Dahon IOS P8

Heute war es mal wieder soweit und ich habe einen filmreifem Stunt abgeliefert.

Bei einer sportlich genommenen Linkskurve auf dem Radweg ist mir auf nasser, an einer vorher nicht sichtbaren, matschigen Stelle mein Vorderrad weggerutscht. Instinktiv habe ich mit dem linken Fuß versucht, der Fallbewegung entgegenzuwirken. Bei Bodenberührung mit dem Fuß kippte ich dann natürlich sofort nach vorne. Dann ist es mir gelungen den rechten Fuß über das Fahrrad hinweg nach vorne zu bekommen und fand mich in einer schnellen, torkelden Laufbewegung wieder und kam noch sicher zu stehen. Glück im Unglück nennt man das wohl. Das Fahrrad lag einige Meter hinter mir.

Soweit ich erkennen kann hat es diesen Sturz unbeschadet überstanden. Nur das Gestänge meines Wegklappspiegels hat wieder einge deutlich sichtbare Schrammen dazubekommen.

Gruß
Reimund
 
Du könntest das Lied von Paul Simon umdichten
„50 ways to leave your lover “ in „50 ways to leave your seatpost“ ;)

4 oder 5 davon hast Du hier im Laufe der Zeit ja schon verraten….. :mrgreen:

"Wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung" sagte einst Heinz Erhardt – mal gut, dass Dir nix passiert ist. Mir ist neulich nur deshalb auf nassem Kopfsteinplaster nix passiert, weil ich nur hinten gebremst habe – rutschte aber gleich weg. War irgend so ein (nicht sichtbarer) Schmierfilm drauf.

Gruß

Udo
 
Motte schrieb:
Du könntest das Lied von Paul Simon umdichten
„50 ways to leave your lover “ in „50 ways to leave your seatpost“ ;)
4 oder 5 davon hast Du hier im Laufe der Zeit ja schon verraten….. :mrgreen:

Hab das Gefühl, dass es noch weitaus mehr Möglichkeiten gibt. Ich bleib dran :mrgreen:.
Ist ja relativ lange gut gegangen bei mir.

Gruß
Reimund
 
Für Radsportinteressierte und Freunde der gepflegten Langstrecke gibt seit einigen Tagen einen sehenswerten 45 min Film auf der Paris-Brest-Paris Seite zum kostenlosen Download. Einfach Mauszeiger über Link führen und dann mit 'Ziel speichern unter ...' auf die eigene Platte holen. Schöne Zusammenfassung mit tollen Luftaufnahmen. Der besondere Spririt dieser Veranstaltung kommt ganz gut rüber. Auch einige Schattenseiten werden angedeutet. Von meiner Seite ein 'Daumen hoch'.

Die Download-Datenrate ist etwas begrenzt, dadurch ist auch kein 'Direktkonsum' möglich.

http://www.paris-brest-paris.org/index2.php?lang=fr&cat=randonnee&page=videos_2019

Gruß
Reimund
 
CycoRacer schrieb:
Für Radsportinteressierte und Freunde der gepflegten Langstrecke gibt seit einigen Tagen einen sehenswerten 45 min Film auf der Paris-Brest-Paris Seite zum kostenlosen Download. Einfach Mauszeiger über Link führen und dann mit 'Ziel speichern unter ...' auf die eigene Platte holen. Schöne Zusammenfassung mit tollen Luftaufnahmen. Der besondere Spririt dieser Veranstaltung kommt ganz gut rüber. Auch einige Schattenseiten werden angedeutet. Von meiner Seite ein 'Daumen hoch'.

Die Download-Datenrate ist etwas begrenzt, dadurch ist auch kein 'Direktkonsum' möglich.

http://www.paris-brest-paris.org/index2.php?lang=fr&cat=randonnee&page=videos_2019

Gruß
Reimund

Nachtrag: Der Traffic scheint in den letzten Tagen abgenommen zu haben. Momentan kann man sich den Film auch direkt anschauen.
 
Gestern hat es mein hinteres "Schutzblech" zerfetzt. In der Dunkelheit musste ich wegen einsetzendem Regen meine Klamotten aus der Seitentasche holen. In der Eile habe ich nicht bemerkt, dass der Schultertragegurt aus seiner Klemmung am Gepäckträger rausgerutscht ist. Etwa einen Kilometer hab ich geschafft, bevor er sich dann zwischen Reifen und Blech verhedderte und das Hinterrad zum Blockieren brachte.


DSC_9851a.jpg


Gruß
Reimund
 
Heute habe ich das defekte Schutzblech ausgetauscht. Vor drei Jahren hatte ich auf breitere Schutzbleche umgerüstet (Big Apple tauglich), nachdem das vordere Blech bei einem Unfall zu Bruch gegangen ist. Das schmale alte hintere Blech hatte ich weggelegt und ist nun wieder drauf.

Auch die hinteren Bremsschuhe habe ich erneuert, die waren schon längst überfällig.

Gruß
Reimund

01.02.2020 (53800 km)
------------- defektes hinteres Schutzblech ausgetauscht,
------------- Bremsschuhe hinten erneuert (Kool-Stop Mountain Pads)
 
Meine Kette ist im Laufe der letzten zwei Wochen schwergängig und hakelig geworden. Schmieren hat immer nur kurz geholfen. Sie hat jetzt 3500 km gelaufen. Nach Kettenverschleisslehre war sie schon bei 3000 km am Ende. Daher habe ich sie heute ausgewechselt.

Kann es sein, dass die 9-fach Ketten hier empfindlicher sind als die 8-fach, die ich mit der alten Schaltung früher gefahren bin? Ein solches Problem hatte ich vorher noch nicht.

08.02.2020 (54000 km)
------------- Kette erneuert (Shimano CN-HG53)

Gruß
Reimund
 
Ketten halten einfach völlig unterschiedlich lange. Es gibt unzählige Faktoren, die das beeinflussen.
Systemgewicht, Höhenmeter, Laufleistung, Gliederstärke, Anzahl Ritzel/Kettenblätter, Pflege, Bodenbeschaffenheit, Schalterhalten...

Also kann das schon sein. Um die 2-5000km sollte eine Kette aber halten.
 
CycoRacer schrieb:
... 3500 km gelaufen. ...
Etwa soviel wie meine (CN-HG93) und die hat nach Messung mit Messschieber etwa 50% Verschleiß (<0,5 mm Längung auf 127 mm). Den Lehren traue ich nicht, denn die messen das Spiel der Rollen mit. Meine Kette fängt an zu zwitschern, wenn die Schmierung nachlässt. Hakelig war die noch nie.

Die CN-HG53 hat keinen Korrosionsschutz. Vielleicht innerlich vergammelt?
 
Ja. Das stimmt wohl.

Ich investiere auch die paar Kröten mehr für die HG9x, mit denen hab ich gute Erfahrung gemacht.

Allerdings sind Sand und Matsch im Antrieb immer schlimm. Mit dem Wasserschlauch regelmäßig abspritzen und nachfetten und wieder abreiben ist essentiell für die Haltbarkeit.
 
Ch.Bacca schrieb:
Die CN-HG53 hat keinen Korrosionsschutz. Vielleicht innerlich vergammelt?

So wird es sein. Habe mal ein Kettenglied zerlegt. Das mittlere Element auf dem Foto ist zum Vergleich von der neuen Kette.

DSC09383a.jpg

Habe ja jetzt wieder eine HG53 drauf und eine hab ich noch in Reserve. Die fahr ich jetzt erst einmal runter und dann werde ich mir auch mal die HG 93 ansehen.

Gruß
Reimund
 
Im Fahrradketten-Verschleißtest (Bike 05/11) liegen die HG53, HG73, HG93 sehr nah beieinander und ganz weit vorne.

kavenzmann schrieb:
... Allerdings sind Sand und Matsch im Antrieb immer schlimm. Mit dem Wasserschlauch regelmäßig abspritzen ...
Seit ich auf Trockenschmiermittel auf Wachsbasis umgestiegen bin, wasche ich die Kette gar nicht mehr mit Wasser. Trocken abwischen reicht meistens und gelegentlich mit Waschbenzin am Lappen. Angetrockneten Schlamm bürste ich ab.
 
Trockenschmieren ist v.a. dann gut, wenn das Rad insgesamt auch eher "trocken" gefahren wird. Also v.a. Staub und Co. an den Antrieb kommen.
Bei richtigen Schlammschlachten hilft das aus meiner Erfahrung weniger.

Ich wage aber evtl. noch mal einen Versuch mit der frischen HG95, sobald die Schutzbleche dran sind.
 
Wasser an die Kette geht IMHO gar nicht, auch nicht aus dem Wasserschlauch mit geringem Druck. Wer einen Hochdruckstrahl benutzt, dem ist gar nicht zu helfen.
Alle Trockenschmiermittel, Sprays und Wachse benutzen Verdünner, *) die nach einiger Zeit ausgasen und dann eine steife Masse zurücklassen, denen ein wichtiges Kriterium eines guten Schmiermittels fehlt: Eine angemessene Kriechfähigkeit. Schmiermittel verbrauchen sich während des Betriebs unter Belastung. Um Trockenlauf (Ganz ohne Schmiermittel) zu vermeiden ist es sinnvoll, wenn das Schmiermittel aus einem Reservoir nachfließen (nachkriechen) kann. Seit der Einführung der Lagerkragen-Kette können die Fahrrad-Ketten so ein wirksames Reservoir bilden. Wichtigstes Kriterium für gute Schmierung ist aber die Zähigkeit eines Schmiermittels (Fach-Ausdruck: Viskosität).
*) Im IBC-Forum las ich kürzlich in einem Faden, daß ein Forist jede Menge Versuche mit dem Erwärmen von Wachs vor dem Auftragen auf die Kette gemacht hat. Da kann man nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen: Wahnsinniger Aufwand für ganz geringen Effekt.
Ich selbst bin einige Zeit lang dem Vorschlag von Sheldon Brown gefolgt, Motoröl für die Fahrradkette zu benutzen: Kann man machen, hat aber immer Zeit (48 [h]) !) gebraucht, um die Schmierstellen zu erreichen. Die Kette wurde eingelegt wie ein ordentlicher Sauerbraten :D :mrgreen: :D .
Da fällt mir ein: Motoröl erreicht im Verbrennungsmotor eine bestimmte Betriebstemperatur, was die Viskosität herabsetzt. Evtl. hätte ich bei dem Motoröl auf die Viskosität bei Betriebs-Temperatur abstellen können. Diese Kleinigkeit habe ich übersehen, obwohl ich mir schon vorstellt hatte, daß ein Mehr-Bereichs-Öl günstig für unterschiedliche Temperaturen sei...…..Die von vielen Radlern für leicht verständlich gehaltene Fahrrad-Technik ist häufig doch komplexer als es zunächst erscheint.
Inzwischen habe ich wegen des einfacheren Auftrag des Öls zu einem Schmiermittel "Dynamic Kettenschmierstoff" gegriffen und ein 0,5 [l] Gebinde erworben, was schon 3 Jahre in Gebrauch ist (Schmierung/Säuberung einer gekapselten Kette alle 2000 [km], einer ungekapselten Kette alle 1000 [km] mit jeweils 2 Zwischen-Schmierungen). Mit dem Kettenschmierstoff komme ich noch > 3 Jahre (?) aus.
Gesäubert wird die Kette durch Schwenken in Wasch-Benzin (Verbrauch ca. 0,3 [L] ) und nach dem Schmieren und Säubern wird ein Hartwachs (Für Autos) zur Versiegelung von außen mit dem Pinsel auf die Kette aufgetragen und mit einem Lappen leicht geglättet. Das ist ein altes Radrennfahrer-Rezept.
Bei meinem Trekkingrad und bei dem 24" Falter halten die Ketten bis jetzt 18 000 [km], Extrapolation bis 25 000 [km].
Bei fast allen Betrachtungen zur Kettenpflege wird der "innere Abrieb" nie erwähnt. Selbst die gekapselten (das ist im Prinzip ein Reinraum !) Ketten müssen von Zeit zu Zeit von dem Abrieb (Korngröße wie 1000-er Sandpapier ?) zwischen den Reibungsflächen an den Gelenken befreit werden. Ohne diese intermittierende Reinigung sinkt der Kettentrieb-Wirkungsgrad und die Laufleistung der Kette und der Zahnräder (Ritzel und Kettenbla(ä)tt(er) erheblich. Der Vielfahrer spart dabei eine menge Geld, vor Allem, wenn er teure SRAM-Ritzel-Pakete verwendet !
Gerade meine 5 Zent !

MfG EmilEmil
 
In der vergangenen Woche hatte ich gleich zwei Platten am Hinterrad. Da ich keinen Fremdkörper im Reifen im Bereich des Loches entdeckt habe, weder optisch noch durch Abtasten innen und außen, habe ich den Schlauch geflickt und dann gings es erst mal weiter. Einen Tag später, nach ca.50 km, auf einem Feldweg mit groben Bauschuttschotter, kam es dann zum nächsten Platten. Der Loch befand sich spiegelsymmetrisch zum Ventil auf der anderen Seite des Schlauches. Dann habe ich den Reifen noch einmal etwas genauer untersucht und habe erst durch Biegen und Knicken einen dünnen Glassplitter gefunden, der weder nach innen noch nach außen austrat und komplett im Pannenschutz der Reifens steckte (s. Bild). Der Trigger zu Panne war dann wahrscheinlich ein überfahrener spitzer Stein, der den Glassplitter mal kurz aus der Deckung holte, um ihn dann direkt wieder im blauen Pannenschutzbereich verschwinden zu lassen.


DSC00400a.jpg


Gruß
Reimund
 
CycoRacer schrieb:
………………….
.... Einen Tag später, nach ca.50 km, auf einem Feldweg mit groben Bauschuttschotter, kam es dann zum nächsten Platten. Der Loch befand sich spiegelsymmetrisch zum Ventil auf der anderen Seite des Schlauches. Dann habe ich den Reifen noch einmal etwas genauer untersucht und habe erst durch Biegen und Knicken einen dünnen Glassplitter gefunden, der weder nach innen noch nach außen austrat und komplett im Pannenschutz der Reifens steckte (s. Bild)…………………….
Gut, das Du den Splitter gefunden hast. Hattest Du den Mantel nach dem Flicken des Plattfußes genauso wieder aufgezogen wie vorher ? Beschriftung am Ventil oder um 180 [Grd] versetzt oder dgl. . Dann wäre der erneute Defekt wieder an der gleichen Stelle (Ein strenger Hinweis auf die Version "da ist noch etwas im Busch").
So ganz versteh ich die Angabe "spiegelsymmetrisch zum Ventil auf der anderen Seite des Schlauches" im Zusammenhang nicht. Was meinst Du genau ?

MfG EmilEmil
 
EmilEmil schrieb:
So ganz versteh ich die Angabe "spiegelsymmetrisch zum Ventil auf der anderen Seite des Schlauches" im Zusammenhang nicht. Was meinst Du genau ?
Ich habe die Position des Mantels auf der Felge gar nicht verändert, um die Ursache für das Loch leichter finden zu können. Ich habe ihn auch beim Flicken einseitig auf der Felge belassen. Die Position des Ventils dient mir dabei als Orientierung und als 0 Punkt für eine virtuelle Winkelskalierung. Den Schlauch habe ich dann beim Reinsetzen dann wohl zufällig in gedrehter Position wieder reingesetzt, mit neuen Flicken bei etwa 120°. Der nicht gefundene Splitter nun bei der 2. Panne im Schlauch ein Loch bei der Position -120° (oder +240°) erzeugt. Wenn ich mit bei Schlauch ein eine Spiegelachse durch 0° (Ventil) und 180° vorstelle, befindet sich das 2. Loch genau gespiegelt zum 1. Loch.

Bisher hatte ich das noch nie, dass im Mantel noch was spitzes drin steckte, was mit den Finger nicht zu ertasten war.

Gruß
Reimund
 
CycoRacer schrieb:
Heute musste ich meinen Pedalsatz tauschen. Das linke Pedal hat ein Riesenspiel und dreht nicht mehr rund. Hier scheint sich das Kugellager aufgelöst zu haben. Beide Pedale machen seit geraumer Zeit mit Knack (links) und Knarzgeräuschen auf sich aufmerksam, die in den letzten Tagen immer lauter geworden sind. Die Originalpedale sehen solide aus, Schwachpunkt scheinen aber die Kugellager zu sein, die hier ja wegen der Klappfunktion mit einer verkürzten Achse auskommen müssen.

29.06.2016 (2850 km) Pedale erneuert (nicht mehr original)

Heute habe ich beim IOS Schwester-Ebike auch die Original Klapppedale durch ordentliche MTB Pedale ersetzt. Die Lager hatten bei einer Laufleistung von ca. 4000 km ein Riesenspiel bekommen. Habe versucht hier auch die Wellgo Magnesium MG1 zu bekommen, allerdings gab es die nicht im gewünschten Schwarz. Daher habe ich nun die gleich aussehenden (gleiches Gewicht), etwas günstigeren Meetlocks Magnesium MTB Pedale verschraubt.

Hier noch ein Blick auf den aktuellen Zustand der Wellgo MG1 Pedale, die nun seit über 30000 km mein unmotorisiertes IOS zieren. Die Lager sind noch tadellos.


DSC_9936.JPG


Gruß
Reimund
 
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