnet (vergessen ?) werden. Im Sinne der Dauerfestigkeit führt das zu Mittelspannungen, die den zulässigen Spannungs-Ausschlag erheblich verringern können.
*) Ein Fahrrad ist geradezu ein Konstruktions-Beispiel mit vielen Klemmkräften (Wenn man zählt, ist die Zahl 30 schnell überschritten !

MfG EmilEmil
 
Von Tern selbst gibt es eine Teleskopsattelstütze, die - wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe - 12cm mehr Beinlänge bietet. Dem Rahmen selbst traut Tern diese Mehrbelastung anscheinend zu. Meine Sattelstütze ziehe ich ein paar Millimeter zu weit aus. Die Tern-Teleskopsattelstütze hätte ich mir längst gekauft, wenn die nicht so selten dumm geteilt wäre. Das untere, dickere Rohr ist viel zu kurz als dass man das gefaltete Rad darauf standsicher abstellen könnte. So kam mir ja die gleiche Idee, die originale Sattelstütze oben teleskopierbar zu machen. Bleibt als potenzielle Schwachstelle die ursprünglich originale, nun verlängerte Sattelstütze. Oben zu verlängern ist mir persönlich sympathischer, als unten zu weit herauszuziehen. Die letzte potenzielle Schwachstelle bleibt hier das umgebaute Originalteil. Das nehme ich in Kauf. Mein Bekannter übrigens auch.
 
Der Brooks "Flyer aged" (nicht B17, wie ich ein paar Beiträge zuvor versehentlich schrub) war nicht nur unbequemer als ein mehr oder weniger gut eingerittener "normaler" Brooks, sondern dieses Exemplar hat auch noch gequietscht. Jetzt macht das Rad (fast) gar keine Geräusche mehr. :)

Nun ist auf dem meistbenutzten Rad mein meistbenutzter Sattel. Der "aged" ist jetzt auf dem Abstellgleis. Würde ich nicht wieder kaufen. Den alten Sattel hatte ich wegen langjähriger Misshandlung eigentlich schon aufgegeben, aber er ist doch der Beste.

http://faltradforum.de/download/file.php?id=3335&mode=view
 
Ich habe mir jetzt auch mal den Brooks Flyer bestellt. Habe lange überlegt ob es der normale B17 oder mit Federung der Flyer wird. Bis jetzt hat der original Dahon sehr gut gepasst, tut es auch immer noch. Ich wollte aber immer schon einen Brooks Ledersattel haben. Wenn ich alleine unterwegs bin fahre ich eher sportlich (wenn es nur um Strecke abreissen geht), fahre ich mit der Partnerin zusammen sind wir eher gemütlich unterwegs.

Ich bin gespannt und hoffe das ich keine große Enttäuschung erlebe. Ich dachte das ein wenig Federung nicht schaden kann.
 
Hoffentlich hast Du den nicht in "aged" bestellt. Der Flyer baut etwas länger als mein reaktivierter "Conquest". Die längere Bauweise gefällt mir persönlich besser, wiegt die Nachteile durch das zu weiche Leder des "aged" aber nicht auf. Auf dem Paratrooper habe ich aus Gewichtsgründen auf die Sattelfederung verzichtet und einen B17 genommen. Auf dem Rad vermisse ich die Sattelfederung nicht. Da sitze ich aber auch ganz anders, viel flacher.

Viel Spaß mit dem Sattel!

Man kann einen Brooks übrigens auch reparieren. Bei dem Flyer war mit das Untergestell gebrochen. Für <20,- bekommt man das als Ersatzteil und kann es leicht austauschen. Bei den ungefederten ist das nicht so einfach. Da müsste man nieten. Lohnt sich bei einem gut eingerittenen Leder ggf. aber auch.
 
Danke Dir!
Ich denke Mitte der Woche sollte dieser eintrudeln.

Ne nicht den aged. Habe den normalen in braun genommen. Ja die Ersatzteile habe ich gesehen, finde ich auch super das derartige Produkte nachhaltig repariert werden können. Ich bin sehr gespannt und werde berichten. :)

Hoffe das es einigermaßen mit den Ergon GP1 Kork auch optisch harmoniert, diese habe ich seit 4 Wochen und sehr zufrieden.
 
yasin schrieb:
... Hoffe das es einigermaßen mit den Ergon GP1 Kork auch optisch harmoniert ...
Wird schon passen, wenn man nicht allzu pingelig mit der Farbe ist. Mir ist die Farbe ja egal, so lange es schwarz ist. ;-)
Der Sattel verändert seine Farbe sowieso noch. Er wird glänzender mit der Zeit, bei schlechter Pflege und viel Regen auch matt. Bei mir wurde er durch die schwarzen Hosen dunkler. ;-) Die meisten Leute haben Angst, dass die schwarzen Brooks auf hellen Hosen abfärben. Tun sie m.W. aber nicht.

Pflege: Den neuen Brooks mit dem beigelegten Zeugs (nur!) von unten einschmieren und dann lange Zeit erst mal nix machen. Der Flyer hat quer einen Schnürsenkel, der mehr Stabilität gibt, als die Schraube längs. Die Schraube sehr sparsam nachspannen. Man kann das m.E. überteuerte Brooks-Fett nehmen, muss man aber nicht. Farblose Schuhpflege oder was aus dem Reitzubehör tut es auch. Oben nur selten einschmieren. Eigentlich nur, wenn er zu oft im Regen stand. Unbedingt abdecken, wenn das Rad rumsteht und es regnen könnte. Aber wie ich oben schon schrub: einen völlig vernachlässigten, rissigen und aus der Form gekommenen Brooks hab ich wieder hinbekommen und benutze ihn nun wieder.

Ich vermute übrigens, dass mir das Untergestell des Flyer aus zwei Gründen gebrochen ist: Ich bin schwer und groß und fahr den Sattel ganz nach hinten geschoben, dass die Hebelwirkung dadurch recht groß ist. Ich habe das gefaltete Rad am hinteren Ende des Sattels häufig getragen, sogar inklusive aufgeschnalltes Gepäck. Das gibt eine weitere Kraft in die entgegengesetze Richtung. Das schwächt das Material auf Dauer.

Mit den Kork-Ergons hab ich auch kurz geliebäugelt, weil ich das Material mag. Als ich gelesen hab, dass die auch klebrig werden können, hab ich das gelassen. Wenn die das selbe Problem haben wie viele andere Elastomere mit Hautkontakt, ist der Aufpreis witzlos. Ich hab mir die normalen gekauft. Inzwischen kleben die auch.
 
Danke Dir für die Pflegetipps, werde ich genau so befolgen. Hatte ich auch so gelesen und ein paar YouTube Videos zu angeschaut. Im Alltagsbetrieb muss ich nicht komplett falten, aber hier und dort hebe ich es auch immer am Sattel an. Muss ich mal dann beobachten. In zwei Wochen muss ich für zwei Wochen mit dem Metronom anstatt Westfalenbahn pendeln. Da muss ich dann komplett zusammenfalten und werde darauf achten. Schaue ich mir aber vorher Zuhause an und überlege mir eine Technik.

Im nachhinein, hätte man sich auch die Brooks GP1 passend zum Sattel holen können. Aber da wusste ich noch nicht das ich mir den Sattel hole. Hätte ich aber wissen müssen. Bislang klebt da nix, bzw bei sehr warmen bzw hoher Luftfeuchtigkeit etwas. Ich wische die einfach feucht ab und dann gehts wieder. Aber 4 Wochen ist sicher auch noch keine repräsentative Zeit.
 
Es gibt zu klebrigen Rohloff Drehgriffen, Lenkerhörnchen und Lenkerband (Rennrad) ellenlange Threads. Hauptkriterium scheint zu sein, wer wie schnell schwitzt (trainierte Menschen eher viel) und was für eine Art von Handschweiß die Leute besitzen. Manche Menschen scheinen da (u.a. für Ergons) eine ungünstige Mixtur zu haben. Dann wären spätere bleiche „aufgeschwemmte“ Brooks Griffe auch keine schöne Lösung und es helfen nur Handschuhe. Einfach abwarten….
 
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