Dahon IOS P8

Heute habe ich mal meinen Hinterreifen gewechselt. Das alte Laufrad lasse ich erst einmal noch drin.
Hier einige Fotos vom alten und neuen Schwalbe Marathon.


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Der Reifen hat 17300 km durchgehalten. Insgesamt hatte ich nur eine Panne, Schwalbe gibt für den Marathon eine Laufleistung von bis zu 12000 km an.

https://www.schwalbe.com/de/verschleiss.html

11.02.2018 (24700 km)
------------- Hinterreifen erneuert (Schwalbe Marathon)

Gruß
Reimund
 
Wegen der Glätte war ich gestern mit meinem Mu Uno Ersatzrad unterwegs. Nach nur 2 km auf ebener glatter Straße hörte ich auf einmal ein lautes PLING und dann Schleifgeräusche vom Hinterrad. Bei meinem 8 Jahre alten Kinetix Hinterrad war eine Speiche in der Mitte durchgerissen. Am hohen Zupfklang der anderen Speichen habe ich festgestellt, dass die Kälte sich wohl enorm ungünstig auf die Zugspannung der Speichen ausgewirkt hat.
Habe mir nun ein einfaches Laufrad von Taylor Wheels als Ersatz bestellt. Gleichzeitig habe ich mir schon mal ein Ersatzhinterrad für mein IOS mitbestellt, um demnächst mein stark abgenutztes Laufrad zu ersetzen.

https://www.taylor-wheels.de/laufrader/20-zoll/hinterrader/taylor-wheels-20-zoll-hinterrad-buechel-kastenfelge-ruecktrittnabe-rbn-schwarz

und dieses hier:
https://www.taylor-wheels.de/laufrader/24-zoll/hinterrader/taylor-wheels-24-zoll-hinterrad-ryde-x-plorer-shimano-tourney-tx500-7-10-schwarz

Gruß
Reimund
 
Seltsam. Bei den Verhältnissen der (Wärme-)Längenausdehnungskoeffizienten Alu/Stahl würde ich eher erwarten, dass die Speichen - wenn überhaupt ein nennenswerter Effekt vorhanden ist - bei sinkenden Temperaturen lockerer werden.
 
Rein nach Bauchgefühl hätte ich auch gesagt, dass die paar Kelvin nicht viel ausmachen.
Ich würde in Richtung Vorschädigung, Materialfehler oder Spannungsrisskorrosion spekulieren.
 
Ich pflichte @CH.Bacca bei: Denn beim Vergleich der Längenausdehnungskoeffizienten von Aluminium und Edelstahl
alfaAL = 0,0230 [mm/(m*Grd)]
alfaVA = 0,0112 [mm/(m*Grd)]
hat man für Aluminium etwa den doppelten Wert. Bei den Ausgangslängen (für 20 [Grd] Celsius) ist die Länge (der Umfang) der Felge (506-er) ca. Lf = 1,590 [m] und eine Länge einer Radialspeiche (gekreuzte Speichen sind länger !) ca. Ls = 0,240 [m]
Für Minus 10 [Grd] ist die Temperaturdifferenz 30 [Grd], es ergeben sich für die Längenänderung folgende Werte:
(U1-U0)AL = 0,0230 *1,590 [m]*30 [Grd]*[mm/(m*Grd)] = 1,0971 [mm]
(l1-l0)VA = 0,0112 *0,240 [m]*30 [Grd]*[mm/(m*Grd)] = 0,0806 [mm]

Für die Aluminiumfelge ist das die Änderung der Umfangslänge, um auf die Änderung der Radialwerte zu kommen, muß durch 2* Pi geteilt werden:
(R1-R0)AL = 0,0230 *1,590 [m]*30 [Grd]*[mm/(m*Grd)] /(2*Pi) = 1,0971 [mm]/(2*Pi) = 0,17446 [mm]

Da die Temperatur-Differenz negativ ist, müssen die Längenänderungen selbstverständlich auch ein negatives Vorzeichen haben (Das kann man in der Berechnung auch direkt einfügen).
Der Verschiebung des Nippelsitzes um 0,17446 [mm] zur Nabe steht eine Verkürzung der Speichenlänge um
0,0806 [mm] bei Minus 30 [Grd] Temperaturdifferenz gegenüber. Die Speiche wird dadurch lockerer !
Diese Lockerung kann bei einer zu gering gespannten Speiche zu einem Spiel führen, das durch die daduch verursachten dynamischen Lastvielfachen *) zu einem Speichenbruch (Dauerbruch) führt.
*) Jeder, der schon mal einen Zementsack in einen Kombi-Pkw geladen hat, weiß, daß man eine solche Last nicht auf die Ladefläche plumpsen läßt, sondern behutsam ablegt. Schon beim plötzlichen Ablegen (Höhe über lLadefläche = 0 [mm] geht die Pkw-Federung erstmal "in die Knie"; um das doppelte Maß der sich nach einiger Zeit einstellenden (Last-proportionalen) statischen Einfederung.
Ähnliches passiert bei einer Speiche mit Spiel während der Raddrehung: Einem entspannten, lockeren Zustand (Speiche korrespondiert mit der Radaufstandsfläche) folgt eine Phase mit Belastung, die erstmal mit Lastvielfachen (2-,3-,4-fach... ?) die übliche Belastung ( = Vorspannkraft plus Aufstandskraft/Speiche) überschreiten.

MfG EmilEmil
 
OK, an der Kälte selber kann es also nicht liegen. An Überlastung auch nicht, weil ich Unebenbeiten ausweiche, damit sich meine Spikes nicht nach innen arbeiten. Materialermüdung ist vielleicht ein Thema.

Hier habe ich eine andere mögliche Ursache ausfindig gemacht:
https://www.mtb-news.de/forum/t/speichenbruch-bei-kaelte.678743/

Ein Kommentar macht das Streusalz für die Speichenbrüche im Winter verantwortlich, mit dieser
Referenz:
http://www.raederwerft.de/index.php?code=1041504

Das Rad nutze ist seit drei Jahren nur noch im Winter und nur noch bei Glätte (Spikebereifung), es kommt also, wenn es genutzt wird, immer mit Salz in Berührung. Geputzt habe ich es mindestens zwei Jahre nicht mehr.

Gruß
Reimund
 
CycoRacer schrieb:
OK, an der Kälte selber kann es also nicht liegen. An Überlastung auch nicht, weil ich Unebenheiten ausweiche, damit sich meine Spikes nicht nach innen arbeiten. Materialermüdung ist vielleicht ein Thema........
Das Rad nutze ist seit drei Jahren nur noch im Winter und nur noch bei Glätte (Spikebereifung), es kommt also, wenn es genutzt wird, immer mit Salz in Berührung. Geputzt habe ich es mindestens zwei Jahre nicht mehr........
Du scheinst nicht verstanden zu haben, was ich über das Lockern der Speichen bei Kälte abgeleitet habe.
Die Kälte verschärft prinzipiell die Situation bei "locker" (zu locker gespannten Speichen) gespannten Speichen und dann meldet sich Professor Dauerbruch :D :mrgreen: :D
Und Ausreißer in der Spannkraft sind bei maschinell eingespeichten Laufrädern immer vorhanden. Das gilt auch bei manuell eingespeichten Laufrädern, wenn der Speichenflechter der Meinung ist, eine Kontrolle der Speichenspannkraft mit anschließender Egalisierung sei überflüssig.
Die Weisheiten aus dem IBC-Forum kannst Du in die Tonne treten.
Korrosion durch "Streusalz" ist sicher ein Thema und auch eine mögliche Ursache. Das läßt sich eigentlich durch Augenschein an einer gebrochenen Speiche feststellen.
Die Abhilfe dafür ist einfach: Eine persönliche Pflegeversicherung (Zeitkonto ? Lustkonto ?) mit entsprechenden Maßnahmen.
Aber denk dran, 95 % aller Radler (mich eingeschlossen) sind Pflegemuffel. Nur noch ein Hinweis:
Es war ürsprünglich nur von "Kälte" die Rede.

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
Die Kälte verschärft prinzipiell die Situation bei "locker" (zu locker gespannten Speichen) gespannten Speichen und dann meldet sich Professor Dauerbruch

Das Reissen der Speiche wurde von einem Knallton hoher Frequenz begleitet. Das Hinterrad verformte sich sofort (Seitenschlag). Alle verbleibenden Speichen wirken sehr stramm (hoher Ton beim Zupfen).

Hier (hoffentlich) zwei Bilder der Speiche:


DSC06258a.jpg


DSC06253a.jpg

Gruß
Reimund
 
Vor traumhafter Kulisse habe ich gestern Abend mal wieder einen unsanften Abstieg vom Faltrad geprobt. Mit Blick in die untergehende, stark blendende Sonne in Fahrtrichtung habe ich eine rot-weißen Poller auf dem weißen Mittelstreifen des Radweges nicht bzw. zu spät wahrgenommen. War genau in der Mitte auf Kollisionskurs unterwegs. Beim IOS wurde die linke Kurbel in Mitleidenschaft gezogen (Bild).

In der vergangenen Woche habe ich bereits neue Pedale bestellt, da die "Alten" runter gefahren sind (Lagerschaden). Bin froh, dass die noch nicht montiert waren.


DSC06226a.jpg


Gruß
Reimund
 
Oha - hoffentlich hast Du es besser weg gesteckt als die Kurbel.

Dann würde ich (wenn ich Du wäre) ihm auch gleich ein neues Tretlager gönnen - das hat den Schlag mit wegstecken müssen (bevor es beim nächsten Brevet bröselt)

Sprühwachs hilft im Winter ungemein - nicht gegen Poller, aber gegen Feuchte, Matsch und Salz. Geht damit auch einigermaßen schnell.


Allzeit freie Fahrt über die pollerfreien Polder wünscht Dir

Udo ;)
 
CycoRacer schrieb:
..........................
Das Reissen der Speiche wurde von einem Knallton hoher Frequenz begleitet. Das Hinterrad verformte sich sofort (Seitenschlag).............
Reimund
Jeder Dauerbruch (häufig kenntlich an den Rastlinien auf der Rastfläche (Dauerbruchfläche) eines beanspruchten Querschnitts endet mit einem Gewaltbruch der Restfläche (häufig kenntlich an körnigem Aussehen).
Bei ausdimensionierten Bauteilen (Leichtbau !) wie Speichen, die zudem unter Spannkraft stehen, (Evtl Lastvielfache s. o.) erfolgt der Gewaltbruch plötzlich, den der Radler akustisch wahrnehmen kann. Der Ausfall einer Speiche führt zu einer Lastumordnung, die der Radler als Seitenschlag wahrnimmt (Gut, daß das passiert, da kann man noch mit verminderter Geschwindigkeit nach Hause fahren :D ).

MfG EmilEmil
 
Motte schrieb:
Oha - hoffentlich hast Du es besser weg gesteckt als die Kurbel.

Ja, ich war mit meiner dicken Ski-Jacke eingepackt wie ein Michellin-Männchen. Keine Verletzungen.

Motte schrieb:
Dann würde ich (wenn ich Du wäre) ihm auch gleich ein neues Tretlager gönnen - das hat den Schlag mit wegstecken müssen (bevor es beim nächsten Brevet bröselt)

Wie bekomme ich denn raus, was da bei mir verbaut ist? Ich würde ungern ausbauen, nachschauen und dann erst bestellen und warten. Die Kurbel habe ich zwar mit einem Vorschlaghammer wieder begradigt, aber vielleicht ist hier auch ein Ersatz sinnvoll?

Motte schrieb:
Allzeit freie Fahrt über die pollerfreien Polder wünscht Dir
Ja, die Polder sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Da ist mir das Malheur ja passiert. Das Radwegenetz ist ja dort mittlerweile besser ausgebaut als die Straßen für die PKWs. Wenn der Weg über den breiten Radweg nur 300m lang ist und die Straße über 3 km Umweg zum selben Punkt führt, dann kommt so mancher Autofahrer in Versuchung. Folge: Poller werden aufgestellt.

Gruß
Reimund
 
Ich kann jetzt nur sagen, was ich tun würde. Vor 30 Jahren wäre ich im Alltag (mit meinem Einkaufsrad) mit der gerichteten Kurbel und dem Lager so lange gefahren wie es das noch aushält.
Schon damals hätte ich bei meinem Reiserad aber die vermutlich vorgeschädigten Dinge getauscht. Weil es mir gegen den Strich gegangen wäre, wenn eine schöne Reise/Tour aufgrund vorher bekannter Macken vorzeitig zu Ende gegangen wäre.

Ich vermute mal dass Dir der Kurbelarm aufgrund der Aktion „irgendwann“ bricht. Und dass die Lagerkugel durch das Verkanten ordentlich was abbekommen haben. Insofern würde ich (heute, wo mich die Ausgaben nicht so „schmerzen“ wie vor 30 Jahren) beides erneuern.
Welches Lager da drin ist – weiß ich nicht. Ich wüsste auch nicht, dass Dahon oder Tern die genaue Bezeichnung jemals auf ihren Seiten stehen hatten. Wenn es eins mit Vierkant Aufnahme ist, dann kann man zur Not die Länge ja einfach messen. Ansonsten steht es (innen) auf der Hülse. ;)

Gruß

Udo
 
CycoRacer schrieb:
Wie bekomme ich denn raus, was da bei mir verbaut ist?
Die Achslänge lässt sich ja noch relativ leicht ausmessen. Und gleich mal prüfen, ob die Kettenlinie aktuell stimmt.
... Ich würde ungern ausbauen, nachschauen und dann erst bestellen und warten. ...
Ich hatte bei meinem großen Rad das neue Innenlager, mit gleicher Achslänge wie das alte, schon eingebaut, um dann festzustellen, dass die Achse viel zu kurz ist. Die Kettenlinie passte gar nicht. Entweder kam das durch den Tausch der Schaltnabe oder in der Vergangenheit hatte ich schon mal ein falsches Innenlager eingebaut. Zufällig passt das falsche Innenlager zum Tern. So habe ich dafür schon mal Ersatz liegen. :mrgreen:
... Die Kurbel habe ich zwar mit einem Vorschlaghammer wieder begradigt, ...
Im eingebauten Zustand? :eek:
... aber vielleicht ist hier auch ein Ersatz sinnvoll? ...
Akademische Neugier (wie lange hält das noch?) oder Sicherheit ...
Je nach Umständen und Stimmung kommt bei mir beides vor.
 
Ch.Bacca schrieb:
CycoRacer schrieb:
... Die Kurbel habe ich zwar mit einem Vorschlaghammer wieder begradigt, ...
Im eingebauten Zustand? :eek:
Ja genau. :mrgreen:
Rad in die stabile Seitenlage gebracht, Stein unter die Kurbel gelegt, Ende mit dem Pedal ein Stück rausgucken lassen und dann wie auf der Kirmes, 'Hau den Lukas'; allerdings nicht ganz so heftig.
Akademische Neugier (wie lange hält das noch?) oder Sicherheit ...
Je nach Umständen und Stimmung kommt bei mir beides vor.
Ich überlege noch. Allerdings möchte ich auch nicht beim nächsten 300, 400, (600) km Rennen im Wiegetritt bei der Auffahrt beim Mont Ventoux nachts um 1:15 bei -4 °C ein Bruch des Tretlagers erleben. Auf der anderen Seite schützt ein bischen mehr Nervenkitzel vielleicht vorm Einschlafen auf dem Rad und somit vor weiteren Schäden :)

Gruß
Reimund
 
Als Notreparatur, um weiterfahren zu können, verständlich.

Dann nix wie raus mit dem Zeuch.
Wenn "nur" der Kurbelarm im Pedalauge oder der Achsaufnahme reißt, dass kündigt sich vermutlich noch an. Wenn aber der Arm aufgrund der Vorschädigung bricht - hast Du ein scharfkantiges Teil - eventuell im Bein. Soviel an Nervenkitzel würde ich nicht brauchen.

Erstaunlich, dass das Pedalachsengewinde (im Kurbelarm) nicht ausgerissen ist. Das hatte ich mal an einer simplen Bordsteinkante geschafft (wobei mich eine dornige Brombeerhecke "weich" aufgefangen hat ;) )
 
Motte schrieb:
Dann nix wie raus mit dem Zeuch.
Heute war es soweit. Der Tausch des Kurbelsatzes war doch aufwändiger als gedacht. Bestellt hatte ich mir den VX-S Kurbelsatz mit 42 Zähne von Suntour. Optisch sah es zunächst recht ähnlich aus. Die Kettenline hat sich mit diesem Teil aber quasi in den Nachbarort verschoben.

Lösung: Kettenblatt außen von der Halterung abgeschraubt und innen wieder angeschraubt. Originale Schrauben und Kettenschutz konnte nicht mehr verwenden und habe diese von der alten Montur übernommen. Das originale IOS Innenlager hat einen Achslänge von 118 mm. Dies hab ich durch ein schaleres mit 110 mm von Shimano ersetzen müssen. Nun ist die Kette wieder da, wo sie hingehört. Ich verwende übrigens das alte Kettenblatt weiter, um festzustellen ob es mit meiner aktuellen Kettentauschpoitik länger hält.

Im ersten Fahrradladen mit Werkstatt, heute Morgen, musste erst einmal hinten nachgefragt werden, was ein Innenlager ist. Nein, sowas ist gar nicht vorrätig und gibt es nur auf Bestellung. Im zweiten hatte ich dann Glück und es wurde promt die richtige Schublade gefunden.

Bei den Pedalen habe ich mich für rote Corki MTB Pedale mit Titanachse entschieden (das Paar wiegt nur 214 g). Die Lagerschäden bei den Pedalen und dem Innenlager führe ich nicht auf den Letzten Sturz zurück. Die Pedale hatten ja schon vorher gemuckt. Beim Innenlager hat man erst was gemerkt als die Kette runter war.

Hier zwei Fotos:


DSC06310a.jpg


DSC06315a.jpg


24.02.2018 (25100 km)
------------- Innenlager BSA 68 x 118 durch BSA 68 x 110 ersetzt
------------- Kurbeltausch auf SR Suntour VX-S mit 42er Kettenblatt
------------- Pedale verschlissen, ersetzt durch Corki MTB Set mit Titanachse

Gruß
Reimund
 
Wird deinem Radladen zwar nicht helfen es zu finden - aber das Ding heißt offiziell Tretlager. Es hat auch keine Achse, wie alle sagen (ich auch) sondern eine Welle.
Die Lager in der Nabe oder im Steuersatz liegen ja auch nicht außen, sondern innen ;)

Mittlerweile hat sich der (falsche) Begriff "Innenlager" aber so etabliert, dass eigentlich jeder den kennen sollte. Früher hatte die jeder "Krauter" - aber wie bei den Baumärkten haben heute die Fahrradläden ja immer nur die (ewig gleichen) Standard Sachen vorrätig. Zur Ehrenrettung muss man aber sagen, dass die Tretlagerpatronen beim "Normalradler" (normal in Punkto gefahrene Kilometer) kaum mehr kaputt gehen. Es andererseits so viele unterschiedliche Maße und Aufnahmesysteme gibt, dass eine große Lagerhaltung für den kleinen Laden schwierig ist.

Na, dann wünsche ich den Komponenten und ihrem "Antrieb" ein langes gesundes Leben :)
 
CycoRacer schrieb:
Allerdings möchte ich auch nicht beim nächsten 300, 400, (600) km Rennen im Wiegetritt bei der Auffahrt beim Mont Ventoux nachts um 1:15 bei -4 °C ein Bruch des Tretlagers erleben. Auf der anderen Seite schützt ein bischen mehr Nervenkitzel vielleicht vorm Einschlafen auf dem Rad und somit vor weiteren Schäden :)

Ups, das Mont Ventoux Brevet findet schon im März statt. Dann mal schnell anmelden, um ein bischen frische Luft zu schnappen :mrgreen: .

Hier die Streckenbeschreibung für Kurzentschlossene:
http://www.ara-breisgau.de/brevets/mont-ventoux-brevet/

Da die 700 km nur in eine Richtung gehen, ist ein Faltrad hier natürlich sehr praktisch. Man muss ja wieder mit dem Zug zurück. Schade, ich kann da grad nicht :cool: .

Gruß
Reimund
 
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