Dahon IOS P8

Gestern ging es bei sommerlichen Temperaturen auf große Fahrt nach Namur in Belgien. Gestartet sind wir mit etwa 100 Teilnehmern in Twisteden. Optischer Höhepunkt waren die Stadt Thorn und Namur mit den Festungsanlagen. Leider habe ich davon kaum Fotos, da ich am frühen Abend die Serpentien mit Kopfsteinpflaster bis zum Luxushotel oberhalb der Festungsanlage ohne abzusteigen bewältigen wollte. Der Weg runter führte über eine andere Straße ohne Ausblick. Nachmittags wurde es fast 30 warm und nachts wurde es dann noch unerwartet kalt. Viele hatten das unterschätzt. Ich hatte im letzten Moment neben meiner Softshelljacke noch eine weitere Outdoorjacke eingesteckt, zum Glück. Die Fahrradwege in Belgien waren in einem sehr schlechten Zustand. Viele tiefe Schlaglöcher und hohe Borsteinkanten am Anfang und am Ende der Radwege. Im Dunkel führte, das zu so mancher Acht in den Laufrädern. Habe so einige Flüche um mich rum vernommen. Der Weg führte größtenteils über ehemalige Bahntrassen. Gegen 2:00 Nachts habe ich mir nach einigen Sekundenschlafattacken eine Schlafpause von 40 Minuten gegönnt.


Meine Daten:

Gesamtstrecke: 408 km
Maximal: 44.4 km/h (höher wäre lebensgefährlich gewesen)
Fahrzeit (ohne Pausen): 19h42min
Pausen: 4h
Durchschnitt bezogen auf reine Fahrzeit: 20.7 km/h

Hier einige Bilder:


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Gruß
Reimund
 
Herzlichen Glückwunsch für über 400 [km].
Aber das machen ja noch nicht einmal Radprofis :cool: :roll: :cool: .
Da sehe ich mit meinen 2-3 mal im Jahr knapp über 100 [km] pro Tag alt aus.
Da könnt ich noch soviel trainieren, das würde mein Körper nicht (mehr) hergeben. Abgestandenes Alter halt :D :roll: :D .
Trotzdem, wem es Spaß macht .........

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
Da könnt ich noch soviel trainieren, das würde mein Körper nicht (mehr) hergeben. Abgestandenes Alter halt :D :roll: :D .

Nun, ich war noch einer der jüngeren Teilnehmer. Wer 100 schafft, der schafft auch 200 und dann ist es bis 300 auch nicht mehr weit. Bevor es los ging haben einige auch erst nochmal eine geraucht.

Beispielhaft möchte ich auf die Web-Seite von Manfred Tinebor hinweisen, der mit seinen 66 Jahren wirklich herausragendes leistet und dies auch dokumentiert hat.

Hier sein Hintergrund:
http://about.manfred-tinebor.fotki.com/

Die Tour nach Namur hat er 2014 gemacht und etwas besser dokumentiert als ich:
http://manfred-tinebor.fotki.com/brevets-germany/brevets-2014/400km/

Leider habe ich ihn dieses Jahr noch nicht getroffen.

Gruß
Reimund
 
@CycoRacer, sehr schön.....Aber ich fahre der Fitness halber, nicht um in das Guiness-Buch der Rekorde aufgenommen zu werden. Da sind 6 mal 70 [km] viel angemessener als 1 mal 420 [km].
Und wenn Du mal mein Alter erreichen wirst, dürftest Du feststellen, daß eine sinnvolle Begrenzung der Fahrtstrecken nicht durch die benötigte Zeit für eine lange Strecke selbst gegeben ist, sondern sich nach der erforderlichen Erholungsphase entsprechend der körperlichen Leistung richten muß.
Für meine Standardstrecke von ca. 70 [km] an einem Tag heißt das, daß am nächsten Tag die Müdigkeit noch nicht aus dem (alten) Körper ist (In jungen Jahren war das anders !). Da mach ich immer wenigstens einen Tag Pause, falls das Wetter mitspielt (Erkältungswetter vermeide ich, wann immer es möglich ist !)
Das sind so Erfahrungen, die man wahrscheinlich nur selber machen kann.
Aber jeder so, wie er mag.

MfG EmilEmil
 
Moin,
Von mir sprachlose Anerkennung der beeindruckenden Leistung.
(Wir sind ja so die selbe Generation)
Ich hege starke Zweifel, ob ich da selbst in meiner "besten" Jugendzeit auch nur in Nähe hätte kommmen können.

Gruss Karsten
 
Karsten schrieb:
Ich hege starke Zweifel, ob ich da selbst in meiner "besten" Jugendzeit auch nur in Nähe hätte kommmen können.

Ich bin kein Sportler und in jüngeren Jahren wäre ich auch nicht zu solchen Leistungen fähig gewesen. Das Faltradfahren der letzten Jahre ist halt ein wenig eskaliert. Mit 40 habe ich noch fast 110 kg gewogen mit Rücken- und Gelenkproblemen.

Diese Langstreckenfahrten sind eine recht komplexe Angelegenheit und die eigene Kondition ist hier nicht der wichtigste Parameter. Es gibt viele Abhängigkeiten die es zu berücksichtigen gilt.Vieles muss man sich einfach über viel Rennen hinweg bei den alten Hasen abschauen. Ein Großteil ist Kopfsache. Ablenkung während der Fahrt ist gut, am Besten durch Gespräche. Nicht ständig auf den Tacho schauen, nur die Durchschnittsgeschwindigkeit in Auge behalten. Es gibt Phasen, da ist man gefühlsmäßig eine Stunde gefahren und nur 5 km vorangekommen und andere da vergehen 50km wie im Fluge. Mit der Geschwindigkeit in der eigenen Komfortzone bleiben, nicht zu Sprints verleiten lassen. Was trinke und esse ich? Wann trinke und esse ich? Wieviel trinke und esse ich? Wieviele Pausen mache ich? Wie lange sind diese? Welche Signale gibt der Körper wenn es zuviel wird? Wann lege ich Schlafpausen ein und wie lang sind diese? Was ziehe ich an bei 30°C tagsüber und 5°C in der Nacht? Was nehme ich an Werkzeug und Ersatzteilen mit? Welcher Sattel schont den Hintern? Auch mit sehr viel Kondition kann das Rennen sehr schnell zu Ende sein, wenn man sich hier irgendwo verschätzt. Sich hier Rennen für Rennen durchzuarbeiten und weiter an seiner Strategie zu feilen macht enorm viel Spaß.

Beeindruckend bei diesem Rennen: Ein Tandem Team mit einem 28er Stahlrad aus den 70ern. Der hintere Fahrer musste nach 200 km mit Sitzproblemen am frühen Abend aufgeben (trotz eigenem Sattel). Der vordere Fahrer ist dann mit diesem Rad alleine durch die Nacht im Zeitlimit bis ins Ziel gefahren.

Hoffe ich habe auch dieses mal wieder genug dazu gelernt um im nächsten Schritt ein 600 ter anzugehen.

Gruß
Reimund
 
Heute habe ich mal wieder einige Wartungsarbeiten erledigt. Der Tausch von Kette und Ritzelkassete
war schon überfällig (Verschleißgrenze deutlich überschritten).

Meinen Brooks Cambium C17 Carved Sattel habe ich auch ausgewechselt. Da bin ich gestern mal kurz nach Bocholt gefahren und mir auf Garantie einen neuen besorgt. Wenn Brooks es nicht gelingt, den Sattel von der Haltbarkeit her zu verbessern, dann werden sie bei mir bei 10 Jahren Garantie ein ziemliches Verlustgeschäft machen. Er hat ein Jahr gehalten und etwa 14000 - 15000 km Laufleistung. Ganz genau kann ich das nicht sagen, da ich den Sattel noch auf zwei andern Falträdern fahre (Mu Uno, Aldi Cyco). Die Sattelspitze war schon arg lediert und drohe einzureißen. Also nichts mehr für lange Touren. Problematischer war eine neue Knickkante an der Seite, die am Bein scheuerte.

Hier einige Bilder, die man in dieser Form zahlreich im Internet findet. Ich zitiere mal aus einer aktuellen Anzeige "Für viele Jahre intensiver Nutzung ist der ausdauernde Touren- und Trekking-Sattel Cambium C17 All-Weather von Brooks ganz auf wasserdichte Beständigkeit und sportlich entspannten Komfort durch breiteren Sattelschnitt ausgelegt." Vielleicht trifft das ja nun auf den neuen zu. Wenn nicht ist das auch nicht schlimm, dann hole ich mir nächstes Jahr wieder einen ab. Für mich ist das für Langstrecken der perfekte Sattel.

29.04.2018 (27700 km)
------------- Sattel Brooks Cambium C17 Carved verschlissen, Tausch durch Garantieersatz
------------- Kette und Ritzelkassette erneuert (Shimano)



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Gruß
Reimund
 
Heute war es an der Zeit mal meinen Spanngurt vom Gepäckträger zu erneuern. Die Spannkraft vom alten Gurt hat soweit nachgelassen, dass er keinen Halt mehr in den Befistigungshalterungen fand.

Hier ein Bild mit dem direkten Vergleich (beides sind Spanngurte für 24 Zoll Räder).


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Auch meine Biologic Handgriffe waren am Ende und ich habe sie erneuert. Habe mir mal die Variante
Biologic ARX mit T-Tool bestellt.
https://www.ternbicycles.com/de/gear/471/biologic-arx-grips-t-tool

Auch hier der Alt/Neu Vergleich.


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19.05.2018 (28500 km)
------------- Defekten Spanngurt für Gepäckträger ersetzt
------------- Defekte Handgriffe erneuert (Biologic ARX mit T-Tool)

Gruß
Reimund
 
Die Elastomer-Dämpfer meiner Cane Creek Sattelstütze waren nun auch verschlissen. Sie haben jetzt etwa 1.5 Jahre gehalten und eine Laufleistung von ca. 21300 km auf drei Falträdern, davon 20300 auf meinem Dahon IOS.


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23.05.2018 (28600 km)
------------- Beide Elastomer-Dämpfer meiner Cane Creek ThudbusterSattelstütze erneuert

Gruß
Reimund
 
Heute hat mein IOS bei einer Frontalkollision mit einem PKW erheblichen Schaden genommen. Bin mir noch nicht sicher, ob es vielleicht sogar ein Totalschaden ist.

Bin mit relativ hoher Geschwindigkeit hügelabwärts gefahren und im Tal dann scharf rechts in einen asphaltierten Wirtschaftsweg eingebogen. Diesen Weg fahre ich täglich. Der Weg war schlecht einsehbar, durch die vereinzelten Lücken, sah er für mich aber frei aus. War leider ein Irrtum: Ich war mit über 20 km/h in Schräglage, der PKW direkt vor mir mag 30 auf dem Tacho gehabt haben. Trotz sofortigem Bremsmanöver war eine Kollision nicht mehr zu vermeiden. Zum Glück bin ich nicht schon vor der Kollision gestürzt, dann wäre ich mit Sicherheit überrollt worden. Bin sauber vom Rad geholt worden und in Seiten/bzw Rückenlage auf der Motorhaube gelandet und dann ging es über den linken Kotflügel Richtung Boden. Der Autofahrer war verwundert und extrem erleichtet als ich anschließend so einfach wieder aufgestanden bin, ich übrigens auch. Ich habe mich tausendmal entschuldigt. Am PKW hatte nur das Kennzeichen und dessen Halter einige Blessuren. Die extrem schnelle Bremsreaktion des ca. 25 jährigen Fahrers hat das Schlimmste verhindert. Ich schreibe mal nichts zu meinem Helm und meinen Schutzhandschuhen, hier hat ja Peter Pibach in der Vergangenheit statistisch nachgewiesen, das die nicht nur nutzlos sind sondern sogar noch schädlich sein können :mrgreen: .

Ich konnte meine Fahrt danach noch fortsetzen (ca. 25 km), aber alles im vorderen Bereich ist nun irgendwie krumm.

Die Gabel, Vorderrad, der Steuersatz und die Lenksäule mit Andros Vorbau müssen in jedem Fall neu. Die Gabel ist am obern Ende direkt beim Rahmen abgeknickt.

Hat jemand einen Idee, wo ich diese Teile für mein IOS herbekomme?

Den Rahmen muss ich mir nochmal etwas genauer ansehen, aber nicht mehr heute.

Gruß
Reimund
 
Hier mal einige Bilder zum Unfallschaden:


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Bei Ebay habe ich bereits eine passende Gabel gefunden und bestellt.

Gruß
Reimund
 
Moin Reimund,

da hat Dein Schutzengel ganze Arbeit geleistet!

Eine ähnliche Stelle passiere ich ab und an auch. Mit dem KFZ fürchte ich jedes Mal, dass da ein anderer Verkehrsteilnehmer (egal welcher Art) um die Ecke gehuscht kommt. Anhand der Spuren am Rand kann man schließen, dass es solche Begegnungen auch gibt. Da fahr ich nur in Schleichfahrt und hupe vor der Kurve, um mich anzukündigen (das hab ich mir bei den Franzosen abgeguckt).

Alles Gute und viel Erfolg bei der Reparatur!
Ch.Bacca
 
Da hatte ich ja heute mal eine gute Gelegenheit für die Richtarbeiten im Bereich der Lenksäule mein neues in die Handgriffe integriertes T-Tool mal ausgiebig zu testen (Lösen und wieder festschrauben von Lenksäule und Gabel. Das Ergebnis war entäuschend. Bei der kleinsten Belastung ist es mir schon in der Hand zerbrochen. Auf dieses Werkzeug sollte man im Ernstfall besser nicht angewiesen sein.

Das T-Tool aus den Biologic ARX Handgriffen:


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19.05.2018 (28700 km)
------------- Biologic-Handgriffe ARX sind nun wieder ohne T-Tool unterwegs


Ansonsten steht der Lenker nun wieder gerade und die Beweglichkeit der Gabel ist wieder etwas verbessert. Die neue Gabel und das Vorderrad wird wohl Anfang der Woche bei mir eintreffen.

Das ist mir sonst noch aufgefallen: Die Gesamtlänge meines Faltrades hat sich um 5 cm verringert (direkter Vergleich mit meinem anderen IOS) und mein Zweibeinständer reicht im ausgeklappten Zustand nicht mehr ganz bis zum Boden, wenn ich das Rad gerade halte.

Gruß
Reimund
 
Holland in Not!

Bin leider beim Einbau der neuen Gabel auf ein Problem gestossen.

Zunächst aber mal ein Schadensbild mit Vergleich zur neuen Gabel (Gabeln parallel gelegt).


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Und nun zum Problem:


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Optisch sehen die Gabeln gleich aus. Das Innenleben unterscheidet sich aber. Die alte Befestigungsschraube mit der trichterförmigen Mutter kann nicht mehr verwendet werden. Der innendurchmesses des neuen Gabelschaftes ist kleiner und im Gabelschft sind Hindernisse, die durch die Gewindebohrungen entstanden sind zu sehen. Es wirkt so als wäre ein wichtiger Verarbeitungsschritt, bei der Herstellung der Gabel vergessen worden.

Dann ist mir aber das Innengewinde im Gabelschaft der neuen Gabel aufgefallen. Die alte Gabel hat das nicht. Daher ist für diese Gabel anscheinend ein anderes Bestigungskit erforderlich. Ist das irgendwo bestellbar?
Evtl. lässt sich die neue Gabel im unteren Bereich beim Schmied meines Vertrauens auch soweit aufbohren, dass die alte Trichtermutter wieder verwendet werden kann.

Kann mir hier jemand weiterhelfen?

Gruß
Reimund
 
Es wirkt, als sei dort schlicht das Säubern der Bohrlöcher und der Entlüftungslöcher (beim Verschweißen des Gabelkopfes) vergessen worden. Sieht man an dem ausgefransten Enden. Das kann man ja einfach mit Schmirgelpapier oder Reibahle oder Rundfeile nachholen.
Wenn aber der Durchmesser verringert wurde (und es nicht nur an den Graten liegt, dass die Mutter da nicht rein passt) , dann nutzt das alleine nichts. Dann brauchst Du im Extremfall einen kompletten neuen Zuganker.

Es würde auch reichen den unteren Teil in einer Werkstadt mit Drehbank fertigen zu lassen. Oder den alten einfach etwas abdrehen.
Ob die Festigkeit reicht, weiß ich nicht - aber im Möbelbau werden solche Teile (Quermutterbolzen heißen die dort) ebenfalls eingesetzt - die finden sich dann mit etwas Glück auch im Baumarkt.

Kann es sein, dass das Gabelschaftgewinde oben (innen) für jene Fälle gedacht ist in denen die Gabel wie sonst bei Dahons üblich oben mit der fetten Mutter verschraubt und vorgespannt wird. Man also lediglich für die Zugankervariante keine eigene Gabel fertigen wollte? Oder meinst Du ein Gewinde im Gabelkopf - für jene Schraube, die üblicherweise die Lampe und das Schutzblech hält? (in deinem Fall dann noch die "Mutter" des Zugankers)

Interessant ist, dass Dahon hier die Grundidee von Velowerk aufgegriffen hat und diesen Zuganker verwendet. (wenn auch kein passgenaues Stück) Scheinbar aber schon länger - wenn es an deinem bisher auch schon so war.
 
Motte schrieb:
Kann es sein, dass das Gabelschaftgewinde oben (innen) für jene Fälle gedacht ist in denen die Gabel wie sonst bei Dahons üblich oben mit der fetten Mutter verschraubt und vorgespannt wird.
Das war es. Diese Gabelvariante benötigt den Zuganker nicht mehr. Daher sind die Hindernisse im Innern auch nicht mehr entfernt worden. Durch das neue Gewinde im Gabelschaft kann die Gabel nun direkt durch eine fette Mutter gehalten werden. Hatte noch eine im davon Service Kit für mein Mu Uno. Damit konnte ich die Gabel nun einbauen.

31.05.2018 (28900 km)
------------- Gabel erneuert, Vorderrad mit Nabendynamo erneuert (Taylor Wheels)
------------- Bremsschuhe vorne erneuert (Kool Stop), Bremszug vorne erneuert

Gruß
Reimund
 
Diese Gabelvariante benötigt den Zuganker nicht mehr.

Ich würde sagen
Dahon setzt lieber auf die bruchgefährdete Variante der Schwächung des Gabelschaftrohres durch ein Gewinde und einen gleichzeitigen Sprung im " Kraftfluss" - weil dort wo die Mutter endet auch noch die Lenksäule aufgesetzt wird

Wenn Du die Wahl hast - nutze weiter den Zuganker. Wäre jedenfalls meine Empfehlung.
 
Motte schrieb:
Wenn Du die Wahl hast - nutze weiter den Zuganker. Wäre jedenfalls meine Empfehlung.

Der Aufwand wäre etwas größer. Ich müsste mir, wie von dir vorgeschlagen, einen neuen Anker anfertigen lassen und/oder das Gabelrohr im unteren Bereich aufbohren lassen. Wenn ich den Anker von oben reinfallen lasse, bleibt er nach ca. 75% der Rohrlänge stecken, also noch lange bevor er die Unebenheiten durch die Bohrungen und Gewinde erreicht hat. Bei der alten Gabel fällt er locker durch.

Den Anker lege ich erst einmal gut weg, um ihn gegebenfalls dann vielleicht doch noch einmal wieder einzusetzen.

Gruß
Reimund
 
Meinen Respekt für die schnelle Instandsetzung! Das Rad hat das gleiche Rahmengelenk wie mein Tern Link. Da bin ich einerseits positiv überrascht, dass das Rahmengelenk den Crash augenscheinlich überstanden hat, wäre andererseits aber auch wegen der Langzeitfolgen skeptisch. Ich würde es mir wenigstens eine Zeit lang genauer ansehen, ob sich irgendwo Risse o.ä. andeuten.
 
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